Eva-Maria Remberger
deutsche Romanistin und Sprachwissenschaftlerin
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Eva-Maria Remberger (* 1968 in München) ist eine deutsche Romanistin und Sprachwissenschaftlerin.
Leben
Remberger studierte von 1989 bis 1997 Romanistik und Germanistik an der Universität zu Köln. Im Rahmen eines Erasmus-Studiums hielt sie sich von 1993 bis 1994 an der Universität Genua auf. Von 1997 bis 2002 arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für romanische Philologie in Köln. 2003 promovierte sie an der FU Berlin und wurde anschließend wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für romanische Philologie. 2006 nahm sie eine Juniorprofessur für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Konstanz wahr, die sie bis 2013 innehatte. Seit 2013 ist sie Professorin für Romanistik und Linguistik an der Universität Wien.
2004 wurde Eva-Maria Remberger mit dem Ernst-Reuter-Preis der FU Berlin ausgezeichnet, 2007 erhielt sie das Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung. Sie ist Life Member im Clare Hall College der Universität Cambridge.
Forschungs- und Arbeitsgebiete
- Grammar Theory / Formal approaches to language (FWF SFB-Teilprojekt 2024–2028)
- Syntax/Generative Grammatik/Minimalist Program (DFG-Projekt 2008–2011)
- Sprachen der Migration im Kontext der romanischen Schulsprachen (MIRO)
- Hilfsverben (SFB-Teilprojekt 2007–2008)
- Aspekte der Volitionalität (Feodor-Lynen-Stipendium 2007–2008)
- Minderheiten- und Kleinsprachen/Sardisch/Griechisch in Süditalien (AFF-gefördert 2007 und 2010)
- Ressourcen der Sardischen Sprache (YSF-gefördert 2012)
- Evidentialität, berichtete Rede
- Diskursmarker
- Sprachkontakt
- Historische Grammatik der romanischen Sprachen
- Varietätenlinguistik
- Grundlagen der Computerlinguistik
Schriften (Auswahl)
- Hilfsverben. Eine minimalistische Analyse am Beispiel des Italienischen und Sardischen (= Linguistische Arbeiten 504), Niemeyer, Tübingen 2006.
- Eigenschaften und Position von Hilfsverben. Eine minimalistische Analyse am Beispiel des Italienischen und Sardischen, Diss. FU Berlin 2002.
- mit Martin Becker: Modality and Mood in Romance: Modal interpretation, mood selection, and mood alternation (= Linguistische Arbeiten 533), Niemeyer, Tübingen 2010.
- mit Silvio Cruschina und Adam Ledgeway: Italian Dialectology at the Interface, Benjamins, Amsterdam und Philadelphia 2019.
- mit Natascha Pomino und Julia Zwink: From Formal Linguistic Theory to the Art of Historical Editions. The Multifaceted Dimensions of Romance Linguistics (= Wiener Arbeiten zur Linguistik 7), Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2020.
- mit Kleanthes Grohmann & Akemi Matsuya: Passives Cross-Linguistically: Theoretical and Experimental Approaches. Brill, Leiden 2021.
- mit Marc-Olivier Hinzelin & Natascha Pomino: Formal Approaches to Romance Morphosyntax. (Linguistische Arbeiten 576), De Gruyter Berlin und New York 2021.
Weblinks
- Profil von Eva-Maria Remberger auf der Website der Universität Wien
- Profil von Eva-Maria Remberger auf der der Alexander-von-Humboldt-Stiftung
- Publikationsverzeichnis auf Google Scholar
- Publikationsverzeichnis auf Researchgate
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Remberger, Eva-Maria |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Romanistin und Sprachwissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 1968 |
| GEBURTSORT | München |