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Perfluor(2-methyl-3-pentanon)

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Perfluor(2-methyl-3-pentanon) ist eine perfluorierte chemische Verbindung, die sich vom Ethylisopropylketon ableitet. Sie wurde ab 2004 von 3M als Novec 1230 auf den Markt gebracht und wird als Löschmittel verwendet.[4] Nachteilig an der Verbindung ist, dass sie beim Einsatz als Löschmittel fein zerstäubt werden muss.[5]

Schnelle Fakten Strukturformel, Allgemeines ...
Strukturformel
Strukturformel von Perfluor(2-methyl-3-pentanon)
Allgemeines
Name Perfluor(2-methyl-3-pentanon)
Andere Namen
  • Novec 1230
  • 1,1,1,2,2,4,5,5,5-Nonafluor-4-(trifluormethyl)pentan-3-on (IUPAC)
Summenformel C6F12O
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit schwachem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 756-13-8
EG-Nummer 436-710-6
ECHA-InfoCard 100.103.448
PubChem 2782408
ChemSpider 2062563
Wikidata Q619868
Eigenschaften
Molare Masse 316,04 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

1,61 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

−108 °C[1]

Siedepunkt

49 °C[1]

Dampfdruck
Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),[2] ggf. erweitert[1]
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: 412
P: 273​‐​501[1]
Treibhauspotential

< 1 (bezogen auf 100 Jahre)[3]

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
Schließen

Die dielektrische Flüssigkeit eignet sich auch für die Flüssigkühlung von Rechenzentren. Die Technik wird von verschiedenen Unternehmen wie z. B. Allied Control angeboten.[6]

Das Treibhauspotential von Perfluor(2-methyl-3-pentanon) ist zwar gering.[3] In der Umwelt kann daraus jedoch Perfluorpropansäure, Trifluoressigsäure (TFA) bzw. 1,1,1,2,3,3,3-Heptafluorpropan gebildet werden.[7] In der Atmosphäre wird es mit einer molaren Ausbeute von 101–110 % zu TFA umgewandelt.[8]

Einzelnachweise

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