Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

internationale Organisation von 15 Staaten in Westafrika From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (französisch Communauté économique des États de l’Afrique de l’Ouest, CEDEAO; englisch Economic Community of West African States, ECOWAS; portugiesisch Comunidade Económica dos Estados da África Ocidental, CEDEAO) ist eine Internationale Organisation, der 12 Staaten in Westafrika angehören.

Schnelle Fakten Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft CEDEAO/ECOWAS, ecowas.int ...
Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft
CEDEAO/ECOWAS
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Logo der Organisation
 
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Mitgliedstaaten (dunkelgrün) sowie suspendierter Mitgliedstaat Guinea-Bissau (hellgrün), Stand: Februar 2026
Englische Bezeichnung Economic Community of West African States (ECOWAS)
Französische Bezeichnung Communauté économique des États de l’Afrique de l’Ouest (CEDEAO)
Portugiesische Bezeichnung Comunidade Económica dos Estados da África Ocidental (CEDEAO)
Organisationsart Regionale wirtschaftliche und politische Kooperation
Sitz der Organe * Abuja (Nigeria) (Zentralverwaltung, Parlament, Gerichtshof)
  • Lomé (Togo) (ECOWAS Bank for Investment and Development)
Vorsitz Sierra Leone Julius Maada Bio
Parlamentarische Versammlung Community Parliament
Mitgliedstaaten 12:
Amts- und Arbeitssprachen
Fläche 2.331.811 km²
Einwohnerzahl 336.969.034
Bevölkerungsdichte 145 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 556,923 Mrd. US$ (2017) (inkl. der am 28. Januar 2024 ausgetretenen Mitgliedsstaaten)
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 1392 US$ (2017) (inkl. der am 28. Januar 2024 ausgetretenen Mitgliedsstaaten)
Gründung 28. Mai 1975
(Vertrag von Lagos)
Währungen

(Gemeinschaftswährung Eco geplant)

Hymne Ecowas Anthem
Zeitzone UTC−1 bis UTC+1
Tochterorganisationen
  • Parlament (Community Parliament)
  • Kommission
  • Gerichtshof (Court of Justice)
  • Entwicklungs- und Investitionsbank (Bank for Investment and Development; EBID)
  • Organisationseinheit für die Vorbereitung von Infrastrukturprojekte und Entwicklung (Infrastructure Projects Preparation and Development Unit; PPDU)
  • Regionalstelle für erneuerbare Energien und Energieeinsparung (Regional Centre for Renewable Energy and Energy Efficiency; ECREEE)
  • Regionale Regulierungsstelle für Elektrizität (Regional Electricity Regulatory Authority; ERERA)
  • Multilaterale Aktionsgruppe gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Westafrika (Inter-governmental Action Group against Money Laundary and Terrorist Financing in West Africa; GIABA)
  • Gender and Development Centre
  • Water Resources Coordination Centre (WRCC)
  • Westafrikanische Gesundheitsorganisation (West African Health Organisation; WAHO)
  • West African Monetary Agency (WAMA)
  • Westafrikanischer Elektrizitätspool (West African Power Pool; WAPP)
  • Youth and Sports Development Centre
  • Committee on Administration, Finance, Budget control & Audits
  • Committee on Agriculture, Environment, Water ressources and Sustainable development
  • Committee on Communications and Information technology
  • Committee on Economic policies, Private sector & NEPAD
  • Committee on Education, Science and Technologys
  • Committee on Gender, Women empowerment & Social protection
  • Committee on Health and Social services
  • Committee on Human rights, Child protection & Other vulnerable groups
  • Committee on Infrastructure, Energy, Mine & Industry
  • Committee on Labour, Employment, Youth, sport & Culture
  • Committee on Legal and Judicial affairs
  • Committee on Political affairs, Peace, Security & Affairs peer review mechanism
  • Committee on Trade, Customs & Free movement
ecowas.int
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Geschichte

Vorläufer der Vereinigung nach der Auflösung der französischen Kolonie Französisch-Westafrika war die am 9. Juni 1959 gegründete Westafrikanische Zollunion (Union Douanière de l’Afrique de l’Ouest; UDAO). Am 14. März 1966 wurde die UDAO in eine umfassende Organisation mit Namen Zollunion westafrikanischer Staaten (Union Douanière des États de l’Afrique de l’Ouest; UDEAO) umgeformt. Auf dem Gipfeltreffen der UDEAO am 21. Mai 1970 in Bamako wurde diese formell aufgelöst und erneut 1973 die Gründung einer Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (Communauté Economique de l'Afrique de l'Ouest; CEAO) mit Sitz in Ouagadougou beschlossen.[1][2] Die CEAO wurde auf dem Gipfeltreffen in Abidjan im April 1974 mit den Mitgliedsstaaten Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Mali, Mauretanien, Niger und Senegal als Nachfolgeorganisation ins Leben gerufen. Neben der Mano River Union (MRU) mit der Elfenbeinküste, Guinea, Liberia und Sierra Leone mit Sitz in Freetown war die CEAO eine eigenständige Organisation in Westafrika, die bis 1994 parallel zur Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft bestand (die CEAO ging 1994 in die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA für Union économique et monétaire Ouest africaine) über, die eine gemeinsame Währungszone schaffen sollte).[3]

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft wurde am 28. Mai 1975 mit der Unterzeichnung des Vertrags von Lagos gegründet und trat am 20. Juni 1975[4] in Kraft. Sie war somit eine von 8 Regionalen Wirtschaftsgemeinschaften in Afrika.[5] 1978 folgte ein Nichtangriffsprotokoll und am 29. Mai 1981 ein Abkommen über gemeinsame Verteidigung durch die ECOWAS Monitoring Group (ECOMOG).

Der am 24. Juli 1993 in Cotonou (Benin) geschlossene Revised Treaty ersetzte den Vertrag von Lagos formell und stellte die ECOWAS auf eine neue rechtliche Grundlage. Ziel des Zusammenschlusses ist der Ausbau der wirtschaftlichen Integration. Dazu kamen im Laufe der Zeit weitere Ziele, u. a. eine graduelle politische Integration, die Ausdruck in der Einrichtung eines gemeinsamen westafrikanischen Gerichtshofes fand sowie in einem gemeinsamen westafrikanischen Parlament im Jahre 2001. Darüber hinaus ist mit der militärischen Intervention der ECOMOG in Liberia während des Bürgerkrieges Anfang der 1990er Jahre eine wichtige sicherheitspolitische Rolle hinzugekommen, die den sich verändernden Rahmenbedingungen nach Ende des Kalten Krieges Rechnung tragen solle.

Ziel zum Zeitpunkt der Gründung war es, „kollektive Selbstversorgung“ für die Mitgliedsstaaten zu erreichen, möglich durch die Errichtung eines gemeinsamen Binnenmarktes und einer Wirtschafts- und Währungsunion. Die zuletzt beschlossene Einführung des Eco als westafrikanische Währung wurde nach 2004 auf das Jahr 2009 verschoben, da aufgrund der politischen und ökonomischen Probleme die vereinbarten Konvergenzkriterien nicht von allen Beteiligten erfüllt werden konnten. Eine Einführung war für 2020 geplant,[6] danach sollte die einheitliche Währung bis 2027 eingeführt werden.[7]

Mauretanien, eines der Gründungsmitglieder, verließ 2001 die Gemeinschaft, um sich politisch mehr im arabisch-afrikanischen Raum zu orientieren (Arabische Liga, Union des Arabischen Maghreb). Innergemeinschaftlich ist die Struktur durch eine starke Vormachtstellung Nigerias gekennzeichnet. Auch das Sekretariat hat seinen Sitz im nigerianischen Abuja. Das Land stellt mehr als die Hälfte der Bevölkerung und Wirtschaftskraft der Gemeinschaft. Innerhalb der ECOWAS gab es mit der CEAO noch eine eigene frankophone Gemeinschaft ähnlicher Struktur, die zumindest zeitweise als Konkurrenz zur größeren Organisation angesehen werden konnte.

Nach einem Militärputsch in Guinea wurde das Land im September 2021 suspendiert. 2022 wurden zudem Sanktionen verhängt, die aber im Februar 2024 wieder aufgehoben wurden.[8]

Durch einen Militärputsch in Niger 2023 wurde die demokratisch gewählte Regierung Nigers unter Präsident Mohammed Bazoum gestürzt. Die ECOWAS forderte den Rücktritt der neuen Regierung und bereitete militärische Schritte zu einer Intervention vor, nachdem diese eine Frist zur Wiedereinsetzung der alten Regierung hatte verstreichen lassen.[9]

Am 28. Januar 2024 gaben die Regierungen von Burkina Faso, Mali und Niger einseitig den sofortigen Austritt aus der ECOWAS bekannt. In allen drei Staaten waren in den Jahren zuvor Militärregierungen durch Militärputsche an die Macht gekommen. Sie werden von anderen autoritär regierten Staaten wie Russland, China und Iran unterstützt. Gemäß den Statuten ist jedoch eine einjährige Übergangsfrist für Austrittsverhandlungen vorgesehen.[10][11][12][13] Der Austritt erfolgte daher erst im Januar 2025.[14] Nachdem Sanktionen gegen sie verhängt worden waren, bildeten die drei Staaten im Juli 2024 einen konkurrierenden Staatenbund, die Konföderation der Sahelstaaten.[15][16]

Organe und Institutionen

Übersicht

  • ECOWAS-Kommission (The ECOWAS Commission), 1977 bis 2006 als Exekutivrat bezeichnet, in Abuja (Nigeria)[17]
  • ECOWAS-Parlament (The ECOWAS Parliament), in Abuja, Nigeria[18]
  • Gericht der Gemeinschaft (The Community Court of Justice) in Abuja, Nigeria[19]
  • Entwicklungsbank EBID (ECOWAS Bank for Investment and Development) mit Sitz in Lomé (Togo)[20]
  • Westafrikanische Gesundheitsorganisation (West African Health Organisation) (bis 28. Januar 2024 in Bobo-Dioulasso (Burkina Faso)[21])
  • Multilaterale Aktionsgruppe gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Westafrika (The Inter-Governmental Action Group against Money Laundering and Terrorism Financing in West Africa) mit Sitz in Dakar (Senegal)[22]

Parlament

Das ECOWAS-Parlament hatte bis zum Austritt Burkina Fasos, Malis und Nigers am 28. Januar 2024 eine Zahl von 115 Abgeordneten. Die Anzahl der Sitze je Mitgliedsstaat orientiert sich an der Einwohnerzahl. Nach dem Austritt der 3 Staaten hat Nigeria 35 Sitze, gefolgt von Ghana mit 8 Sitzen und der Elfenbeinküste mit 7 Sitzen. Guinea und Senegal entsenden jeweils 6, alle anderen Staaten 5 Abgeordnete.[23]

Mitgliedsstaaten und Kennzahlen

Quelle sofern nicht anders genannt: World Fact Book, abgerufen am 29. Mai 2020

Weitere Informationen Staat, Hauptstadt ...
StaatHauptstadtBevöl­kerungFläche (km²) BIP
(Mio. US$)
Amts­sprache
Benin Benin1 Porto-Novo 12.864.634112.6229.246  Französisch
Elfenbeinküste Elfenbeinküste1,3 Yamoussoukro 27.481.086322.46340.470  Französisch
Gambia Gambia2 Banjul 2.173.99911.3001.482  Englisch
Ghana Ghana2 Accra 29.340.248238.53347.020  Englisch
Guinea-a Guinea2,3 Conakry 12.527.440245.85710.250  Französisch
Guinea-Bissau Guinea-Bissau1 Bissau 1.927.10436.1251.350  Portugiesisch
Kap Verde Kap Verde Praia 583.2254.0331.776  Portugiesisch
Liberia Liberia2,3 Monrovia 5.073.296111.3693.285  Englisch
Nigeria Nigeria2 Abuja 214.028.302923.768376.400  Englisch
Senegal Senegal1 Dakar 15.736.368196.72221.110  Französisch
Sierra Leone Sierra Leone2,3 Freetown 6.624.93371.7403.612  Englisch
Togo Togo1 Lomé 8.608.44456.7854.767  Französisch
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Ehemalige Mitglieder

Burkina Faso, Mali und Niger kündigten am 28. Januar 2024 ihren Austritt an.[24] Dieser erfolgte genau ein Jahr später, nämlich am 29. Januar 2025. Sie gründeten Mitte 2024 die Allianz der Sahelstaaten.[25]

Weitere Informationen Staat, Hauptstadt ...
StaatHauptstadtBevöl­kerungFläche (km²) BIP
(Mio. US$)
Amts­sprache
Burkina Faso Burkina Faso1 Ouagadougou 20.835.401274.20012.570  Französisch
Mali Mali1 Bamako 19.553.3971.240.19215.370  Französisch
Niger Niger1 Niamey 22.772.3611.266.7008.224  Französisch
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1 Diese Länder bilden zudem die Westafrikanische Wirtschafts- und Währungsunion (UEMOA).
2 Diese Länder bilden zudem die Westafrikanische Währungszone (WAMZ).
3 Diese Länder bilden zudem die Mano River Union (MRU).

Marokko bekundete 2017 erstmals sein Interesse der Wirtschaftsgemeinschaft beizutreten. Das Land hat seitdem zahlreiche bilaterale Verträge mit Mitgliedsstaaten geschlossen. Dennoch spricht sich vor allem Nigeria gegen eine Mitgliedschaft aus.[26]

Führungspersonen

Präsidenten

Die Präsidenten der ECOWAS-Kommission seit 2007:

Weitere Informationen Amtszeit, Präsident/in ...
AmtszeitPräsident/inMitgliedstaat
1. Januar 2007 bis 18. Februar 2010Mohamed Ibn ChambasGhana Ghana
18. Februar 2010 bis 1. März 2012James Victor GbehoGhana Ghana
1. März 2012 bis 4. Juni 2016Kadré Désiré OuédraogoBurkina Faso Burkina Faso
4. Juni 2016 bis 27. Juli 2018Marcel Alain de SouzaBenin Benin
27. Juli 2018 bis 3. Juli 2022Jean-Claude Kassi BrouElfenbeinküste Elfenbeinküste
seit 3. Juli 2022Omar TourayGambia Gambia
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Geschäftsführende Sekretäre

Die geschäftsführenden Sekretäre des Exekutivrates von 1977 bis 2006:

Weitere Informationen Amtszeit, Sekretär/in ...
AmtszeitSekretär/inMitgliedstaat
Januar 1977–1985Aboubakar Diaby OuattaraElfenbeinküste Elfenbeinküste
1985–1989Momodu MunuSierra Leone Sierra Leone
1989–1993Abass BunduSierra Leone Sierra Leone
1993–1997Edouard BenjaminGuinea-a Guinea
September 1997 bis 31. Januar 2002Lansana KouyatéGuinea-a Guinea
1. Februar 2002 bis 31. Dezember 2006Mohamed Ibn ChambasGhana Ghana
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Vorsitzende

Weitere Informationen Amtszeit, Vorsitzende/r ...
AmtszeitVorsitzende/rMitgliedstaat
1977–1978Gnassingbé EyadémaTogo Togo
1978–1979Olusegun ObasanjoNigeria Nigeria
1979–1980Léopold Sédar SenghorSenegal Senegal
1980–1981Gnassingbé EyadémaTogo Togo
1981–1982Siaka StevensSierra Leone Sierra Leone
1982–1983Mathieu KérékouBenin Benin
1983–1984Ahmed Sékou TouréGuinea-a Guinea
1984–1985Lansana ContéGuinea-a Guinea
1985 – 27. August 1985Muhammadu BuhariNigeria Nigeria
27. August 1985–1989Ibrahim BabangidaNigeria Nigeria
1989–1990Dawda JawaraGambia Gambia
1990–1991Blaise CompaoréBurkina Faso Burkina Faso
1991–1992Dawda JawaraGambia Gambia
1992–1993Abdou DioufSenegal Senegal
1993–1994Nicéphore Dieudonné SogloBenin Benin
1994 – 27. Juli 1996Jerry RawlingsGhana Ghana
27. Juli 1996 bis 8. Juni 1998Sani AbachaNigeria Nigeria
9. Juni 1998–1999Abdulsalami AbubakarNigeria Nigeria
1999Gnassingbé EyadémaTogo Togo
1999 – 21. Dezember 2001Alpha Oumar KonaréMali Mali
21. Dezember 2001 bis 31. Januar 2003Abdoulaye WadeSenegal Senegal
31. Januar 2003 bis 19. Januar 2005John Agyekum KufuorGhana Ghana
19. Januar 2005 bis 19. Januar 2007Mamadou TandjaNiger Niger
19. Januar 2007 bis 19. Dezember 2008Blaise CompaoréBurkina Faso Burkina Faso
19. Dezember 2008 bis 18. Februar 2010Umaru Yar’AduaNigeria Nigeria
18. Februar 2010 bis 16. Februar 2012Goodluck JonathanNigeria Nigeria
17. Februar 2012 bis 28. März 2014Alassane OuattaraElfenbeinküste Elfenbeinküste
28. März 2014 bis 19. Mai 2015John Dramani MahamaGhana Ghana
19. Mai 2015 bis 4. Juni 2016Macky SallSenegal Senegal
4. Juni 2016 bis 4. Juni 2017Ellen Johnson SirleafLiberia Liberia
4. Juni 2017 bis 1. August 2018Faure GnassingbéTogo Togo
1. August 2018 bis 29. Juni 2019Muhammadu BuhariNigeria Nigeria
29. Juni 2019 bis 2. Juni 2020Mahamadou IssoufouNiger Niger
2. Juni 2020 bis 3. Juli 2022Nana Akufo-AddoGhana Ghana
3. Juli 2022 bis 9. Juli 2023Umaro Sissoco EmbalóGuinea-Bissau Guinea-Bissau
9. Juli 2023 bis 22. Juni 2025Bola TinubuNigeria Nigeria
seit dem 22. Juni 2025Julius Maada BioSierra Leone Sierra Leone
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Einzelnachweise

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