Edward B. Barry
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Edward Buttevant Barry (* 20. Oktober 1849 in New York City, New York; † 27. November 1938 in Baltimore, Maryland) war ein Konteradmiral der United States Navy. Er war unter anderem Kommandeur der United States Pacific Fleet.

Leben
Edward Barry besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat. Im Jahr 1869 absolvierte er die United States Naval Academy in Annapolis in Maryland. In der amerikanischen Kriegsmarine durchlief er anschließend alle Offiziersränge bis zum Konteradmiral.
Während seiner militärischen Laufbahn absolvierte er sowohl Aufgaben als Seeoffizier an Bord verschiedener Kriegsschiffe als auch Tätigkeiten als Stabsoffizier auf dem Festland. In den ersten Jahrzehnten als Marineoffizier diente er hauptsächlich an Bord verschiedener Kriegsschiffe und war dabei in unterschiedlichen Regionen eingesetzt. In den Jahren 1870 und 1871 war er Offizier beim United States Naval Observatory. Außerdem war er 1874 für einige Zeit Stabsoffizier auf der Marinewerft in Norfolk in Virginia. Es folgten weitere See- und Festlandeinsätze.
Während des Spanisch-Amerikanischen Kriegs gehörte Barry zur Besatzung des Geschützten Kreuzers Cincinnati (C-7). Dieser operierte in der Karibik und nahm an Kämpfen um Kuba und Puerto Rico teil. Im Jahr 1900 erhielt er das Kommando über das Kanonenboot Vicksburg (PG-11), mit dem er am Philippinisch-Amerikanischen Krieg teilnahm. Dabei unterstützte sein Schiff die dort eingesetzten Streitkräfte der United States Army von See aus.
Nach zwischenzeitlich anderen Verwendungen erhielt er Ende 1905 das Kommando über das Schlachtschiff Kentucky (BB-6). Diese Aufgabe erfüllte er bis zum November 1907. Danach übernahm er die Leitung der Naval Recruiting Station in New York City. Am 1. November 1910 übernahm Edward Barry als Nachfolger von Giles B. Harber das Kommando über die amerikanische Pazifikflotte (United States Pacific Fleet). Dieses Amt bekleidete er bis zum Januar 1911, als er von Chauncey Thomas Jr. abgelöst wurde. Edward Barry wurde vorzeitig von diesem Kommando abberufen. Hintergrund waren angebliche oder tatsächliche homosexuelle Übergriffe seinerseits. Damals waren solche Vorfälle in der Öffentlichkeit nicht akzeptabel. Seine Offiziere legten ihm sogar den Selbstmord nahe, was er aber ablehnte. Schließlich wurde ihm gestattet, auf Grund seiner früheren Verdienste ehrenhaft in Pension zu gehen.
Der seit 1886 mit Mary Joseph Clitz (1856–1906) verheiratete Offizier starb am 27. November 1938 und wurde auf dem Nationalfriedhof Arlington (nach anderen Angaben auf dem Columbia Gardens Cemetery ebenfalls in Arlington) beigesetzt.
Weblinks
- Edward B. Barry in der Datenbank Find a Grave
- Barry bei Together we served (Allgemein) (zuletzt abgerufen am 13. April 2026)
- Barry bei Together we served (Details) (zuletzt abgerufen am 13. April 2026)
- Barry im Dreadnought Project (zuletzt abgerufen am 13. April 2026)
- The Sinking of Admiral Barry (zuletzt abgerufen am 13. April 2026)
- Nachruf im Charlotte Observer (zuletzt abgerufen am 13. April 2026)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Barry, Edward B. |
| ALTERNATIVNAMEN | Barry, Edward Buttevant |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Offizier, Konteradmiral der US Navy |
| GEBURTSDATUM | 20. Oktober 1849 |
| GEBURTSORT | New York City, New York |
| STERBEDATUM | 27. November 1938 |
| STERBEORT | Baltimore, Maryland |