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Erich Löffler

deutscher Offizier From Wikipedia, the free encyclopedia

Max Erich Löffler (* 23. März 1908 in Eisenach; † 27. März 1945 in Frankfurt am Main) war ein deutscher Offizier, zuletzt im Rang eines Oberstleutnants.

Biografie

Erich Löffler als Major, 1943

Löffler besuchte bis 1922 die Volksschule und die Gewerbeschule in Eisenach. Er trat in der Weimarer Republik 1928 in die Reichswehr ein und stieg in ihr und der späteren Wehrmacht bis 1935 zum Hauptfeldwebel auf.[1] Er besuchte von 1936 bis 1939 die Heeresfachschule für Verwaltung und Wirtschaft in Siegen.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs stieg er 1940 in die Offiziersränge bis zum Oberleutnant auf. Er wurde Kompaniechef, z. B. der 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 57 in Eisenach, 1941 Hauptmann. und Bataillonsführer und schließlich ab 1944 Kommandeur eines Infanterie-Regiments im Range eines Oberstleutnants. 1941 kämpft er vor Moskau. 1942 erhielt er als Hauptmann nach zahlreichen anderen Auszeichnungen, zum Beispiel dem Deutschen Kreuz in Gold, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.[2] 1943 wurde sein Regiment in der Ukraine zerrieben.

Bei der Neuaufstellung des Grenadier-Ersatz-Bataillon 57 in Dänemark 1944 wurde Löffler Kommandeur des Regiments, mit welchem er an der Ardennenoffensive teilnahm. Anfang März 1945 wurde er Kampfkommandant von Koblenz.[3] Seine hilflose Beschwerden an den Gauleiter über die sinkende Moral der knapp 2.000 Soldaten, welche die Stadt verteidigen sollten, blieb ohne Folgen. Am 14. März erklärte er das rechte Moselufer von Moselweiß bis zum Deutschen Eck zur Kampfzone und ließ den Bereich räumen.[4] Am 18. März 1945 besetzten US-amerikanische Truppen Koblenz. Löffler hatte sich bereits nach Marburg zurückgezogen, dem neuen Standort des Grenadier-Regiments 57 der 9. Volksgrenadier-Division.

Hier erhielt er den Befehl nach Frankfurt am Main aufzubrechen. Er sollte dort zum Kampfkommandanten ernannt werden und die Stadt verteidigen[5]. Am Morgen des 27. März 1945 traf Löffler in der Kommandantur in der Taunusanlage 12 ein.[5] Am frühen Nachmittag des gleichen Tages schlug eine amerikanische Granate in das Gebäude ein und tötete ihn und seinen Stab. Sein Vorgänger, der von Albert Kesselring abberufene Generalmajor Friedrich Stemmermann, wurde ebenfalls verwundet, überlebte den Granateneinschlag aber.[1][5] Zwei Tage später war der Krieg in Frankfurt beendet.

Er wurde auf dem Hauptfriedhof der Stadt Frankfurt beigesetzt.[6]

Auszeichnungen (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

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