Dmitri Alexandrowitsch Kurljandski
russischer Komponist
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Leben
Kurljandski studierte Komposition am Moskauer Konservatorium unter anderem bei Leonid Bobylew.[1]
Er ist ein Komponist von Solo-, Ensemble- und Orchesterwerken. Er ist Mitglied der russischen Komponistenvereinigung, Gründer und Chefherausgeber der russischen Zeitschrift Tribuna Sowremennoi Musyki (Tribüne der zeitgenössischen Musik) sowie Mitbegründer der Komponistengruppe StRes. Seit 2004 bezeichnet Kurljandski seine Musik als „objektive Musik“, als „eine Musik ohne Aktion oder Entwicklung, die sich wie ein Mechanismus auf die Suche nach neuen Klängen begibt“.[2]
Im Jahr 2014 wurde seine Oper Nosferatu im Theater in Perm uraufgeführt.[3]
Im Jahr 2003 erhielt er den Kompositionspreis der Stiftung Gaudeamus.
Im Gefolge des Russischen Angriffskriegs auf die Ukraine 2022 emigrierte Kourliandski nach Paris.[4]
Werke (Auswahl)
- Nosferatu. Oper. 2014
- Filmmusik
- Olga Schulina: Obrechyonnye na woinu. 2009
- Tatjana Woronezkaja: Naturschtschiza. 2007
- Andrei Bogatyrew: Judas. 2013
Literatur
- Dmitri Kourliandski / Dmitri Bawilsky: So etwas gab es in Russland noch nie … Zur Internationalen Akademie in Tschaikowsky (PDF 80,2 kB). In: Positionen 88, August 2011. Junge russische Avantgarde
- Dmitri Kourliandski: Katastrophaler Konstruktivismus (PDF 129 kB). in: Positionen 88, August 2011. Junge russische Avantgarde
- Dmitri Kourliandski. Objective music. 2E2M, A la ligne. 2010
- Tatjana Rexroth: «Ein wichtiges Element der Gesellschaft» Dmitri Kourliandski im Gespräch. in: Neue Zeitschrift für Musik, 2009/2, S. 44–45
- Jan Topolski: Physiologie, Futurismus, Form. Dmitri Kourliandski, in: MusikTexte 122, August 2009, S. 5–11
- Gisela Nauck: Katastrophaler Konstruktivismus. In: Wissenschaftskolleg zu Berlin. Februar 2026, abgerufen am 10. Juni 2026.
Weblinks
- Dmitriy Kurlandskiy bei IMDb
- Dmitri Kourliandski, website
