Créteil

französische Gemeinde in Île-de-France From Wikipedia, the free encyclopedia

Créteil [kʁeˈtɛj]  ist eine französische Stadt mit 93.397 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) in der südöstlichen Banlieue von Paris, Präfektur des Départements Val-de-Marne in der Region Île-de-France. Die Einwohner werden Cristoliens genannt.

Schnelle Fakten
Créteil
Créteil (Frankreich)
Créteil (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Île-de-France
Département (Nr.) Val-de-Marne (94)
Arrondissement Créteil
Kanton Créteil-1, Créteil-2
Gemeindeverband Métropole du Grand Paris und
Grand Paris Sud Est Avenir
Koordinaten 48° 47′ N,  28′ O
Höhe 31–74 m
Fläche 11,46 km²
Einwohner 93.397 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 8.150 Einw./km²
Postleitzahl 94000
INSEE-Code
Website www.ville-creteil.fr

Blick auf den Lac de Créteil im Südwesten von Créteil
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Die Stadt ist seit 1966 Sitz des römisch-katholischen Bistums Créteil. Ferner befindet sich in Créteil auch der Hauptcampus der Universität Paris XII.

Lage

Die Stadt liegt an der Marne, elf Kilometer südöstlich des Zentrums von Paris und gehört damit zum Großraum Paris. Im Südwesten des Stadtgebiets liegt der künstlich angelegte See Lac de Créteil am Rande eines größeren Parks mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten.

Bevölkerungsentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr1793185619011931195419621968
Einwohner9461.7334.92311.59613.79330.40349.197
Jahr19751982199019992017 2021
Einwohner59.02371.69382.08882.15490.605 92.989
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Verkehr

Seilbahn Câble 1 nahe der Métrostation Pointe du Lac

Die Linie 8 der Pariser Métro verbindet die Stadt mit dem Verkehrsnetz im Großraum Paris. Créteil hat vier U-Bahnhöfe, die Station Pointe du Lac ist die östliche Endstation der Linie 8. Ferner wird die Stadt von den Linien RER D und RER A des regionalen Schnellbahnnetzes RER bedient. Zahlreiche Buslinien sorgen für eine gute Erschließung der Stadt durch den öffentlichen Personennahverkehr. Seit Dezember 2025 verbindet die Seilbahn Câble 1 die Métrostation Pointe du Lac mit den südöstlichen Vororten Valenton, Limeil-Brévannes und Villeneuve-Saint-Georges.

Im Westen verläuft die Pariser Ringautobahn A 86 mit den beiden Anschlussstellen 21/22 (Créteil-l’Échat) und 23 (Créteil-centre).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ein neolithischer Schleifstein
  • Taubenhaus aus dem 14. Jahrhundert (Monument historique)[1]
  • Präfektur am Lac de Créteil und die Residenz des Präfekten, das sogenannte Château des Mèches (1863)
  • Im Jahr 1976 eingeweihte und 1987 zur Kathedrale erhobene Kirche Notre-Dame de Créteil, die in dieser Funktion die seit 1966 als Kathedrale fungierende Kirche St. Louis de Choisy-le-Roi ablöste.
  • Justizpalast (1976–1978), Architekt Daniel Badani
  • Kunst- und Kulturzentrum Maison des Arts de Créteil (MAC)
  • Monument à la Résistance et à la Déportation (1974), ein Denkmal zur Erinnerung an Widerstand und Deportation, in der Nähe der Präfektur

Regelmäßig findet ein Frauenfilmfestival statt.

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Val-de-Marne. 2. Auflage. Flohic Editions, Charenton-le-Pont 1994, ISBN 2-908958-94-5.
Commons: Créteil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Créteil – Reiseführer

Einzelnachweise

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