DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

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Das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e. V. ist seit 1949 eine öffentlich geförderte filmwissenschaftliche Einrichtung in Form eines eingetragenen Vereins mit Sitz in Frankfurt am Main. 2006 wurde das 1984 ebenfalls in Frankfurt gegründete Deutsche Filmmuseum mit dem Filminstitut zusammengeführt, jedoch erst 2019 der ursprüngliche Gründungsname Deutsches Filminstitut e. V. (DIF) aufgegeben.[1]

Geschichte

Das Institut wurde am 13. April 1949 unter dem Namen Deutsches Institut für Filmkunde (DIF) gegründet. 1952 folgte die Gründung des Deutschen Filmarchiv als eigenständige Abteilung des DIF. Aufgrund einer Reorganisation wurde 1956 das Filmarchiv vom Institut abgetrennt. Am 1. Januar 1959 schied Hanns Wilhelm Lavies (dieser hatte sein Archiv für Filmwissenschaft in Marburg 1947 gegründet) aus dem Institut aus, sein Nachfolger wurde Max Lippmann.

Zwischen 1966 und 1981 stand Theo Fürstenau dem Institut vor. 1981 wurde Gerd Albrecht zum Direktor des DIF ernannt. Am 1. Februar 1997 wurde Claudia Dillmann Leiterin der Institution, die sich vom 30. Oktober 1999 an offiziell „Deutsches Filminstitut – DIF“ nennt. Im März 2006 fusionierte das Deutsche Filminstitut mit dem Deutschen Filmmuseum.[2] Claudia Dillmann wurde Direktorin der zusammengeführten Institution. Mitte September 2017 verabschiedete sich Claudia Dillmann in den vorzeitigen Ruhestand. Als ihre Nachfolgerin benannte der Verwaltungsrat des DIF im September 2017 Ellen Harrington, die ihr Amt vom 1. Januar 2018 bis Juli 2024 bekleidete und die Institution in DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum umbenannte.[3] Im Juli 2024 übernahmen Tobias Römer (Verwaltungsdirektor) und Christine Kopf (zunächst kommissarisch, seit April 2025 offiziell Künstlerische Direktorin) die Führung der Institution, deren Vorstand sie auch bilden. Diesem Gremium trat Dr. Simone Emmelius im Juli 2025 als dritte Vorständin bei.

Das Institut verfügt über eines der größten Filmarchive in der Bundesrepublik und über eine der umfangreichsten Materialsammlungen zu allen Aspekten von Filmkunst und Kino.

Im Stadtteil Frankfurt-Fechenheim unterhält das Institut das Gerätearchiv. Auf ca. 600 Quadratmetern werden dort mehr als 2800 Einzelstücke wie Kameras, Schneidetische und Zubehör aufbewahrt.[4]

Projekte des Instituts sind:

  • Die Edition der Zensurentscheidungen der Berliner Film-Oberprüfstelle aus den Jahren 1920 bis 1938
  • COLLATE – Ein kollaboratives System zur Annotation und Indexierung von Archivmaterialien
  • European Film Gateway (EFG) – Portal zu digitalen Sammlungen europäischer Filmarchive
  • filmarchives-online.eu – Verbundkatalog europäischer Filmarchive
  • filmportal.de – Ein Internet-Portal zum deutschen Film
  • Institutionenübergreifende Integration von Normdaten (IN2N)

Das DFF ist Mitglied im Deutschen Kinemathekenverbund und in der Association des Cinémathèques Européennes (ACE).

Auszeichnungen

Einzelnachweise

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