Diskussion:Formatierung

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unformat

Man sollte vielleicht auf in MS-DOS (5.0) vorkommenden Befehl "unformat" hinweisen. Man konnte damit eine Formatierung rückgängig machen. --Benzen - Mdg 2006 16:38, 26. Mai 2008 (CEST)

Ein sehr interssantes thema, das mich immer wieder beschäftigt. Vielen ist schon passiert, dass sie aus irgendeinem grund das formatieren ausgelöst haben, wo sie es eigentlich gar nicht wollten bzw. sollten (nur wer nichts macht, macht nie etwas falsch :-P), und das desaster gleich festgestellt, noch bevor ein einziges bit neuer daten auf die festplatte geschrieben wurde. Hier wäre ein unformat-befehl resp. programm vonnöten; selbst wenn man ein vollständiges backup der daten hat, wäre sowas viel schneller, einfacher und sicherer, als die ganze unmenge von daten auf die festplatte zurückzukopieren. War sowas unter MS-DOS 5.0 möglich, müsste es unter Windows theoretisch ebenfalls sein. Und immer wieder kann ich irgendwo lesen, es sei ja möglich, es gäbe ein dateientabelle-backup, das das formatieren überstehe, doch nirgends kann ich in erfahrung bringen, wie deren rüberkopieren an den ursprünglichen ort - also defacto das rückgängigmachen des formatierens - bewerkstelligt werden kann. Es wäre wirklich hilfreich, wenn sich jemand, der das entsprechende wissen besitzt, dieses themas annehmen könnte. -- 84.227.92.128 18:27, 28. Feb. 2010 (CET)
Bei FAT gab es Sicherungskopien. Ich vermute, dass unformat einfach eine Kopie wiederhergestellt hat. Moderne Dateisysteme sind vielleicht zu komplex, als dass eine Wiederherstellung so einfach möglich wäre. – 217.247.201.147 18:07, 14. Jun. 2011 (CEST)
Das fällt alles in den Bereich der Datenforensik. Außer in dem heute historischen Zeitfenster von ca. 1990 bis 1998, als noch viele PCs FAT nutzten, fällt mir keine Möglichkeit für "unformat" ein. Dass soetwas wie unformat überhaupt möglich wurde, liegt am relativ einfachen FAT-Dateisystem einerseits, und dem Umstand, wie damals hauptsächlich formatiert wurde andererseits.
Ein Mythos sollte gleich mal vorweg klar verneint werden: ein vollständiges "unformat", also so, als wäre nie etwas passiert, ist nicht möglich. Die Ausnahme ist ein vorheriges, also ein aktuelles Backup gewisser Daten (Datenstrukturen des Dateisystems), was aber bei einem unabsichtlichen Formatieren keiner vorher angelegt haben dürfte.
Beispiel: Für MS-DOS 5.0 hat Microsoft drei Zusatzprogramme von Central Point aus den PC Tools lizenziert: MIRROR, UNFORMAT und UNDELETE. Ähnliche Werkzeuge waren auch in den Norton Utilities enthalten. Diese Programme funktionierten natürlich nur auf FAT12- und FAT16-formatierten Volumes (Disketten, Partitionen). UNFORMAT konnte nur deswegen funktionieren, weil Microsoft gleichzeitig das FORMAT-Programm überarbeitete: es gab nun den Switch /U, der beim Formatieren ein unformat überhaupt erst möglich macht. Formatierungen mit früheren DOS-Versionen haben IMMER Teile des Dateisystems unwiederbringlich zerstört...
In NTFS ist das ebenso: jede Formatierung zerstört einen Teil des MFT.
Auch unter Unix und Linux (ab den frühen 1990ern wurde ja Linux mit dem extended filesystem populär) ist ein unformat prinzipiell schwierig, obwohl es Versuche gab, zumindest gelöschte Dateien wiederherstellen zu können.ref (Das kann man vermutlich auch auf unabsichtlich formatierte ext-Volumes anwenden...)
TL;DRNein, das gibt es heute nicht mehr, und nein, das war immer schon keine 100%ige Sache.
Andreas 13:46, 13. Dez. 2025 (CET)

Nutzen?

Vielleicht kann man im Rahmen dieses Artikels auch auf den Nutzen im Rahmen einer Systemneuinstallation hinweisen? Der PC wird ja stets langsamer durch mehr daten und krust (auch Schlacke ;-)) Nach formatierung Installiert man das Betriebssystem und das andere Zeugs neu und der PC funktioniert üblicherweise wieder besser als zuvor -- Stefan-Xp 13:55, 10. Nov. 2008 (CET)

Eine Urban Legend. Ein PC wird nicht/kaum langsamer - wenn man die vielen kleinen Tools, die man vor dem Formatieren wertschätzte, wieder installiert, ist er (neu installiert) kaum schneller - und auch kaum stabiler.
Wenn man natürlich die ganzen Helferchen weglässt (weil man sich z.B. gar nicht mehr dran erinnert, was man alles installiert hat(te)), dann kann das durchaus beschleunigend wirken. Genauso, wie selbiges "nutzloses" wieder zu deinstallieren.
--arilou (Diskussion) 14:22, 8. Jan. 2016 (CET)
PS: Den Test haben verschiedene PC-Zeitschriften schon durchgeführt - jeder (seriöse) Test zeigt, dass eine Neuinstallation kaum Besserung bringt.

Wortherkunft

mMn kommt das Wort vom englischen format, nicht direkt aus dem Lateinischen. Format bedeutet auf Englisch eighentlich dasselbe wie das deutsche Wort Format (Standard, Abmessungen, (physische) Anordnung) oder aber auch als Verb: ein Format verleihen (entspruicht in dem Fall dem deutschen Wort formatieren). --MrBurns (Diskussion) 00:36, 11. Aug. 2013 (CEST)

Schnellformatierung und Normalformatierung

Es ist sicher richtig, dass früher einmal™ die Normalformatierung der Normalfall war, und die Schnellformatierung der bewusst auszuwählende "Sonderfall". Das ist aber, angesichts riesiger Datenträger, die gefühlt ewig brauchen würden, um jeden einzelnen Datenblock zu lesen/schreiben, nunmehr der Normalfall: die Schnellformatierung. Was dann die Normalformatierung zum bewusst auszuwählenden Sonderfall macht... Und der Name "Normalformatierung" ist dann auch nicht mehr gerechtfertigt.

Vielleicht sollte man das im Artikel ändern.

Andreas 08:33, 4. Mai 2022 (CEST)

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