F wie Fälschung

Film von Orson Welles (1973) From Wikipedia, the free encyclopedia

F wie Fälschung (englisch F for Fake) ist ein Film von Orson Welles, der sich auf ironische Weise mit dem Thema Kunst, Fälschung, Urheberschaft und Authentizität auseinandersetzt. Im Mittelpunkt des als Mockumentary angelegten Film-Essays steht der international bekannt gewordene Kunstfälscher Elmyr de Hory. Neben de Hory kommen zahlreiche andere Personen zu Wort, unter anderem der nicht minder umstrittene Schriftsteller Clifford Irving, Autor einer gefälschten Biografie über den exzentrischen Milliardär Howard Hughes sowie einer zwar autorisierten, aber nicht unbedingt glaubwürdigen Biografie über de Hory.[2][3] Der Film nimmt es mit der „Wahrheit“ selbst nicht ganz so genau, was wesentlich in Welles’ Absicht liegt.

„Welles glaubte, dass er [mit F wie Fälschung] nicht so sehr einen Dokumentarfilm kreierte, sondern eine neue Art von Film.“

Jonathan Rosenbaum[4]
TitelF wie Fälschung
OriginaltitelF for Fake
ProduktionslandFrankreich, Deutschland, Iran
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel F wie Fälschung
Originaltitel F for Fake
Produktionsland Frankreich, Deutschland, Iran
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1973
Länge 88 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Orson Welles
Drehbuch Orson Welles,
Oja Kodar
Produktion François Reichenbach
Musik Michel Legrand
Kamera Gary Graver
Schnitt Marie-Sophie Dubus,
Dominique Engerer,
Orson Welles
Besetzung
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Literatur

  • Claudia Thieme: F for Fake. And the Growth in Complexity of Orson Welles' Documentary Form. Peter Lang, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-631-31420-5 (nicht ausgewertet).

Einzelnachweise

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