Erik Schulz

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Erik Schulz (* 11. August 1972 in Halle (Saale)) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga, spielte er für den HFC Chemie. Für die Saalestädter lief Schulz nach der Zusammenführung von ost- und westdeutschem Fußball ebenfalls in der 2. Bundesliga auf.

Schnelle Fakten Personalia, Junioren ...
Erik Schulz
Personalia
Geburtstag 11. August 1972
Geburtsort Halle (Saale), DDR
Größe 180 cm
Position Abwehrspieler
Junioren
Jahre Station
1979–1991 HFC Chemie
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1991–1993 HFC Chemie / Hallescher FC 16 (1)
SV Blau-Weiß Dölau
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1989 DDR U-16 3 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
SV Blau-Weiß Dölau
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Sportliche Laufbahn

Club- und Vereinsstationen

In der Saison 1989/90 zählte das Talent zum Kaderkreis der Nachwuchsoberligamannschaft des HFC Chemie, dem er seit 1979 angehörte. Vor der letzten eigenständigen Saison des ostdeutschen Erstligafußballs tauchte der frühere Juniorennationalspieler noch nicht im Erstligakader der HFC-Männeroberligaelf auf. Aber im Verlauf des Spieljahres debütierte er im Team um Dariusz Wosz und Lutz Schülbe. An den letzten fünf Spieltagen kam er fünfmal zum Einsatz und half somit bei der erfolgreichen Qualifikation der Saalestädter für die Premierensaison der gesamtdeutschen 2. Bundesliga und den UEFA Cup 1991/92 mit.

Sein Debüt in der höchsten Spielklasse des nach der Wiedervereinigung in Auflösung begriffenen DDR-Fußballs feierte er am 20. April 1991. Am 21. Spieltag siegte der HFC auswärts mit 4:2 beim Eisenhüttenstädter FC Stahl und Schulz stand bei seiner Premiere im Mittelfeld in der Anfangsformation.

Der Ausflug der Hallenser, nunmehr als Hallescher FC firmierend, in die 2. Liga, in der Schulz acht Partien bestritt und einen Treffer erzielte, endete mit dem Abstieg, sodass der Club in der Spielzeit 1992/93 in der der Amateur-Oberliga im NOFV-Bereich. Nach drei Einsätzen in dieser Saison verlor sich Schulz’ Spur im höherklassigen Fußball. Nach der Jahrtausendwende spielte er beim und coachte den SV Blau-Weiß Dölau.

Auswahleinsätze

Im Sommer 1989 gehörte das HFC-Talent zum Kader des DFV bei der U-16-WM in Schottland. Das DDR-Team von Trainer Eberhard Vogel schied ohne Schulz, der in den drei Gruppenspielen zum Einsatz gekommen war, nach einer 0:1-Niederlage gegen die Auswahl des Gastgebers im Viertelfinale aus.

Literatur

  • Christian Karn, Reinhard Rehberg: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Spielerlexikon 1963–1994. AGON Sportverlag, Kassel 2012. ISBN 978-3-89784-214-4, Seite 460.
  • Hanns Leske: Die DDR-Oberligaspieler. Ein Lexikon. AGON Sportverlag, Kassel 2014, ISBN 978-3-89784-392-9, Seite 486.

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