Dürnbach (Gemeinde Waldegg)

Ortschaft im Bezirk Wiener Neustadt From Wikipedia, the free encyclopedia

Dürnbach ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Waldegg im Bezirk Wiener Neustadt in Niederösterreich mit 67 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026)[1].

Schnelle Fakten
Dürnbach (Streusiedlung)
Ortschaft
Katastralgemeinde Dürnbach
Dürnbach (Gemeinde Waldegg) (Österreich)
Dürnbach (Gemeinde Waldegg) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Wiener Neustadt (WB), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Wiener Neustadt
Pol. Gemeinde Waldegg
Koordinaten 47° 51′ 2″ N, 16° 1′ 10″ Of1
Höhe 583 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 67 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 8,82 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06673
Katastralgemeindenummer 23445
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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67

BW

Geografie

Die Streusiedlung im Tal des Dürnbaches südlich von Waldegg ist über die Landesstraße L4066 erreichbar. Die Ortschaft besteht weiters aus den Lagen Dürnbachtal, Garber, Nazwirt, Sonnleiten und dem Gasthaus Waldegger Haus. Zur Katastralgemeinde zählen auch Teile der Orte Krottenbach, Oed und Steinbach. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft insgesamt 62 Adressen.[2]

Geschichte

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 16 zerstreuten Häusern genannt, das nach Scheuchenstein eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Stahremberg-Fischau besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Fischau, Hernstein und Gutenstein.[3] Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Dürnbach ein Friseur, drei Gastwirte, ein Holzhändler und mehrere Landwirte ansässig.[4] Bis zur Zusammenlegung mit Waldegg bildete Dürnbach eine eigene Ortsgemeinde.

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Weiskern: Topographie von Niederösterreich, in welcher alle Städte, Märkte, Dörfer, Klöster, Schlößer, Herrschaften, Landgüter, Edelsitze, Freyhöfe, namhafte Oerter u.d.g. angezeiget werden, welche in diesem Erzherzogthume wirklich angetroffen werden, oder sich ehemals darinnen befunden haben. Band 1: A–M. Druckerei Joseph von Kurzböck, Wien 1768, S. 125 (Ausgabe 1769; Dürrenbach in der Google-Buchsuche).
  • Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 1. Band: Achau bis Furth. Mechitaristen, Wien 1832, S. 179 (DirnbachInternet Archive – 2., ganz unveränderte Auflage).
  • Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 374.

Einzelnachweise

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