Dikasterium für den Interreligiösen Dialog

Zentralbehörde der römischen Kurie From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Dikasterium für den Interreligiösen Dialog (lat.: Dicasterium pro Dialogo Inter Religiones) koordiniert die Aktivitäten der römischen Kurie im Dialog mit anderen Religionen.

Name: Dikasterium für den Interreligiösen Dialog
(Dicasterium pro Dialogo Inter Religiones)
Sitz: Via dell’Erba, 1
00193 Roma
Präfekt: George Jacob Kardinal Koovakad
(seit 24. Januar 2025)
Sekretär: Indunil Janakaratne Kodithuwakku Kankanamalage
(seit 3. Juli 2019)
Schnelle Fakten Basisdaten, Name: ...
Basisdaten
Name: Dikasterium für den Interreligiösen Dialog
(Dicasterium pro Dialogo Inter Religiones)
Sitz: Via dell’Erba, 1
00193 Roma
Präfekt: George Jacob Kardinal Koovakad
(seit 24. Januar 2025)
Sekretär: Indunil Janakaratne Kodithuwakku Kankanamalage
(seit 3. Juli 2019)
Untersekretär: Paulin Batairwa Kubuya SX
(seit 11. November 2019)
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Geschichte

Der Rat wurde an Pfingsten des Jahres 1964 durch Papst Paul VI. als Sekretariat für Nicht-Christen errichtet. Durch die von Johannes Paul II. erlassene Apostolische Konstitution Pastor Bonus vom 28. Juni 1988 erhielt das Sekretariat den Namen Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog und wurde ein festes Dikasterium der römischen Kurie. Papst Benedikt XVI. gliederte 2006 den Rat in den Päpstlichen Rat für Kultur ein. Infolge der Regensburg Rede von Papst Benedikt XVI. vom 12. September 2006 errichtete er den Rat für den Interreligiösen Dialog 2007 wieder als eigenständiges Dikasterium.[1] Dem Rat ist die Päpstliche Kommission für religiöse Beziehungen zu den Muslimen angeschlossen.

Mit Inkrafttreten der Apostolischen Konstitution Praedicate Evangelium am 5. Juni 2022 erhielt der Rat die Bezeichnung „Dikasterium für den Interreligiösen Dialog“ (Dicastero per il Dialogo Interreligioso).

Aufgabe

Papst Paul VI. formulierte die Aufgabe des Rates:

„Methoden und Wege suchen zur Eröffnung eines entsprechenden Dialogs mit den Nichtchristen. Es [das Sekretariat] wirkt also dahin, daß die Nichtchristen von den Christen richtig gekannt und gerecht eingeschätzt werden und daß die Nichtchristen ihrerseits Lehre und Leben der Christen entsprechend kennenlernen und schätzen lernen können“[2]

Mit weiter Beachtung wurde 2012 die Botschaft zum Ende des Ramadan durch den Ratspräsidenten Jean-Louis Kardinal Tauran zur Kenntnis genommen.[3]

Papst Franziskus nahm am 29. März 2014 neue Mitglieder auf und bestätigte die bestehenden Mitgliedschaften.[4]

Präsidenten und Präfekten

Miguel Ayuso Guixot, Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog (bis 2024)

Die Leiter des Dikasteriums trugen bis 1988 den Titel Präsident des Sekretariats für Nicht-Christen und bis 2022 Präsident des Päpstlichen Rats für den Interreligiösen Dialog. Miguel Ángel Kardinal Ayuso Guixot war der erste Präfekt des Dikasteriums für den Interreligiösen Dialog.

Mitglieder

Einzelnachweise

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