Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit

US-amerikanischer Science-Fiction-Thriller von Steven Spielberg (2026) From Wikipedia, the free encyclopedia

Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit (wörtlich Tag der Offenlegung) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Thriller des Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 2026. Der Film startete am 12. Juni 2026 in den amerikanischen Kinos. Der offizielle deutsche Kinostart war am 11. Juni 2026.[3]

TitelDisclosure Day – Der Tag der Wahrheit
OriginaltitelDisclosure Day
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Originaltitel Disclosure Day
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 145 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Steven Spielberg
Drehbuch David Koepp
Story: Steven Spielberg
Produktion Kristie Macosko Krieger,
Steven Spielberg
Musik John Williams
Kamera Janusz Kamiński
Schnitt Sarah Broshar
Besetzung
Synchronisation
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Handlung

Im Jahr 2026 steht die Welt am Rand des Dritten Weltkriegs. Der Cybersicherheitsexperte Daniel Kellner stiehlt ein Stück außerirdischer Technologie (ein "device") sowie Akten der Wardex Corporation, einer geheimen Firma, die verschiedene Ereignisse des Kontakts zwischen Menschen und Außerirdischen dokumentiert, zurückreichend bis zum Roswell-Zwischenfall. Wardex-CEO Noah Scanlon bemerkt den Diebstahl und lässt Daniel als feindlichen Spion abstempeln, wodurch er ins Visier der Bundesbehörden gerät. Daniel taucht mit seiner Freundin Jane Blankenship in einem Kloster unter.

In Kansas City bereitet sich die Fernsehmeteorologin Margaret Fairchild auf die Arbeit vor, als ein Rotkardinal in ihr Haus fliegt, sie kurz beobachtet und wieder verschwindet. Der Vorfall weckt in ihr schlummernde psychische Fähigkeiten: Sie kann fortan Gedanken und Gefühle anderer intuitiv wahrnehmen und spricht unbewusst in Sprachen, die sie nie gelernt hat.

Während einer Live-Wettersendung beginnt Margaret unvermittelt, in einer unbekannten Sprache zu sprechen. Die Aufnahme verbreitet sich im Netz und zieht die Aufmerksamkeit von Wardex auf sich, wo man die Sprache als außerirdischen Ursprungs identifiziert. Margaret wird ins Krankenhaus eingeliefert, entkommt dort knapp der Gefangennahme durch Scanlons Agenten und taucht ebenfalls unter.

Daniel weiht Jane in die gestohlenen Akten ein, erklärt ihr, was Wardex seiner Ansicht nach vertuscht hat, und kündigt an, die Informationen öffentlich zu machen. Scanlon nutzt ein weiteres Exemplar des "devices", das ihm telepathische Fähigkeiten verleiht, stellt damit eine psychische Verbindung zu Jane her und verfolgt die beiden bis in ein Motel. Jane flieht mit dem Beweismaterial, Daniel wird gefasst.

Während ihre Fähigkeiten wachsen, hat Margaret Visionen von Daniel und folgt ihm zu einem geheimen Stützpunkt, an dem er festgehalten wird. Auf der Flucht lernt sie, mit ihren Kräften die Gedanken ihrer Verfolger zu beeinflussen und zu lenken. Einer von Scanlons Männern rammt ihr Fahrzeug absichtlich in die Seite eines vorbeifahrenden Zugs. Daniel zieht Margaret noch rechtzeitig heraus, die beiden klettern auf den Zug und bringen sich in Sicherheit.

Die beiden werden von einer Gruppe ehemaliger Wardex-Mitarbeiter kontaktiert, die zu Whistleblowern geworden sind. Ihr Anführer Hugo Wakefield versteckt sie in einem Lagerhaus, in dem eine Rekonstruktion des Hauses untergebracht ist, in dem sie aufwuchs, und ermutigt sie, verdrängte Erinnerungen im Zusammenhang mit dem außerirdischen Phänomen wiederzufinden. Darin erinnert sich Margaret wiederum mit Hilfe des "devices", dass sie und Daniel als Kinder von Außerirdischen entführt und Experimenten unterzogen wurden, durch die sie ihre Kräfte erhielten. Außerdem erfährt sie, dass die ungewöhnlichen Tiere, die im Laufe ihres Lebens immer wieder aufgetaucht sind, Außerirdische sind, die harmlose Gestalten annehmen, um sie zu beobachten.

Margaret und Daniel fahren gemeinsam mit den Whistleblowern in Margarets Fernsehstudio, um eine öffentliche Übertragung durchzuführen, die sie „Disclosure Day“ nennen. Die Sendung enthüllt einer fassungslosen Welt historische Belege für Begegnungen mit Außerirdischen und die darauffolgende Vertuschung durch Regierungen. Während die Übertragung ein weltweites Publikum erreicht, enthüllen die Whistleblower, dass sie einen der Außerirdischen versteckt gehalten haben. Das Wesen, ein Grey, flüstert Daniel eine Botschaft zu, der sie an Margaret weitergibt. Vor den Augen der Welt bereitet Margaret sich darauf vor, die Botschaft zu überbringen, und sagt: „Hören Sie zu.“

Synchronisation

Die deutschsprachige Synchronisation übernahm die Interopa Film. Dialogregie führte Marius Clarén, der auch das Dialogbuch schrieb.[4]

Weitere Informationen Rolle, Darsteller ...
RolleDarstellerSynchronsprecher[4]
Margaret FairchildEmily BluntBianca Krahl
Dr. Daniel KellnerJosh O’ConnorRoman Wolko
Noah ScanlonColin FirthTom Vogt
Casper BoydHenry Lloyd-HughesDennis Herrmann
ClaypoolJeremy ShamosFrank Röth
Dave SantiagoTommy MartinezJonas Lauenstein
Dr. ColemanEboni BoothSchaukje Könning
Hugo WakefieldColman DomingoTorben Liebrecht
JacksonWyatt RussellJeremias Koschorz
Jane BlankenshipEve HewsonLena Schmidtke
KC PolizistJim ParrackNicholas Reinke
KCXE AufnahmeleiterinMargo SeibertMagdalena Höfner
KCXE-ReporterClarke ThorellBenjamin Stöwe
KCXE-ReporterinElizabeth StanleyCarmen Katt
NBC-NachrichtensprecherinCourtney GraceRubina Nath
NY DirektorJordan GelberGerrit Schmidt-Foß
Schwester MauraElizabeth MarvelSilke Matthias
SerenaHettienne ParkNina Machalz
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Hintergrund

Der offizielle Arbeitstitel des Films lautete The Dish.[5] Nachdem der erste Trailer im Dezember 2025 erschienen war, wurde beim Super Bowl LX am 8. Februar 2026 der zweite Trailer ausgestrahlt.[6] Der Film kommt auch im IMAX-Format auf die Leinwand.[7]

Im Vorfeld des Kinostarts wurde der Film in Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Files über unbekannte Flugobjekte seitens des Weißen Hauses gestellt,[8] und eine verklausulierte Veröffentlichung von Tatsachen erhofft. Auch von Regisseur Steven Spielberg wurde im Vorfeld behauptet, die Schilderungen in Disclosure Day wären keine Fiktion.[9] In den Tagen vor und nach der Filmpremiere veröffentlichten Nachrichtensendungen wie NBC News unter Titeln wie Full Disclosure: the reality behind Spielberg’s „Disclosure Day“ Beiträge zum Film.[10][11]

Rezeption

„Nicht, dass ein Spielfilmregisseur auf alles eine Antwort haben muss, im Gegenteil. Aber zumindest zwei, drei originelle Ideen übers Klischee hinaus wären schon schön gewesen.“

David Steinitz: Süddeutsche Zeitung[12]

„Kein Meisterwerk, aber bewegendes, spektakuläres und ausdrücklich persönliches Blockbuster-Kino – dafür ist die größtmögliche Leinwand ein absolutes Muss.“

Pascal Reis: Filmstarts.de[13]

Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit erreicht zwar nicht die Magie früherer Spielberg-Klassiker, ist aber die Art von Film, die es in diesen Zeiten braucht – bewegend, optimistisch und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Empathie. ‚Für mich war das eine wichtige Botschaft: Verständnis füreinander zu entwickeln und vielleicht Vertrauen in andere zu haben‘, sagte Josh O'Connor. ‚Das ist übrigens keine neue Botschaft bei Steven […] dieses Gefühl von Hoffnung, dieses Vertrauen in die besten Seiten der Menschheit, nicht die zynischen.‘“

DPA-Pressemeldung[14]

In der taz lobt Fabian Tietke, dass sich der Film, wie auch Spielbergs andere Science-Fiction-Filme, nicht einfach „in das Schema Utopie/Dystopie einordnen“ lasse. Anders als Unheimliche Begegnung der dritten Art, mit dem er die religiösen Untertöne teile, kreise Disclosure Day nicht so sehr um den Kontakt mit Außerirdischen, sondern „um die Haltung der Menschen gegenüber dem Wissen um Leben jenseits der Erde“. Alle Filme Spielbergs erwüchsen „aus einer präzisen Beobachtung der Gegenwart“: Wie schon in E.T. artikuliere er diesmal eine tiefe Abneigung gegenüber Sicherheitsbehörden.[15]

Auf Jens Balzer macht der Film den Eindruck, als recycle Spielberg auf seine alten Tage in Disclosure Day noch einmal die Themen, mit denen er in den 1970er Jahren Erfolg hatte, eine „Feier der ewigen Wiederkehr“. Der Film erinnere dabei sogar noch an die UFO-Hysterie und die Verschwörungstheorien der 1950er Jahre; die theologischen Probleme, die dabei angerissen würden, würden aber leider nirgendwohin führen.[16]

Einzelnachweise

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