Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs

gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs – FCIO ist die gesetzliche Interessenvertretung der chemischen Industrie in Österreich.

Aufgaben

Der Verband umfasst rund 230 Mitgliedsfirmen der chemischen Industrie und setzt sich für deren wirtschafts- und bildungspolitischen Rahmenbedingungen ein. Der FCIO begutachtet Gesetze und vertritt die gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Behörden, Politik und der Öffentlichkeit. Zugleich ist der Fachverband Kollektivvertragspartner[1] und vertritt die Arbeitgeberinteressen der chemischen Industrie gegenüber den Gewerkschaften.

Über den nationalen Bereich hinaus bringt sich der FCIO in die Weiterentwicklung der europäischen Chemiepolitik durch seine Mitarbeit beim europäischen Chemieverband CEFIC und beim Arbeitgeberverband ECEG ein. Über den Fachverband sind auch die Unternehmen der österreichischen chemischen Industrie in europäischen Branchen-Organisationen vertreten.

Daten

Der Verband wird durch die Funktionäre des Fachverbandsausschusses repräsentiert. Der Fachverbandsausschuss wird alle fünf Jahre von den Mitgliedsfirmen der chemischen Industrie gewählt. An der Spitze stehen der Obmann Ulrich Wieltsch (Thermo Fisher Scientific in Linz) und seine Stellvertreter Helmut Schwarzl (Geberit Produktions GmbH & Co KG) und Ernst Gruber (Axalta Coating Systems).[2] Geleitet wird der FCIO durch die Geschäftsführerin Sylvia Hofinger. 2024 erwirtschafteten die Mitgliedsunternehmen einen Produktionswert von rund € 19,3 Mrd. und beschäftigten ca. 50.000 Mitarbeiter.[3]

Einzelnachweise

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