Electricity Generating Authority of Thailand
Staatliches Unternehmen, das für die Stromerzeugung und -übertragung sowie den Großhandel elektrischer Energie in Thailand verantwortlich ist.
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Die Electricity Generating Authority of Thailand (EGAT) (thailändisch การไฟฟ้าฝ่ายผลิตแห่งประเทศไทย, RTGS kan fai fa fai phalit haeng prathet thai) ist ein staatliches Unternehmen, das vom thailändischen Energieministerium verwaltet wird und für die Stromerzeugung und -übertragung sowie den Großhandel elektrischer Energie in Thailand verantwortlich ist. EGAT ist der größte Stromerzeuger Thailands und betreibt Kraftwerke mit einer installierten Leistung von insgesamt 16.261 MW.[2] Das ist rund ein Drittel der verfügbaren Leistung des Landes.[3]
| Electricity Generating Authority of Thailand (โรงผลิตไฟฟ้าเชียงคาน) | |
|---|---|
| Rechtsform | Staatsunternehmen |
| Gründung | 2569 |
| Sitz | Nonthaburi, Thailand |
| Leitung | https://www.wikidata.org/wiki/Q275388 |
| Mitarbeiterzahl | 14.869[1] |
| Branche | Energieversorgungsunternehmen บริษัท. จำกัดมหาชนแบะบริหารภาครัฐในจังหวัดเลย |
| Website | www.egat.co.th |
| Stand: 31. Januar 2026 | |
Mission
Die wichtigste Organisation des Landes zu sein, die die Stabilität der Stromversorgung gewährleistet und die Wettbewerbsfähigkeit der Nation durch Innovationen steigert für das Glück Thailands.[4]
Energieerzeugung
In Thailand werden fossile und regenerative Energiequellen genutzt:
| Energiequelle | Anteil |
|---|---|
| Fossile Brennstoffe | 81,9 % |
| Solar | 2,7 % |
| Wind | 1,8 % |
| Wasserkraft | 3,5 % |
| Biomasse und Müll | 10,1 % |
Fossile Brennstoffe
| Standort | Brennstoff |
|---|---|
| Mae Moh | Braunkohle |
| Bang Pakong | Erdgas, Palmöl |
| Krabi | Heizöl |
| South Bangkok | Erdgas |
| Wang Noi | Erdgas |
| Nam Phong | Erdgas |
| Chana | Erdgas |
| North Bangkok | Erdgas |
Erneuerbare Energien
EGAT betreibt an mehreren Staudämmen Wasserkraftwerke.[5]
In Thailand werden auf Stauseen immer häufiger schwimmende Photovoltaikanlagen installiert. Dies bringt mehrere Vorteile:[6]
- Keine zusätzlichen Landflächen für Photovoltaik notwendig.
- Gemeinsame Nutzung der technischen Infrastruktur für Strom aus Wasserkraft (in der Nacht) und Photovoltaik (am Tag).
- Höherer Wirkungsgrad der Solarmodule durch die Wasserkühlung.[7]
- Durch die teilweise Abdeckung des Stausees verdunstet weniger Wasser.[7]
Thailand Power Development Plan 2015–2036 (PDP2015)
Die zukünftige Entwicklung von EGAT orientiert sich an Thailands Power Development Plan (PDP).[8] Der Plan wird gemeinsam von Energieministerium und EGAT ausgearbeitet und regelmäßig aktualisiert. Die vorherige Version PDP2010 enthielt die Planung von 2010 bis 2030.
Im PDP2015 sind die folgenden Änderungen beim Energiemix bis 2036 geplant:[8]
- Import von Wasserkraft: Anstieg von 7 % auf 15–20 % in 2036
- Kohle: Gleichbleibend bis Anstieg von 20 % auf 20–25 %.
- Erneuerbare Energien (inklusive inländischer Wasserkraft): Anstieg von 8 % auf 15–20 %
- Erdgas: Rückgang von 64 % auf 30–40 %
- Kernkraft: Einstieg in die Kernkraft mit einem Anteil von 0–5 %
- Diesel/Heizöl: Rückgang von 1 % auf 0 %.
Bei dieser Planung wird mit einem Anstieg des Verbrauchs und einem Anstieg des CO2-Ausstoßes gerechnet.[8]
Kritik
Übertragungsmonopol
Laut Medienberichten ist der Gewinn von EGAT höher als die Gewinne aller zwölf privaten Stromerzeuger zusammen. EGAT ist nicht nur Stromerzeuger, sondern auch ein wichtiger Stromhändler. EGAT kauft Strom von privaten Erzeugern und verkauft ihn an die öffentlichen Elektrizitätsgesellschaften der Provinzen und Metropolen. Wegen dem Übertragungsmonopol ist das ein lukratives Geschäft.[9]
Klage in Mae Moh
Im Landkreis Mae Moh klagten Anwohner gegen EGAT wegen der Luftverschmutzung durch das dortige Kohlekraftwerk. Nach einem 12-jährigen Rechtsstreit wurde ihnen im Jahr 2015 eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 25 Millionen Baht + 7,5 % Zinsen zugesprochen.[10]
