Semit (Zeitschrift)
jüdische Zeitschrift
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Die von Abraham (Abi) Melzer gegründete und herausgegebene Zeitschrift Semit (Eigenschreibweise: SEMIT) erschien bis 2012 vierzig Mal als Printausgabe im Melzer Verlag. Nach der Einstellung wurde das Magazin 2014 als Blog Der Semit[2] weitergeführt.
| Semit | |
|---|---|
| Beschreibung | jüdische Zeitschrift |
| Sprache | Deutsch |
| Verlag | Melzer Verlag |
| Erstausgabe | 1988 |
| Einstellung | April 2012 |
| Erscheinungsweise | alle zwei Monate |
| Verkaufte Auflage | 4.000 Exemplare |
| ([1]) | |
| Chefredakteur | Oswald LeWinter (1989) |
| ISSN (Print) | 1869-0416 |
Geschichte
Die Zeitschrift erschien zunächst von 1988 bis 1992, musste aber aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln eingestellt werden. Chefredakteur des Magazins war im Jahr 1989 Oswald LeWinter.[1] Die ISSN war ursprünglich 0940-3582,[3] Herausgeber Abraham Melzer. 1989 hatte das Magazin eine Auflage von 4.000 Exemplaren.[1] Seit 2009 war die Zeitschrift alle zwei Monate an Kiosken erhältlich.[4] Im Beirat des Magazins waren Hajo Meyer, Rolf Verleger und Ruth Asfour.
Im April 2012 wurde der an den Verlag und das Magazin „SEMIT“ angeschlossene Weblog (semit.de)[5] eingestellt. Auch das Magazin erschien nicht mehr.
Seit 2014 betreibt Abi Melzer einen Blog mit ähnlichem Namen „Der Semit“. Die Redaktion besteht aus Abraham (Abi) Melzer, Helga Wolff und W. Frankenberg.[6][7]
Themen
Die Zeitschrift thematisierte den Nahost-Konflikt sowie das jüdische Leben in Deutschland. Für ihre nach eigenem Verständnis polemischen Attacken gegen die israelische Regierung sowie den Zentralrat der Juden in Deutschland wurde die Zeitschrift oft kritisiert – Melzers Mutter schrieb dazu 1989: „Abi, das sind schlimme Lügen, warum tust Du das?“[1]
Weblinks
- Website der eingestellten Zeitschrift
- Website des Blogs Der Semit