Charlotte Link – Der Beobachter
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Charlotte Link – Der Beobachter ist ein Fernsehfilm aus dem Jahr 2015 nach Charlotte Links 2011 erschienenen gleichnamigem Roman unter der Regie von Andreas Herzog, der im Rahmen der Filmreihe Charlotte Link als 15. Folge entstand. Die deutschsprachige Erstausstrahlung erfolgte am 5. Dezember 2015 im Ersten.
| Folge 15 der Reihe Charlotte Link | |
| Titel | Der Beobachter |
|---|---|
| Produktionsland | Vereinigtes Königreich, Deutschland |
| Originalsprache | Deutsch |
| Länge | 90 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Produktionsunternehmen | UFA Fiction |
| Regie | Andreas Herzog |
| Drehbuch | Stefan Dähnert, Benjamin Benedict |
| Produktion | Benjamin Benedict |
| Musik | Christopher Bremus, Steven Schwalbe |
| Kamera | Wolfgang Aichholzer |
| Schnitt | Claudia Luzius |
| Premiere | 5. Dez. 2015 auf Das Erste |
| Besetzung | |
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| → Episodenliste | |
Handlung
Samson Segal beobachtet mittels einer installierten Kamera seine Nachbarin Gillian Ward. Dabei erfährt er, dass Gillian eine Affäre mit John Burton unterhält, dem Handballtrainer ihrer Tochter. Lediglich Gillians beste Freundin Tara ist ebenfalls über die Beziehung informiert. Als Gillian sich entscheidet, die Affäre zu beenden, wird ihr Ehemann Tom ermordet. Die am Tatort gefundenen Spuren weisen Ähnlichkeiten zu den Merkmalen eines Serienmörders auf, der bereits zwei Frauen getötet hat. Samson gerät in den Fokus der Ermittlungen und taucht unter. Er sucht bei John Burton Unterschlupf. Auch John wird verdächtigt, da er den Polizeidienst aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen verlassen musste. Die Umstände des Falls erscheinen unklar, da die vorherigen Opfer des Serienmörders Frauen waren, Tom jedoch ein Mann ist. Während die Polizei nach Samson fahndet, finden Gillian und ihre Tochter bei Tara Unterschlupf.
Hintergrund
Die Dreharbeiten für Charlotte Link – Der Beobachter fanden vom 1. März 2015 bis zum 31. März 2015 in England und Manchester statt.[1]
Kritik
Die Kritiker der Fernsehzeitschrift TV Spielfilm zeigten mit dem Daumen nach unten und schrieben: „Die Vorlage ist ein Bestseller. Hier zerfällt die Story in Bruchstücke aus dem Klischeebaukasten: ein brummeliger Kommissar, der wie aus einem völlig anderen Film dazugeschnitten scheint, hilflose Darsteller, unheilvolles Geraune von Bienen, die ansonsten aber keine Rolle spielen. Die groteske Auflösung verärgert vollends alle wackeren Beobachter.“. Sie resümierten: „Rachethrillermurks im Pilcher-Gewand“ und vergaben für Spannung einen von drei möglichen Punkten.[2]