Coupe de France féminine 2025/26

25. Ausspielung des französischen Fußballpokals für Frauenmannschaften From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wettbewerb um die Coupe de France féminine in der Saison 2025/26 ist die 25. Ausspielung des französischen Fußballpokals für Frauenmannschaften. Die Teilnahme ist nur für die Frauschaften der ersten bis dritten Liga verpflichtend. Auch Vereine aus Frankreichs überseeischen Gebieten können für diesen Wettbewerb melden; Dynamo Le Moule aus Guadeloupe und FC Saint-Paul aus Réunion schieden allerdings in der 1. Bundesrunde aus. Dagegen erreichten noch 16 Viert- und fünf Fünftligisten den Hauptwettbewerb.

Mit 1.023 Meldungen wurde zum ersten Mal in der Wettbewerbsgeschichte eine vierstellige Teilnehmerzahl erreicht.[1]

Titelverteidigerinnen waren die Frauen des Paris FC, die diesmal in der Vorschlussrunde gegen ihre Lokalrivalinnen von Paris Saint-Germain – eine Neuauflage des Vorjahresendspiels – ausschieden. PSG und Lyon stehen sich bereits zum siebten Mal im französischen Pokalendspiel gegenüber.

Regularien

Der Wettbewerb wird nach dem klassischen Pokalmodus ausgetragen; das heißt insbesondere, dass die jeweiligen Spielpaarungen ohne Setzlisten oder eine leistungsmäßige beziehungsweise ab dem Achtelfinale ohne regionale Vorsortierung der Vereine aus sämtlichen noch im Wettbewerb befindlichen Klubs ausgelost werden und lediglich ein Spiel ausgetragen wird, an dessen Ende ein Sieger feststehen muss (und sei es durch ein Elfmeterschießen – eine Verlängerung bei unentschiedenem Stand nach 90 Minuten ist nicht vorgesehen), der sich dann für die nächste Runde qualifiziert, während der Verlierer ausscheidet. Auch das Heimrecht wird für jede Begegnung durch das Los ermittelt – mit Ausnahme des Finales, das auf neutralem Platz an jährlich wechselnden Orten stattfindet –, jedoch mit der Einschränkung, dass Klubs, die gegen eine mindestens zwei Ligastufen höher spielende Elf anzutreten haben, automatisch Heimrecht bekommen.

Nach Abschluss der von den regionalen Untergliederungen des Landesverbands FFF organisierten Qualifikationsrunden greifen die zwölf Zweitligisten sowie der Sieger aus der Karibik in der sogenannten ersten Bundesrunde (Premier tour fédéral), die zwölf Erstligisten im Sechzehntelfinale in den Wettbewerb ein. Die Vereine der D3 mit Ausnahme am Pokal nicht teilnahmeberechtigter zweiter Teams eines Klubs – das betrifft 2025/26 die OL Lyonnes und den Montpellier HSC – müssen bereits in der vorletzten regionalen Runde antreten.[2]

Spieltermine

Die FFF hat folgende Spielwochenenden und Auslosungstermine festgelegt:[3]

  • Viertelfinale: 15. März 2026 (Auslosung des Viertel- und des Halbfinals am 2. Februar 2026)
  • Halbfinale: 5. April 2026
  • Endspiel: 10. Mai 2026

Zweiunddreißigstelfinale

Spiele am 13./14. Dezember 2025.
Die Vereine der drei höchsten Ligen sind mit D1, D2 bzw. D3 gekennzeichnet. i. E. = im Elfmeterschießen

Von den 21 viert- oder fünftklassigen Teilnehmern des Zweiunddreißigstelfinales haben lediglich vier Viertligisten (ES Troyes AC, Stade Rennes, FC Bergerac und Saint-Didier Espérance Pernoise) die nächste Runde erreicht.

Sechzehntelfinale

Spiele am 10./11. Januar 2026.

Nach dieser Runde sind zwei Drittligisten (SM Caen und AS Châtenoy-le-Royal) die klassentiefsten Frauschaften, die im Wettbewerb verbleiben.

Achtelfinale

Spiele am 24./25. Januar 2026

Drittligist SM Caen hat sich neben sieben Teams aus der D1 für die Runde der letzten acht qualifiziert.

Viertelfinale

Spiele am 15. und 18. März 2026

Halbfinale

Spiele am 4./5. April 2026

Finale

Spiel am 10. Mai 2026 im Stade du Hainaut von Valenciennes

Siehe auch

Anmerkungen und Nachweise

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