Füllhorn-Fedie
Art der Gattung Fedia
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Die Füllhorn-Fedie (Fedia cornucopiae, Syn.: Valeriana cornucopiae) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Fedia in der Unterfamilie der Baldriangewächse (Valerianoideae). Nach POWO ist die Gattung Fedia wieder in Valeriana einzugliedern.[1]
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Füllhorn-Fedie (Fedia cornucopiae) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Fedia cornucopiae | ||||||||||||
| (L.) Gaertn. |
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Die Füllhorn-Fedie ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 3 bis 30 Zentimetern erreicht. Der aufrechte bis aufsteigende Stängel ist kahl, gabelig und etwas dicklich.
Die gegenständigen Laubblätter sind spatelig bis elliptisch. Die unteren Laubblätter sind ganzrandig, mehr oder weniger gestielt und 2 bis 15 Zentimeter lang. Die oberen Laubblätter sind sitzend, kurz gezähnt und kleiner als die unteren.
Generative Merkmale
Die Blüten sind vereinigt zu paarweise vorliegenden, endständigen köpfchenförmigen Blütenständen. Zur Fruchtzeit sind die Blütenstiele aufgeblasen.
Die Blüte besitzt eine doppelte Blütenhülle. Der Kelch ist ein ringförmiger, sich nicht vergrößernder Wulst. Die purpurfarbene Blütenkrone ist 8 bis 16 Millimeter lang und ihre Kronröhre ist etwas bauchig, gebogen und bis zu 4 Millimeter lang. Die fünf ungleichen Kronzipfel sind rosafarben gefleckt und flach. Meist sind nur zwei Staubblätter vorhanden. Der Fruchtknoten ist unterständig.
Die Frucht ist breit-eiförmig und weist stark vergrößerte unfruchtbare Teile auf.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 32.[2]
Vorkommen
Die Füllhorn-Fedie kommt im Mittelmeerraum auf Feldern und Ödland vor. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, Spanien, Portugal, Gibraltar, Frankreich, Italien, die Balearen, Korsika, Sardinien, Sizilien, Malta, Griechenland und Kreta.[3]
Verwendung
Die Füllhorn-Fedie wird vor der Blütenentwicklung als Salat gegessen.
Taxonomie
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Valeriana cornucopiae durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, Seite 31[4]. Die Neukombination zu Fedia cornucopiae wurde 1790 durch Joseph Gärtner in De Fructibus et Seminibus Plantarum, Band 2, Nummer 1, Seite 37, Tafel 86, Abbildung 3 veröffentlicht[5]. Weitere Synonyme für Fedia cornucopiae (L.) Gaertn. sind: Fedia graeca Dufr., Fedia incrassata Moench, Fedia langei Pomel, Fedia scorpioides Dufr., Mitrophora cornucopiae (L.) Raf.[6][3]