Forsterrohrsänger
Art der Gattung Rohrsänger (Acrocephalus)
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Der Forsterrohrsänger[1], früher Raiatea-Rohrsänger (Acrocephalus musae) ist ein nach Erkenntnisstand der IUCN ausgestorbener Singvogel aus der Gattung der Rohrsänger (Acrocephalus) und der Familie der Rohrsängerartigen (Acrocephalidae).[2]
| Forsterrohrsänger | ||||||||||||
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Forsterrohrsänger, Vogelbalg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Acrocephalus musae | ||||||||||||
| (J.R. Forster, 1844) |
Der Vogel war ursprünglich endemisch auf den Gesellschaftsinseln-Inseln, auf Raiatea und Huahine.[3]
Ursprung und Bedeutung des Artepithetons sind nicht bekannt, sie wurde wohl vom Erstbeschreiber verwendet.[4]
Früher wurde die Art als Unterart (Ssp.) des Langschnabel-Rohrsängers (Acrocephalus caffer) angesehen und als Acrocephalus caffer musae bezeichnet.[5][6][3]
Merkmale
Die Art war etwa 20 cm groß mit einem sehr langem Schnabel, die Oberseite war gelb mit bräunlich-oliven Flecken und blass cremefarbenen Federberandungen. Die Unterart garretti soll deutlich größer gewesen sein. Gebrütet wurde nahezu ausschließlich in Bambusdickicht und Sekundärwald in Tälern und Abhängen bis 1700 m Höhe. Die Nahrung bestand hauptsächlich aus Insekten, aber auch Flusskrebsen, Schnecken und Nektar.[7]
Geografische Variation
Es wurden folgende Unterarten anerkannt:[3][8]
- A. m. musae (Forster, JR, 1844), Nominatform – Raiatea
- A. m. garretti Holyoak & Thibault, 1978 – Huahine
Aussterben
Der Bestand gilt als seit den 1870er-Jahren ausgestorben (Extinct).[9][10] Als Ursache werden eingeschleppte Tiere wie Ratten, Hauskatzen vermutet.[11]
Literatur
- J. R. Forster: Oriolus musa. In: J. R. Forster, H. Lichtenstein: Descriptiones animalium quae in itinere ad Maris Australis terras per annos 1772, 1773 et 1774 suscepto, Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin, S. 163, 1844, Biodiversity Library
- David T. Holyoak & Jean-Claude Thibault: Undescribed Acrocephalus Warblers from Pacific Ocean Islands In: Bulletin of the British Ornithologists’ Club, Bd. 98, 1978, S. 124, Biodiversity Library