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EHC Troisdorf

Eishockeyclub aus Troisdorf From Wikipedia, the free encyclopedia

Der EHC Troisdorf (offiziell: Eishockey Club Troisdorf e. V.) ist ein Eishockeyverein aus Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis, der in der Tradition der Eishockeyvereine aus Hennef – dem 1. Hennefer EC, später in 1. HEC Bonn umbenannt, und dem Hennefer EC Rhein-Sieg – steht und sich den Beinamen Dynamite gegeben hat. Dieser Beiname wurde gewählt, da die Stadt Troisdorf durch verschiedene Unternehmen, welche Sprengstoffe herstellten, groß geworden ist. Er hat aber nicht direkt etwas mit der in Troisdorf ansässigen Dynamit Nobel zu tun.

Schnelle Fakten Größte Erfolge, Vereinsinformationen ...
EHC Troisdorf Dynamite
Größte Erfolge

Meisterschaft Landesliga NRW 2022/2023

Vereinsinformationen
Geschichte 1. Hennefer EC (1983–1991)
1. HEC Bonn (1991–1993)
Hennefer EC Rhein-Sieg (1993–2003)
EHC Troisdorf (seit 2003)
Stammverein Eishockey Club Troisdorf e. V.
Vereinsfarben Rot-Schwarz
Liga Landesliga NRW
Spielstätte IceDome Troisdorf
Kapazität 1.500 Plätze
Geschäftsführer Heinz-Peter Walterscheid
Cheftrainer Alexander Rodens
Kapitän Kevin Stöhr
Saison 2022/2023 Meisterschaft
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Geschichte

Von 1981 bis 1982 wurde in Hennef eine Eishalle mit einer Zeltdachkonstruktion errichtet. Daraufhin wurde im Jahr 1983 der 1. Hennefer EC gegründet. Neben der Seniorenmannschaft unterhielt der Verein auch eine Damenmannschaft, die im Jahr 1985 den Spielbetrieb aufnahm. In der Saison 1986/87 gelang es dem noch jungen Verein, sich für die Regionalliga West zu qualifizieren. Allerdings wurde dies nicht sportlich, sondern im Nachhinein am grünen Tisch entschieden. In den nächsten vier Jahren konnte sich der HEC stetig verbessern und erreichte zum Ende der Saison 1990/91 schließlich die Qualifikation zur Oberliga. Vor Beginn der Oberliga-Saison 1991/92 erweiterte der Verein seinen Namen auf 1. Hennefer EC Bonn, oder kurz: 1. HEC Bonn.

Die Damenmannschaft spielte zur Spielzeit 1990/91 in der Bundesliga-Nord. Im Sommer 1991 folgte dann der Umzug der ersten Mannschaft zwecks Spielaustragung nach Troisdorf. Nur zwei Jahre später, nach der Saison 1992/93, musste der HEC dann Konkurs anmelden und anschließend den Spielbetrieb einstellen.

Noch im gleichen Jahr wurde der Nachfolgeverein, der Hennefer EC Rhein-Sieg, gegründet. Mit dieser Gründung war auch die Rückkehr der Heimspiele der 1. Mannschaft nach Hennef verbunden. Der HEC, der sich nun den Beinamen Dinos gab, startete in der Saison 1993/94 in der Landesliga NRW, wo er den Platz der bisherigen 1b-Mannschaft des 1. HEC Bonn übernahm. 1994/95 spielte der Verein in der NRW-Liga und schafften in der Saison 1994/95 den Aufstieg in die 2. Liga Nord, wie die damals dritthöchste deutschen Liga hieß. Die ebenfalls neu gegründete (altes Team) Damenmannschaft, war zunächst in der Landesliga aktiv. Nachdem die Frauenmannschaft 1994/95 eine erfolgreiche Hauptrunde gespielt hatte und sich anschließend für die Aufstiegsrunde zur Fraueneishockey-Bundesliga qualifiziert hatte, wurde der Spielbetrieb im Sommer 1995 eingestellt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden vier Spielerinnen in die Frauen-Nationalmannschaft berufen – Siegrid Buchener, Ingke Schumacher, Monika Zils und Ellen Lamers.

Die erste Seniorenmannschaft spielte ab der Spielzeit 1999/00 in der Landesliga NRW. Nach der Saison 2002/2003 wurde die Eissporthalle Hennef geschlossen und letzten Endes abgerissen. Es folgte ein kompletter Umzug des Vereins nach Troisdorf. Dort übernahm eine GmbH die Karthalle Troisdorf und baute sie erneut in eine Eishalle um. Dies war anschließend die neue Spielstätte des Hennefer EC Rhein-Sieg, der daraufhin in den heutigen EHC Troisdorf umbenannt wurde. Die erste Saison des EHC Troisdorf verlief sportlich erfolgreich, so schaffte der Klub den Aufstieg in die Regionalliga NRW.

Die erfolgreichste Saison war die Spielzeit 2006/07, als sich das Team mit einem fünften Platz für die Aufstiegsrunde zur Oberliga qualifizieren konnte. In der Saison 2009/10 nahm der EHC Troisdorf erneut an der viertklassigen Regionalliga-NRW teil. Die Hauptrunde wurde auf Platz zehn beendet. Im anschließenden Regionalliga-Pokal konnte der erste Platz und damit der Titelgewinn gesichert werden.

In der Saison 2010/11 spielt das Herrenteam erneut in der Regionalliga West. Durch Auflösung der 1. Mannschaft im Sommer 2011 meldete der Verein für die kommende Saison 2011/12 eine Mannschaft in der NRW-Liga, die aus Spielern der ehemaligen zweiten Mannschaft besteht.

Dieses Team konnte in der Saison 2012/2013 den NRW-Pokal für sich gewinnen.

Spielstätte

Ihre Heimspiele tragen die Mannschaften des EHC Troisdorf im ICEDOME Troisdorf am Rottersee in Troisdorf aus. Die im Jahre 2003 umgebaute Halle bietet Platz für ca. 1.500 Zuschauer. Der Betreiber des ICEDOME's ist die Ice Age Sport & Event GmbH, Troisdorf.

Die Eissporthalle wurde bereits im Jahr 1981 errichtet und war zunächst als Eishalle Kriegsdorf bekannt. Dort trainierte viele Jahre lang zusätzlich zu den Einheiten an der heimischen Lentstraße der Nachwuchs des Kölner EC, der dort auch Vorbereitungsspiele absolvierte.

Außerdem nahm in Troisdorf der EHC Grizzlies Köln den Spielbetrieb auf, der in der Saison 1986/87 im NRW-Liga-Pokal, also der Platzierungsrunde der NRW-Liga, einsteigen durfte, aber nicht die Qualifikation schaffte. So spielte der Verein ab der Folgesaison in der Landesliga. 1988 gelang der Aufstieg in die NRW-Liga. 1990 erfolgte die Umbenennung in EHC Grizzlies Troisdorf, der auch unter diesem Namen nach wie vor in der NRW-Liga spielte. 1991 stieg der Verein in die Landesliga ab und stellte 1992 den Spielbetrieb ein.

1995 wurde die Eissporthalle Troisdorf in eine Kartbahn umgebaut. Die Ice Age Sport & Event GmbH, Troisdorf sorgte schließlich 2003 dafür, dass die Karthalle wieder zu einer Eissporthalle wurde.

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