Eduard Köllner
deutscher Komponist
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Leben und Ausbildung
Köllner wurde in der niederlausitzer Stadt Dobrilugk in der Grimmerstraße geboren.[1]
Seine Ausbildung als Komponist erhielt er von Flodoard Geyer, Eduard Grell, Albert Löschhorn und Johann Gottlob Schneider junior. Er lebte in Guben als Kantor der Stadt- und Hauptkirche und als Gesangslehrer am Gymnasium. In dieser Zeit war er Bundesdirigent des Niederlausitzer Sängerbundes.[2]
Bekannte Werke
Köllner veröffentlichte eine Vielzahl einstimmige Lieder für Männerchöre. Es sind über 200 Werke bekannt, welche vom Erstveröffentlichungsdatum 1862 bis 1896 reichen.[3] Nachfolgend eine Auswahl von Werken:
- Op. 1. Mazourka brillante. Berlin, Weinholtz 1 1862.
- Festhymne zur 100 jährigen Jubelfeier der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten Nordamerikas (mit Preisauszeichnung).
- Op. 46. Ave Maria. Gedicht von Paul Lindenberg für vierstimmigen Männerchor und abwechselnden Doppelchor 1877.
- Op. 117. Pharao. Ballade für einstimmigen Männerchor und Orchester. Leipzig, Siegel. 1889.
- Op. 149. Hohenzollernlied: Deutsche Brüder, deutsche Klänge. Vierstimmiger Männerchor mit Blechbläsern. Leipzig, Rob. Forberg. 1893.
- Felix Mendelssohn Bartholdy: Adagio religioso aus der Orgel-Sonate Op. 65 No. 1 f. Streichquintett (od. Streichorch.) bearb. v. E. Köllner. Potschappel, Bellmann & Thümer. 1893.
Literatur
- Franz Stieger: Opernlexikon. Teil IV: Nachträge. 1982.
- Paul Frank, Wilhelm Altmann: Kurzgefasstes Tonkünstler Lexikon für Musiker und Freunde der Musik. Regensburg, 1936, S. 730.
- Karl Lustner: Totenliste des Jahres 1891 die Musik betreffend. In: Monatshefte für Musikgeschichte, 1892, S. 169
