Diskussion:Geld/Archiv/2009

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Absatz Geldentstehung

Der Absatz erwähnt mit keinem Wort Theorien, die die Entstehung des Geldes aus religiösen Kreisen erklären. Hier ist die Arbeit von Laum maßgeblich. Auch die Beispiele in dem Absatz passen nicht zur Tauschtheorie des Geldes (Muscheln waren bestimmt kein gegenständlich nützliches Objekt). Von anthropologischer Seite wird weiterhin das Vorkommen bestimmter Tauschaktionen unabhängig von der Geldentstehung gesehen (Täusche werden im Rahmen von Ritualen vollzogen und haben keinen wirtschaftlich relevanten Bezug)! Flexi24 16:14, 18. Jan. 2009 (CET)

Nun Geld ist kein Tauschmittel, sondern ein Schuldendeckungsmittel. Das Unser Geld so wie es entsteht ein Tauschmittel ist, ist ein großer druckschluss, wen man sich anschaut wie das Geld geschaffen und verwaltet wird und nur da ist um schulden zu machen. Das beste beispiel dafür sind die Geldscheine die von der FED herausgegeben werden, die aussagen das Geld KEIN Tauschmittel ist, sondern ein Mittel um schulden zu erzeugen. Dort steht wie folgt darauf "THIS NOTE IS LEGAL TENDER FOR ALL DEBTS, PUBLIC AN PRIVATE" -"Diese Note ist ein gesetzliches Zahlungsmittel für alle Schulden, Öffentlich und Privat". -- MfG HanSold 21:48, 25. Apr. 2009 (CEST)

Geld Funktionen --- Geld und Wert

OK. Die Wikigebote sagen: "Du solltst keine eigenen Theorien schreiben."

Geld

Die Erklärung "Geld ist ein Wertaufbewahrungsmittel. Um diesen Zweck erfüllen zu können, muss es seinen Wert dauerhaft behalten können." ist gänzlich absurd. Dagegen spricht alle mir bekannte Theorie und Praxis.

Den Folgesatz " Geld ist Wertmaßstab und Recheneinheit. Der Wert einer Geldeinheit wird als Kaufkraft bezeichnet." halte ich für verunglückt, inhaltsarm, teilweise falsch und wenig aussagekräftig.



Hat/ist Geld einen/etwas Wert?

Im Gegensatz zum (leider) allgemein üblichen Gebrauch sollten im Sinne wissenschaftlicher Genauigkeit Geld und der vieldeutige Begriff Wert sorgfältig voneinander getrennt werden.

Je nach Auslegung des Wertbegriffes bekommt man sich widersprechende Aussagen 1). Während Geld ausgesprochen konkret ist, ist Wert ausgesprochen subjektiv und abstrakt bzw. nur ein Sammelbegriff (für Zahlenwerte).

Geld hat seinen Ursprung in und ist gebunden an Handel im engeren Sinne. Handel kann jedoch auch ohne Geld stattfinden (Austausch von Geiseln ↔ Lösegeld). Wert(e) gibt es auch außerhalb von jeglichem Handel.

Ein Handel kommt dadurch zu Stande, dass die Handelspartner den Handelsgegenstand unterschiedlich wertschätzen. Der eine möchte ihn gern haben, der andere möchte ihn gerne abgeben.

Letztendlich komme ich zu dem Schluss, dass Geld sich gerade dadurch auszeichnet wertunabhängig zu sein. Nur so kann es als flexibler Schuldschein seinen Zweck als Zahlungsmittel erfüllen. Die US Währung ist so ehrlich ihre Banknoten entsprechend zu beschriften „THIS NOTE IS LEGAL TENDER FOR ALL DEBTS, PUBLIC AND PRIVATE“ (“Diese (Bank)note ist gesetzliches Zahlungsmittel für jegliche private oder öffentliche Schulden”. Diese Übersetzung wird dem Bedeutungsraum von tender allerdings nicht ganz gerecht.)

Der Nutzen (Wert) des Geldes als System ist es, den direkten Zusammenhang zwischen der eigenen Leistung (Arbeit) und dem Ertrag bzw. der Gegenleistung zur eigenen Versorgung zu lösen.

Analog zum Jäger und Sammler, der genau von/mit dem lebt, was er mit seinen Taten erschafft/besorgt, kann in einer Gesellschaft ein Mensch für seine Leistung ² (Arbeit) Geld bekommen und für dieses Geld aus dem Angebot an Leistungen² (Diensten/Produkten/Rechten) schöpfen, die von den Mitmenschen erarbeitet werden.

Das vermindert zunächst durch Arbeitsteilung, Spezialisierung und Produktivitätssteigerung den Aufwand zur Befriedigung der Grundbedürfnisse (Essen, Trinken,...). Folglich entsteht der Spielraum für aktive Entwicklung, Verfeinerung der Spezialisierung und Arbeitsteilung, Tradition technologischen Wissens, Kultur und Wohlstand. Prinzipiell findet das jedoch teilweise auch ohne das vermittelnde Geldsystem statt.

Geld hat den Wert der Leistungen² die man dafür kaufen kann; Nicht umgekehrt. Diese sind zeit- und ortsabhängig. Das zeigt sich allgemein in der Verfügbarkeit und den stark variierenden Preisen für gleiche Rechte, Gegenstände oder Dienstleistungen. Oft werden für Waren wesentlich höhere Preise erzielt als sich aus der Umlage der Produktions- und Bereitstellungskosten ergeben würde. Preise entstehen im Markt zwischen den Ertragswünschen des Anbieters und der Zahlungsbereitschaft des Käufers. Sie sind alles andere als feststehend, sondern weitgehend frei verhandelbar. Das zeigt sich auffällig in: Rabatten/Preisnachlässen Auktionen Sammlerobjekten (z.B.: Überaschungseifiguren, Telefonkarten) Ein Liter Bier im Supermarkt ↔ auf dem Jahrmarkt (allerdings muss hier das Ambiente als zusätzliche Leistung gesehen werden) Unterschied zwischen dem Stundenlohn einer Näherin in Deutschland und einer Näherin in Bangladesh Unterschied zwischen dem Stundenlohn einer Putzfrau und eines Managers Markenprodukte ↔ NoName-Produkte (bei vernachlässigbaren Unterschieden in Design und Qualität)

Extrembeispiele finden sich im Paradox bei Briefmarken und Aktien, die einen bestimmten festgelegten, gleichbleibenden, aufgedruckten "Nominal(geld)wert" haben, aber zu ganz anderen, stark schwankenden Preisen gehandelt werden. Bei abgestempelten Briefmarken ist deren ursprünglicher Wert (Nutzen) bereits ‚verbraucht‘. Sie taugen nicht mehr dazu einen Brief für den Transport durch den Postdienstleister zu qualifizieren.

Die Preisbildung wird durch, Steuern, Subventionen, Verkaufsstrategien, Zölle und ähnliches beeinflusst und verzerrt.

Man erhält also aus den überwiegend gezahlten Preisen für Leistungen allenfalls eine wage Orientierungsmöglichkeit für zu erwartenden Umsätze und den Erfolg wirtschaftlicher Unternehmungen.

lt. Kluges Ethymologischem Wörterbuch besteht eine Wortverwandschaft zu „gelten“. (Ich bin überzeugt, seine Entstehung rührt auch von der nicht zuletzt syntaktischen Ähnlichkeit zu „Gold“ her.)

Das führt mich zu einer weiteren wichtigen Einschränkung der Geldfunktion: Sie ist davon abhängig,dass das Geld etwa als Zahlungsmittel weitläufig akzeptiert wird. Ostmark, Reichsmark und älteres Geld sind als Zahlungsmittel nicht mehr anerkannt. Deutsche Mark muss erst in Euro umgewandelt werden.

Dazu kommen Effekte wie die Inflation etc.

Nicht zuletzt ist Geld in Bezug auf nicht-käufliche Leistungen bedeutungslos.

Geld kann also im Grunde logisch kein Wertmaßstab oder Wertaufbewahrungsmittel sein. Das viele diesbezüglich nicht rational denken ist wohl traditionell und sozial geprägt und menschlich.


1) Eine 5-Euro Banknote hat einen bestimmten Wert nämlich 5.

Eine 5-Euro Banknote hat einen eingeschränkten Wert als Zahlungsmittel nur für Waren die zu einem Preis bis 5 Euro angeboten werde oder als Teilzahlung von teuereren Waren.

Mit einer 5-Euro Banknote kann ich verschiedene Dinge kaufen. Demnach hat sie keinen bestimmten Wert.

Eine 5-Euro Banknote hat keinen Wert oder Nutzen aus sich selbst heraus. Sie bezieht ihren Wert aus dem lokal begrenzt akzeptierten Handelssystem. Spätestens in sehr ländlichen Gebieten Chinas, bei lateinamerikanischen Urwaldvölkern oder anderen Zivilisationen weitab von Banken, wird man Schwierigkeiten haben für eine 5-Euro Banknote eine Ware, Dienstleistung oder ein Recht zu bekommen. Es hat dort vielleicht den Brennwert, wie jedes Stück Papier entsprechender Art und Größe oder den Wert als Verpackung für einen kleinen Stein.

Bezüglich unverkäuflicher Dinge ist Geld wertlos

2) Waren/Produkte sind die manifestierte Leistung die notwendigen Rohstoffe zu beschaffen und zu verarbeiten, ergänzt mit den Leistungen, die Produkte vorzuhalten und den Verkauf abzuwickeln. Es kann davon ausgegangen werden, dass veräußerliche Rechte ebenfalls auf Leistungen zurückgeführt oder übertragen werden können.

--Mediarion 19:07, 28. Apr. 2009 (CEST)

Website

Ich schlage die Website http://www2.moneymuseum.com/frontend/ zur Aufnahme in die Weblinks vor. -- 131.234.232.35 18:25, 26. Mai 2009 (CEST)

Giralgeld zu Zentralbankgeld, mengenmäßig?

Bitte Ergänzen Gelddefinition bezüglich des politisch-ökonomischen Systems

Falsche Information

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