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DDR-Nachwuchsoberliga (Fußball) 1979/80

4. Auflage dieser Liga im DDR-Fußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die DDR-Nachwuchsoberliga 1979/80 war die 4. Auflage dieser Liga im DDR-Fußball. Spielberechtigt waren die Nachwuchsmannschaften jener Vereine, die in der betreffenden Saison in der Oberliga, der höchsten Spielklasse der DDR, vertreten waren. Den Meistertitel in der Nachwuchsoberliga sicherte sich zum ersten Mal der FC Rot-Weiß Erfurt, der die gesamte Rückrunde die Tabellenspitze innehatte. Da in der Oberliga-Saison 1979/80 die 1. Herrenmannschaften vom 1. FC Union Berlin und der BSG Chemie Leipzig abgestiegen waren, galten somit – ungeachtet des sportlich erreichten Ergebnisses – auch die Nachwuchsmannschaften beider Vereine in der Nachwuchsoberliga als Absteiger. Die Saison begann am 18. August 1979 und endete am 10. Mai 1980.

Schnelle Fakten
DDR-Nachwuchsoberliga 1979/80
MeisterFC Rot-Weiß Erfurt
Absteiger1. FC Union Berlin
BSG Chemie Leipzig
Mannschaften14
Spiele182
Tore560  3,08 pro Spiel)
TorschützenkönigFrank Teubel
(1. FC Lokomotive Leipzig; 16 Tore)
Jens Pfahl
(SG Dynamo Dresden; 16 Tore)
 Gelbe Karten168   0,92 pro Spiel)
 Rote Karten7   0,04 pro Spiel)
DDR-Nachwuchsoberliga 1978/79
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Abschlusstabelle

Weitere Informationen Tabellenführer, Tabellenletzter ...
Tabellenführer Tabellenletzter
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Weitere Informationen Pl., Mannschaft ...
Pl. Mannschaft Sp. S U NTore Diff. Punkte
1. FC Rot-Weiß Erfurt 26 19 4 3 057:180 +39 42:10
2. FC Vorwärts Frankfurt/Oder (N) 26 17 4 5 055:200 +35 38:14
3. BFC Dynamo 26 16 5 5 056:260 +30 37:15
4. SG Dynamo Dresden (M) 26 14 7 5 056:340 +22 35:17
5. 1. FC Magdeburg 26 13 9 4 052:300 +22 35:17
6. 1. FC Lokomotive Leipzig 26 12 6 8 045:360 +9 30:22
7. FC Karl-Marx-Stadt 26 11 7 8 030:280 +2 29:23
8. BSG Sachsenring Zwickau 26 11 6 9 045:410 +4 28:24
9. FC Carl Zeiss Jena 26 9 6 11 035:340 +1 24:28
10. 1. FC Union Berlin 26 4 9 13 030:510 −21 17:35
11. BSG Chemie Leipzig (N) 26 5 6 15 030:490 −19 16:36
12. HFC Chemie 26 3 6 17 029:470 −18 12:40
13. BSG Wismut Aue 26 3 6 17 021:690 −48 12:40
14. BSG Stahl Riesa 26 2 5 19 019:770 −58 09:43
Stand: Saisonende 1979/80[1][2]
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  • DDR-Nachwuchsoberliga Meister
  • Absteiger in die Bezirksliga Berlin und Bezirksliga Leipzig 1980/81
  • (M) DDR-Nachwuchsoberliga Meister der Vorsaison
    (N) Zuordnung aus der Bezirksliga Frankfurt/Oder und Bezirksliga Leipzig 1978/79

    Kreuztabelle

    Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

    Weitere Informationen DDR-Nachwuchsoberliga 18. August 1979 – 10. Mai 1980 ...
    DDR-Nachwuchsoberliga
    18. August 1979 – 10. Mai 1980[3]
    01.FC Rot-Weiß Erfurt2:02:01:01:05:02:01:00:04:10:02:15:06:1
    02.FC Vorwärts Frankfurt/Oder3:02:11:21:11:13:00:03:13:14:04:14:03:0
    03.BFC Dynamo1:12:13:40:03:02:03:11:02:22:10:08:16:0
    04.SG Dynamo Dresden2:41:32:04:01:12:01:13:12:22:22:16:22:0
    05.1. FC Magdeburg3:30:03:13:13:41:11:31:03:03:01:14:18:0
    06.1. FC Lokomotive Leipzig3:22:01:22:20:10:04:02:02:11:01:05:04:0
    07.FC Karl-Marx-Stadt1:01:00:01:12:21:24:21:10:13:24:30:04:0
    08.BSG Sachsenring Zwickau0:31:30:40:20:24:12:11:14:24:14:25:05:0
    09.FC Carl Zeiss Jena1:22:40:10:20:22:11:02:20:02:31:13:04:0
    10.1. FC Union Berlin0:30:20:23:11:12:00:10:10:31:11:12:23:1
    11.BSG Chemie Leipzig0:20:11:41:22:31:00:11:11:35:23:21:21:1
    12.HFC Chemie1:21:20:20:42:22:40:10:10:13:12:04:10:1
    13.BSG Wismut Aue0:10:22:30:31:21:10:10:01:21:11:31:11:0
    14.BSG Stahl Riesa0:30:50:22:21:21:11:22:32:43:30:01:02:3
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    Torschützenliste

    Weitere Informationen Pl., Spieler ...
    Pl.SpielerMannschaftTore
    01. Frank Teubel 1. FC Lokomotive Leipzig 16
    Jens Pfahl SG Dynamo Dresden
    03. Bernd Bielmeier BSG Sachsenring Zwickau 12
    04. Volkmar Kuhlee FC Vorwärts Frankfurt/Oder 11
    Frank Lehmann FC Vorwärts Frankfurt/Oder
    Frank Martin BSG Chemie Leipzig
    Holger Döbbel 1. FC Magdeburg
    08. Peter Specht FC Rot-Weiß Erfurt 10
    Frank Rohde BFC Dynamo
    10. Uwe Hötzel FC Karl-Marx-Stadt 09
    Josef Vlay FC Rot-Weiß Erfurt
    12. Detlef Helms BFC Dynamo 08
    Rüdiger Naumann 1. FC Magdeburg
    Martin Busse FC Rot-Weiß Erfurt
    Frank Kühne 1. FC Lokomotive Leipzig
    Uwe Borchardt 1. FC Union Berlin
    Norbert Rudolph FC Vorwärts Frankfurt/Oder
    Stand: Saisonende[3]
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    Statistisches

    • 415 Spieler kamen zum Einsatz
    • 560 Tore ( 3,08 pro Spiel) wurden erzielt, wobei sich 193 Spieler als Torschützen auszeichnen konnten.
    • 49 Strafstöße wurden verwandelt. Frank Lehmann aus Frankfurt/Oder traf sechsmal ins Schwarze.
      Sieben Mal trafen die Spieler ins eigene Netz.
    • Vier Tore mit Hattrick in einem Spiel erzielte Martin Busse (FC Rot-Weiß Erfurt) gegen Dresden am 18. Spieltag.
    • Drei Tore mit Hattrick in einem Spiel erzielten Volkmar Kuhlee (FC Vorwärts Frankfurt/Oder) gegen Dresden am 14. Spieltag und Jens Pfahl (SG Dynamo Dresden) gegen Aue am 21. Spieltag.
    • Drei Tore (kein Hattrick) pro Spiel: Helms (BFC Dynamo) gegen Aue (5. Spieltag), Düde (BSG Sachsenring Zwickau) gegen Riesa (5. Spieltag), Pfahl (SG Dynamo Dresden) gegen Magdeburg (11. Spieltag), Hause (FC Vorwärts Frankfurt/Oder) gegen Riesa (16. Spieltag), Teubel (1. FC Lokomotive Leipzig) gegen Aue (17. Spieltag), Schneider (FC Karl-Marx-Stadt) gegen den HFC (18. Spieltag) und Pretzsch (BSG Chemie Leipzig) gegen Union (24. Spieltag).
    • Es gab 79 Heimsiege, 43 Unentschieden und 60 Auswärtssiege.
    • Höchster Sieg: 1. FC Magdeburg – BSG Stahl Riesa 8:0 (26. Spieltag)
      Torreichstes Spiel: BFC Dynamo – BSG Wismut Aue 8:1 (5. Spieltag)
    • Sieben Feldverweise und 168 Verwarnungen verhängten die Unparteiischen, wobei zehn Spieler nach der dritten gelben Karte pausieren mussten.[3]

    DDR-Nachwuchsoberliga Meister

    1. FC Rot-Weiß Erfurt

    Literatur

    Einzelnachweise

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