Flugplatz Donaueschingen-Villingen
Flugplatz in Baden-Württemberg
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Der Verkehrslandeplatz Donaueschingen-Villingen (ICAO-Code: EDTD) liegt nordöstlich der baden-württembergischen Stadt Donaueschingen. Der Flugplatz wird von Hubschraubern der Bundespolizei, Geschäftsreiseflugzeugen sowie von Segel-, Ultraleicht- und Motorflugzeugen genutzt; am Platz sind eine Flugschule und eine Hubschrauberschule ansässig. Gleichzeitig dient er für Zollabfertigungen für Flüge beispielsweise aus der Schweiz. Träger des Flugplatzes sind die Städte Donaueschingen und Villingen-Schwenningen, die Landkreise Schwarzwald-Baar und Tuttlingen, die Industrie- und Handelskammer sowie die Fürstlich Fürstenbergische Gesamtverwaltung.
| Flugplatz Donaueschingen-Villingen | ||
|---|---|---|
| Luftaufnahme des Flugplatzes | ||
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| Kenndaten | ||
| ICAO-Code | EDTD | |
| Flugplatztyp | Verkehrslandeplatz | |
| Koordinaten | 47° 58′ 25″ N, 8° 31′ 20″ O | |
| Höhe über MSL | 680 m (2.231 ft) | |
| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 3 km nordöstlich von Donaueschingen, 10 km südöstlich von Villingen | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1959 | |
| Betreiber | Flugplatz Donaueschingen-Villingen GmbH[1] | |
| Fläche | 71 ha | |
| Flug- bewegungen | 27.500 | |
| Start- und Landebahn | ||
| 18/36 | 1290 m × 30 m Asphalt[2] | |
Geschichte
Der Verkehrslandeplatz wurde 1959 beim Weiherhof an der Bundesstraße 27/33 eröffnet. 1960 erhielt er die Genehmigung, als Zollflugplatz zu fungieren. Von 1982 bis 1984 wurde ein Sicherheitsausbau durchgeführt, bei dem die Start- und Landebahn um 400 Meter auf 1290 Meter verlängert und von 20 auf 30 Meter verbreitert wurde. 1987 wurde das Segelfluggelände an den Ostrand des Platzes verlegt. 2003 kam der Instrumentenflugbetrieb hinzu.
Flugplatzanlagen
Die Start- und Landebahn 18/36 ist 1290 Meter lang, 30 Meter breit und mit Asphalt befestigt. Sie darf von Flugzeugen bis 5,7 Tonnen Höchstabflugmasse genutzt werden; bis 12 Tonnen ist eine vorherige Landeerlaubnis (PPR) erforderlich.[2] Am Ostrand des Platzes liegt ein Segelfluggelände mit befestigtem Seilweg und einer rund 730 Meter langen und 30 Meter breiten Graspiste (18/36), die vorwiegend die Segelflugsparte der Luftsportvereinigung Schwarzwald-Baar nutzt.
Die Bahn verfügt über eine Kantenbefeuerung, die Hauptlanderichtung 36 zusätzlich über eine Anflugbefeuerung; von den Rollwegen ist der Rollweg B befeuert.[3] In Hauptlanderichtung 36 steht ein Instrumentenanflugverfahren auf Basis von GPS zur Verfügung. Bodengebundene Funknavigationsanlagen besitzt der Platz nicht; als unterstützende Anlage führt das Luftfahrthandbuch das schweizerische DME Trasadingen. Die Anflugkontrolle für Instrumentenflüge nimmt Zurich Arrival wahr; wiederholte An- und Abflüge zu Übungszwecken bedürfen der vorherigen Zustimmung von Zurich Approach.[4] Eine Tankstelle bietet Jet A1 und Avgas 100 LL.[5]
Für den Verkehrslandeplatz besteht eine Betriebspflicht. Geöffnet ist er im Sommer montags bis freitags von 06:00 UTC bis Sonnenuntergang, längstens bis 18:30 UTC, an Wochenenden und Feiertagen ab 07:00 UTC; im Winter montags bis freitags ab 07:00 UTC und an Wochenenden und Feiertagen ab 08:00 UTC, jeweils bis Sonnenuntergang. Außerhalb dieser Zeiten ist der Betrieb PPR.[1]

