Diskussion:Hirsch-Katastrophe

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Überarbeiten

Der Artikel wirft zahlreiche Fragen auf... bitte überarbeiten... ein paar Unklarheiten:

(1) 1868 wurde ein Anbau errichtet, der 6 m lang war. Zählte dieser Anbau zur Hauslänge von 24 Meter oder kommt die Länge des Anbaus noch zu den 24 Metern hinzu?

(2) Im Artikel heißt es, das Gebäude habe aus ausgemauertem und verputztem Riegelfachwerk bestanden. In der Literatur heißt es jedoch, das Haus habe aus „im übrigen nie ausgemauertem Riegelfachwerk“ bestanden.

(3) Bei der Beschreibung des Hauses fehlt der Flügelbau, den man vom Gebäude abgesägt hatte und der daher auch den Einsturz des Hauptgebäudes überstand.

(4) Über die eigentlichen Gründe des Unglücks erfährt man im Artikel kaum etwas. Die Literatur ist sehr ausführlich dazu. Was im Artikel nur damit angedeutet wird, dass „nicht gezählt worden sei“, bedarf freilich noch einer Erklärung: es geht um die Zahl der jeweils pro Hebebewegung an den Winden voranzutreibenden Zähnen. Außerdem wurden die Hilfswinden willkürlich eingesetzt und zur Unterkeilung nur bedingt taugliches Material verwendet. Darüberhinaus hat man ohne Mittagspause durchgearbeitet und wurde nachmittags dann hektisch, um noch binnen eines Tages fertig zu werden. Aus diesem Durcheinander heraus ergab sich eine vollkommen ungleichmäßige Spannung im Baukörper, die letztlich zum Einsturz geführt hat.

(5) Dem Publikum gab nicht nur Rückgauer eine Mitschuld, sondern auch Baurat Schmid, der das Sachverständigengutachten zum Einsturz schrieb, betonte, dass „ganz zweifellos ein Mitverschulden des Publikums“ am Ausmaß der Katastrophe vorlag. Vielleicht braucht der Artikel auch noch etwas Kontext über die Warnschilder, die am Gebäude angebracht waren und den Zugang eigentlich untersagt haben, und warum dann trotzdem die Gesellschaft drinnen an der Metzelsuppe saß.

Nur ein paar Anregungen, es wäre schön, wenn sie jemand aufgreift. -- · peter schmelzle · disk · art · pics · lit · @ · 22:49, 25. Jul. 2012 (CEST)

Kritikpunkte sind leider immer noch aktuell.--Vergänglichkeit (Diskussion) 01:44, 23. Mai 2020 (CEST)
@Schmelzle/Literatur

Ich würd mich gern an der Überarbeitung beteiligen. Könntest du mir vllt helfen? Die von dir angegebene Literatur würde mich interessieren. Kannst du mir sagen, um welche es sich handelt? Viele Grüße DanySahne85 (Diskussion) 21:13, 20. Mär. 2022 (CET)

Genaue Lage

Weiß jemand, an welcher Ecke der Einmündung der Hirsch- in die Marktstraße das Gebäude stand, an der nördlichen oder der südlichen? Davon gibt es halt immer zwei --Silvicola Disk 10:16, 26. Jul. 2012 (CEST)

Freilich: an der nördlichen. -- · peter schmelzle · disk · art · pics · lit · @ · 11:21, 26. Jul. 2012 (CEST)
Danke! Koordinaten hingerückt. --Silvicola Disk 14:06, 26. Jul. 2012 (CEST)

Heutige Nutzung des Grundstücks

Was wurde später wann an der Stelle gebaut, wo einst das Gasthaus "Hirsch" in Nagold stand? (nicht signierter Beitrag von 217.228.29.127 (Diskussion) 17:48, 15. Jan. 2016 (CET))

Das Grundstück wurde wieder bebaut. Bereits ein Jahr später, 1907, wurde auf dem Grundstück die Eisenwarenhandlung Berg&Schmid errichtet welche bis ca. 1990 dort ihren Sitz hatte. Seit 1992 ist die Drogeriemarktkette Müller in dem Gebäude untergebracht. Im Älteren Teil des Gebäudes befinden sich noch in den Obergeschossen Wohnungen. (nicht signierter Beitrag von Manuel Nagold (Diskussion | Beiträge) 12:11, 19. Feb. 2016 (CET))

Grundlegende Fragen: Hebefuge, Wetter?

1. Welcher Teil des Gebäudes wurde angehoben? Also in welcher Höhe wurde das Gebäude durch einen horizontalen flächigen Schnitt, die Hebefuge, getrennnt und der darüberliegende Teil angehoben?

Dazu wäre zu klären: Hatte das Gebäude ein Fundament (unter den tragenden Wänden)? Aus Steinen? Hatte es ein Kellergeschoss, also Luftraum zum Stehen oder Bekriechen unter dem Erdgeschossboden. War ein Kellerboden aus Erde gestampft oder mit Ziegeln oder Steinen belegt?

A. Decke/Boden unter dem Erdgeschoss B. Wände des Erdgeschosses C. Decke/Boden oberhalb des Erdgeschosses

H1. War die Hebefuge knapp unterhalb von A? H2. Auf Höhe Fußbodenoberkante des EG, also zwischen A und B = A/B. H3. Am Übergang B/C.

Diese 3 Lagen des Trennschnitts, der Hebefuge halte ich für möglich.

Wie hoch waren die "Winden"? Stempelförmig, unten ausreichend breit gegen umkippen? Unten 60 cm quadratisch breit, für eine sicherlich nötige Hebehöhe von 240 cm. Das ergibt bei voller Hebehöhe eine Stabilität des Hebekopfs gegen Seitenkräfte bis zu 1/8 der Hebekraft (30 cm : 240 cm = 1:8).

Wie wurden die Hebewerkzeuge (Stempel) eingesetzt? Zwischen EG-Boden und EG-Decke? Wie groß war ihr Hub? Wie oft mussten einzelne Stempel eingezogen und unterbaut oder oben verlängert werden? Erfolgte das vereinzelt indem alle Stempel rundum bekastet blieben? Wie wurde beim Verlängern/Unterbauen auf Kippfestigkeit geachtet?

Zähne spricht für Ratsche/Knarre, um den Rücklauf einer Drehbewegung zu hemmen oder EinrStungen an einer Sägezahn-Zahnstange. Waren die Heber selbsthemmende Schrauben oder mit Kurbel auf Zahnradgetriebe auf Zahnstange?

So viele Fragen.

2. Welches Wetter herrschte? Ist eine bedeutende (überwiegend horizontale) Wirkung von Wind auszuschließen?

Helium4 (Diskussion) 10:53, 16. Jan. 2026 (CET)

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