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Erzbistum Naxos, Andros, Tinos und Mykonos

römisch-katholisches Erzbistum in Griechenland From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Erzbistum Naxos, Andros, Tinos und Mykonos (lateinisch Archidioecesis Naxiensis, Andrensis, Tinensis, et Myconensis) ist eine in Griechenland gelegene Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche mit Sitz in Xinara auf der Insel Tinos. Es umfasst die Inseln Naxos, Andros, Tinos, Mykonos sowie Delos, Paros, Antiparos, Amorgos und die Kleinen Kykladen.

Die Bischofskirche auf Tinos

Geschichte

Naxos wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts unter dem venezianischen Kreuzfahrer-Regiment des Marco Sanudo als Bistum des Herzogtums des Archipelagos begründet und 1522 zum Erzbistum erhoben. Am 3. Juni 1919 wurden diesem die Bistümer Andros, Tinos und Mykonos uniert. Die Erzdiözese umfasst seitdem die ägäischen Kykladen-Inseln Naxos, Tinos, Andros und Mykonos.

Am 29. April 1994 wurde Nikólaos Printésis zum Erzbischof von Naxos-Tinos ernannt, am 4. Juli 1994 in sein Amt eingeführt. Der Erzbischof trägt den Titel eines Metropoliten des Ägäischen Meeres und ist zugleich Apostolischer Administrator des Bistums Chios.

Die Kathedrale ist dem Patrozinium Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz unterstellt, die auch Patronin des Bistums ist. Römisch-katholische Kirchen gibt es auf Tinos, Naxos, Paros sowie Mykonos.

Suffraganbistümer sind Chios, Syros, Santorini und Kreta.

Die Kathedrale in der Festung von Naxos

Statistik

Weitere Informationen Jahr, Bevölkerung ...
Jahr Bevölkerung Priester Ständige
Diakone
Ordensleute Pfarreien
Katholiken Einwohner % Gesamtzahl Diözesan- priester Ordens- priester Katholiken je Priester männlich weiblich
19494.72031.98014,816124295112526
19703.45050.3316,9151142304272
19802.61246.5005,61511417451324
19902.60844.8345,8107326041125
20002.66645.5505,91082266369
20135.40061.9008,7111014901130
20165.00060.20010,0111014541230
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Siehe auch

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