Franz-Beckenbauer-Supercup

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Der Franz-Beckenbauer-Supercup (1987–1996: DFB-Supercup, 2010–2024: DFL-Supercup) ist ein seit 1987 zu Saisonbeginn ausgetragener Wettbewerb des deutschen Männerfußballs unter Obhut der DFL. Ziel ist es, einen Sieger im Duell zwischen dem Deutschen Meister und dem DFB-Pokal-Sieger der abgelaufenen Saison zu ermitteln. Gewinnt ein Verein das Double, tritt dieser gegen den Vizemeister an.

Schnelle Fakten
Franz-Beckenbauer-Supercup
Vorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Logoformat
AbkürzungSupercup
VerbandDFL
Erstaustragung1987 (Unterbrechung 1997
bis 2009)
Mannschaften2
TitelträgerFC Bayern München (11)
RekordsiegerFC Bayern München (11)
RekordspielerDeutschland Thomas Müller (12 Spiele)
RekordtorschützePolen Robert Lewandowski (7 Tore)
Qualifizierender
Wettbewerb
Bundesliga (als Meister bzw. auch als Vizemeister)
DFB-Pokal (als Pokalsieger)
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Geschichte und Modus

Logo von 2010 bis 2016

Der Wettbewerb fand bereits zwischen 1987 und 1996 unter der Bezeichnung „DFB-Supercup“ (ab 1992 auch als „Panasonic-Supercup“, benannt nach einem der Sponsoren) statt. Hätte ein Verein das Double gewonnen, wären die beiden Pokalfinalisten erneut gegeneinander angetreten, was aber nie der Fall war. Wegen der Wiedervereinigung wurden 1991 Halbfinalspiele zwischen dem westdeutschen Meister und Pokalsieger und den jeweiligen NOFV-Vertretern ausgetragen. Nach 1996 wurde der Wettbewerb zugunsten des als Turnier ausgespielten Ligapokals (ausgespielt bis 2007) eingestellt und 2010 unter der Regie der DFL reaktiviert.

Im Unterschied zum DFB-Supercup tritt für den Fall des Gewinns des Doubles durch einen Verein nun der Vizemeister gegen den Meister an. Auch gibt es bei unentschiedenem Spielstand nach 90 Minuten keine Verlängerung mehr, sondern direkt im Anschluss ein Elfmeterschießen. Seit 2011 findet die Begegnung in der Regel im Stadion des DFB-Pokalsiegers bzw. Vizemeisters statt, festgeschrieben ist das aber nicht.[1]

2017 kam in Dortmund erstmals bei einem Fußballspiel in Deutschland der Videobeweis zum Einsatz.[2]

Im Dezember 2024 beschlossen die DFL und der DFB zur Ehrung des im Januar 2024 verstorbenen Franz Beckenbauer die Umbenennung in Franz-Beckenbauer-Supercup.[3]

Bisher gewann der Meister siebzehnmal, der jeweilige Gegner (Pokalsieger bzw. ggf. der Vizemeister) neunmal den Supercup.

Die offiziellen Spiele im Überblick

Weitere Informationen Jahr, Spielort ...
Jahr Spielort Meister Ergebnis Pokalsieger / Vizemeister
DFB-Supercup
1987 Waldstadion, Frankfurt am Main FC Bayern München 2:1 Hamburger SV
1988 Waldstadion, Frankfurt am Main Werder Bremen 2:0 Eintracht Frankfurt
1989 Fritz-Walter-Stadion, Kaiserslautern FC Bayern München 3:4 Borussia Dortmund
1990 Wildparkstadion, Karlsruhe FC Bayern München 4:1 1. FC Kaiserslautern
1991 Niedersachsenstadion, Hannover 1. FC Kaiserslautern (1) 3:1 Werder Bremen (2)
1992 Niedersachsenstadion, Hannover VfB Stuttgart 3:1 Hannover 96
1993 Ulrich-Haberland-Stadion, Leverkusen Werder Bremen 2:2 n. V. / 7:6 i. E. Bayer 04 Leverkusen
1994 Olympiastadion, München FC Bayern München 1:3 n. V. Werder Bremen
1995 Rheinstadion, Düsseldorf Borussia Dortmund 1:0 Borussia Mönchengladbach
1996 Carl-Benz-Stadion, Mannheim Borussia Dortmund 1:1 n. V. / 4:3 i. E. 1. FC Kaiserslautern
Keine Austragung von 1997 bis 2009, bis 2007 durch den Ligapokal ersetzt.
DFL-Supercup
2010 impuls arena, Augsburg FC Bayern München 2:0 FC Schalke 04 (3)
2011 Veltins-Arena, Gelsenkirchen Borussia Dortmund 00:0 / 3:4 i. E. (4) FC Schalke 04
2012 Allianz Arena, München Borussia Dortmund 1:2 FC Bayern München (3)
2013 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 2:4 Borussia Dortmund (3)
2014 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 0:2 Borussia Dortmund (3)
2015 Volkswagen Arena, Wolfsburg FC Bayern München 01:1 / 4:5 i. E. (4) VfL Wolfsburg
2016 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 2:0 Borussia Dortmund (3)
2017 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 02:2 / 5:4 i. E. (4) Borussia Dortmund
2018 Commerzbank-Arena, Frankfurt am Main FC Bayern München 5:0 Eintracht Frankfurt
2019 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 0:2 Borussia Dortmund (3)
2020 Allianz Arena, München FC Bayern München 3:2 Borussia Dortmund (3)
2021 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 3:1 Borussia Dortmund
2022 Red Bull Arena, Leipzig FC Bayern München 5:3 RB Leipzig
2023 Allianz Arena, München FC Bayern München 0:3 RB Leipzig
2024 BayArena, Leverkusen Bayer 04 Leverkusen 02:2 / 4:3 i. E. (4) VfB Stuttgart (3)
Franz-Beckenbauer-Supercup
2025 MHPArena, Stuttgart FC Bayern München 2:1 VfB Stuttgart
(1) 
(3) 
Vizemeister, da der jeweilige Meister das Double gewinnen konnte
(4) 
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Rangliste der Teilnehmer

Weitere Informationen Rang, Verein ...
RangVereinSiegeJahr(e) (1)Teilnahmen
01 FC Bayern München  FC Bayern München111987, 1989, 1990, 1994, 2010, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 202518
02 Borussia Dortmund  Borussia Dortmund061989, 1995, 1996, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016, 2017, 2019, 2020, 202112
03 Werder Bremen   Werder Bremen031988, 1991, 1993, 199404
04 1. FC Kaiserslautern  1. FC Kaiserslautern011990, 1991, 199603
VfB Stuttgart  VfB Stuttgart011992, 2024, 202503
06 FC Schalke 04  FC Schalke 04012010, 201102
RB Leipzig  RB Leipzig012022, 202302
Bayer 04 Leverkusen  Bayer 04 Leverkusen011993, 2024 02
09 VfL Wolfsburg  VfL Wolfsburg01201501
10 Eintracht Frankfurt  Eintracht Frankfurt01988, 201802
011 Eisenhüttenstädter FC Stahl  Eisenhüttenstädter FC Stahl01991101 (2)
HSV  Hamburger SV0198701
Hannover 96  Hannover 960199201
Borussia Mönchengladbach   Bor. Mönchengladbach0199501
Hansa Rostock  Hansa Rostock01991101 (2)
(1) 
Gewinnjahre sind fett dargestellt.
(2) 
Im Jahr 1991 wurden im Zuge der Wiedervereinigung vor dem Finale zwei Halbfinalspiele ausgetragen, in denen der Eisenhüttenstädter FC Stahl und Hansa Rostock ausschieden.
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Rekorde

In Deutschland noch aktive Spieler bzw. Trainer sind fett dargestellt (Stand: nach Supercup 2025).

Weitere Informationen Rang, Spieler ...
Rekordspieler
RangSpielerVereinSpiele
1 Deutschland Thomas MüllerFC Bayern München12
2 Polen Robert LewandowskiBorussia Dortmund (3)
FC Bayern München (8)
11
3 Deutschland Manuel NeuerFC Schalke 04 (1)
FC Bayern München (10)
11
4 Deutschland Joshua KimmichFC Bayern München09
5 Deutschland Mats HummelsBorussia Dortmund (4)
FC Bayern München (3)
07
Frankreich Kingsley ComanFC Bayern München07
7 Deutschland Philipp LahmFC Bayern München06
Osterreich David AlabaFC Bayern München06
9 Deutschland Uli BorowkaWerder Bremen05
Spanien Javi MartínezFC Bayern München05
Deutschland Oliver ReckWerder Bremen05
Deutschland Mirko VotavaWerder Bremen05
Deutschland Jérôme BoatengFC Bayern München05
Polen Łukasz PiszczekBorussia Dortmund05
Spanien ThiagoFC Bayern München05
Deutschland Marco ReusBorussia Dortmund05
Deutschland Niklas SüleFC Bayern München (1)05
Kanada Alphonso DaviesFC Bayern München05
Rekordtorschützen
RangSpielerVereinTore
1 Polen Robert LewandowskiBorussia Dortmund (1)
FC Bayern München (6)
7
2 Deutschland Thomas MüllerFC Bayern München5
3 Neuseeland Wynton RuferWerder Bremen4
Spanien Dani OlmoRB Leipzig4
5 Niederlande Arjen RobbenFC Bayern München3
Deutschland Jürgen WegmannFC Bayern München (2)
Borussia Dortmund (1)
3
Deutschland Marco ReusBorussia Dortmund3
8 Gabun Pierre-Emerick AubameyangBorussia Dortmund2
Deutschland Günter BreitzkeBorussia Dortmund2
Deutschland Jürgen Degen1. FC Kaiserslautern2
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Weitere Informationen Rang, Trainer ...
Rekordtrainer
RangTrainerVereinSpiele
1 Deutschland Otto RehhagelWerder Bremen (4)
1. FC Kaiserslautern (1)
5
2 Deutschland Jupp HeynckesFC Bayern München4
Deutschland Jürgen KloppBorussia Dortmund4
5 Deutschland Karl-Heinz Feldkamp1. FC Kaiserslautern (2)
Eintracht Frankfurt (1)
3
Spanien Pep GuardiolaFC Bayern München3
6 Italien Carlo AncelottiFC Bayern München2
Schweiz Lucien FavreBorussia Dortmund2
Deutschland Ottmar HitzfeldBorussia Dortmund2
Kroatien Niko KovačFC Bayern München (1)2
Deutschland Julian NagelsmannFC Bayern München2
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(1) 
aktueller Verein ist Borussia Dortmund, dort aber ohne Finalteilnahme.

Austragungsorte

Die ersten beiden Spiele des DFB-Supercups 1987 und 1988 wurden in Frankfurt am Main ausgetragen. Eintracht Frankfurt, der Pokalsieger von 1988, konnte so im eigenen Stadion spielen. Es folgten die Spielorte Kaiserslautern und Karlsruhe. Nach der Wiedervereinigung wurde der Wettbewerb 1991 in Turnierform ausgetragen, die Halbfinals fanden in Rostock und Osnabrück statt, das Endspiel in Hannover. Auch 1992 wurde in Hannover gespielt, Zweitligist Hannover 96 nahm als Pokalsieger teil. 1993 war Leverkusen Spielort. Somit nahm wieder der aktuelle Pokalsieger im eigenen Stadion am Supercup teil. 1994 hatte zum ersten Mal der deutsche Meister ein Heimspiel im Supercup, als Bayern München im Olympiastadion gegen Werder Bremen antrat. Die letzten beiden Austragungen des DFB-Supercups fanden in Düsseldorf und Mannheim statt. Bemerkenswert: Werder Bremen gewann alle drei Titel im Stadion des Gegners.

Das erste Spiel um den DFL-Supercup wurde 2010 auf neutralem Platz in Augsburg ausgetragen. Von 2011 bis 2019 fand das Spiel im Stadion des Pokalsiegers bzw. des Vizemeisters statt. Seitdem wird von der DFL festgelegt, welcher der zwei Teilnehmer Heimrecht hat.

Bisher konnte siebenmal die Auswärtsmannschaft – 2016 bis 2018, 2021, 2022 und 2025 Meister FC Bayern München, 2023 Pokalsieger RB Leipzig – den Supercup gewinnen.

Trophäen

Der Sieger des Wettbewerbs erhielt von 1987 bis 1995 jeweils einen Wanderpokal.[4] 1996, bei der bis dahin letzten Supercup-Austragung, wurde einmalig eine andere, dem danach eingeführten Ligapokal sehr ähnliche, Trophäe vergeben.[5] Heute befinden sich diese Pokale im Besitz des DFB.

Da Panasonic beginnend mit 1992 als Namenssponsor des Supercups auftrat, erhielt der Sieger in den Jahren von 1992 bis einschließlich 1995 zusätzlich einen jährlich neu gestalteten Pokal, den er behalten durfte; 1996 wurde kein solcher „Sponsor-Pokal“ mehr vergeben.

Seit Wiedereinführung des Wettbewerbs 2010 unter Regie der DFL wurde auch eine andere Trophäe als Wanderpokal vergeben.[6] Diese ist 53 Zentimeter hoch, über 6 Kilogramm schwer und besteht aus zwei symbolisierten Armen, einem versilberten, der für die Deutsche Meisterschale und einem vergoldeten, der für den DFB-Pokal steht, die nach einem Ball aus echtem Silber greifen. Der Wert des Pokals beträgt in etwa 40.000 Euro. Gefertigt wurde der Pokal bei Koch & Bergfeld in Bremen.[6]

Mit der Umbenennung des Wettbewerbs wurde 2025 auch die Trophäe angepasst. Unter anderem ist auf dem Ball nun eine Franz Beckenbauer symbolisierende Figur in Aktion zu sehen.[7]

Fernsehübertragung

Das DFL-Supercup-Spiel im Jahr 2010 wurde vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Das Erste im deutschen frei empfangbaren Fernsehen gezeigt. Von 2011 bis 2020 wurden die Spiele des DFL-Supercups vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ZDF gezeigt. Seit 2021 überträgt der Privatsender Sat.1 die Spiele im Free-TV.

Seit 2013 wird das Spiel zusätzlich im Pay-TV ausgestrahlt. Von 2013 bis 2016 hatte der Fernsehsender Sky die Rechte an der Übertragung, von 2017 bis 2020 wurden die Spiele beim Eurosport Player (2017 und 2018) und bei DAZN (2019 und 2020) gezeigt. Seit 2021 überträgt wieder Sky.

Die inoffiziellen Spiele im Überblick

Bereits 1941 kam es unter der Bezeichnung „Herausforderungskampf“ zu einem direkten Vergleich zwischen dem Tschammer-Pokalsieger Dresdner SC und dem Deutschen Meister FC Schalke 04. Pokalsieger Dresden schlug Schalke im heimischen Stadion am Ostragehege[8] mit 4:2.

1977 und 1983 fanden inoffizielle Spiele erstmals unter der Bezeichnung „Supercup“ auf Initiative der Vereine statt. Dabei traten die Deutschen Meister und DFB-Pokalsieger von 1976 bzw. 1982 gegeneinander an. 1977 besiegte Meister Borussia Mönchengladbach den Hamburger SV im Volksparkstadion mit 3:2, 1983 schlug Pokalsieger FC Bayern München im heimischen Olympiastadion den Hamburger SV nach einem 1:1 ohne Verlängerung mit 4:2 im Elfmeterschießen.

Da der Ligapokal 2008 wegen Terminproblemen nicht stattfinden konnte, beschlossen die Vereinsvorstände des FC Bayern München (Meister und Pokalsieger) und von Borussia Dortmund (Pokalfinalist), den Supercup wiederzubeleben. Der Antrag auf die Ausrichtung dieses Spieles wurde allerdings von der DFL abgelehnt. Deshalb fand der Supercup 2008 nur im inoffiziellen Rahmen als T-Home-Supercup statt.[9] Dortmund gewann im Signal Iduna Park mit 2:1.

2009 fand der Ligapokal ebenfalls nicht statt, da die DFL vor einer Reform des Ligapokals erst eine eventuelle Aufstockung der Ersten und Zweiten Bundesliga abklären wollte.[10] Deshalb vereinbarten Meister VfL Wolfsburg und Pokalsieger Werder Bremen, ähnlich wie im Vorjahr, eine inoffizielle Partie in der Wolfsburger Volkswagen Arena um den Volkswagen SuperCup auszutragen. Werder Bremen gewann mit 2:1.[11]

Von den inoffiziellen Spielen gewann der Meister einmal, der jeweilige Gegner (Pokalsieger bzw. ggf. der Pokalfinalist) viermal die Begegnung.

Weitere Informationen Datum, Spielort ...
Datum Spielort Meister Ergebnis Pokalsieger/-finalist
016. März 1941 (1) Stadion am Ostragehege des Dresdner SC, Dresden FC Schalke 04 2:4 Dresdner SC
08. Januar 1977 (2) Volksparkstadion, Hamburg Borussia Mönchengladbach 3:2 Hamburger SV
002. April 1983 (3) Olympiastadion München Hamburger SV 01:1 / 2:4 i. E. (4) FC Bayern München
23. Juli 2008 Signal Iduna Park, Dortmund FC Bayern München 1:2 Borussia Dortmund (5)
20. Juli 2009 Volkswagen Arena, Wolfsburg VfL Wolfsburg 1:2 Werder Bremen
(4) 
(5) 
Pokalfinalist, da der Meister das Double gewinnen konnte
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Siehe auch

Commons: DFL-Supercup – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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