Freizeitpark Lübars

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Der Freizeitpark Lübars ist ein zwischen 1975 und 1993[1] angelegter und 39,6 ha[1] großer Freizeitpark im Süden des Berliner Stadtteils Lübars im Bezirk Reinickendorf an der Grenze zum Bezirk Pankow. Nach Süden schließt sich die Großwohnsiedlung Märkisches Viertel an.

Schnelle Fakten
Freizeitpark Lübars
Park in Berlin
Freizeitpark Lübars
Gipfelstein auf dem Aussichtsplateau
der Lübarser Höhe
Basisdaten
OrtBerlin
OrtsteilBerlin-Lübars
Angelegtab 1975
Umgebende Straßen
Alter Bernauer Heerweg,
Quickborner Straße
BauwerkeSpiel- und Sportplätze, Rodelbahn
Nutzung
NutzergruppenFußgänger, Radfahrer, Freizeitler
Technische Daten
Parkfläche400.000 m²
52° 36′ 36,8″ N, 13° 22′ 13,9″ O
Freizeitpark Lübars (Berlin)
Freizeitpark Lübars (Berlin)
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Lübarser Höhe

Kern des Freizeitparks Lübars ist ein 85,3 m ü. NHN[2] hoher künstlicher Hügel mit einem aufgeschichteten Natursteinkreis auf dem Gipfel. Am 13. Mai 2010[3] erhielt der Hügel in einer Zeremonie den Namen Lübarser Höhe. Zuvor war Berlin-weit um Namensvorschläge gebeten worden, 187 Vorschläge gingen ein. Eine Jury, bestehend aus dem Bezirksbürgermeister Frank Balzer (CDU), Mitgliedern des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes, welches die Jugendfarm betreibt, und der Gesobau als größtem Vermieter im angrenzenden Märkischen Viertel hatte den endgültigen Namen ausgewählt.[3] Zwischen dem Abschluss der Begrünungsarbeiten und der Namensverleihung nutzte die Verwaltung die Bezeichnung Volkspark Lübars.[4] Bis in die 1970er Jahre diente die Fläche als Mülldeponie, dann wurde sie geschlossen und schrittweise in einen Park umgewandelt: Als Deckschicht kam Mutterboden darauf und Büsche und Bäume wurden gepflanzt. Viele Einwohner der näheren Umgebung vereinfachen die Bezeichnung noch immer auf Müllberg, sie sagen „Wir gehen zum Müllberg“.

Geschichte und Beschreibung

Der ab 1975[1] als notwendige freizeitorientierte Ergänzung des dicht bebauten Märkischen Viertels entstandene Freizeitpark Lübars bietet als Besonderheiten eine Jugendfarm, die Lübarser Höhe mit gleitfluggeeignetem Flughang und einem 300 m[1] langen Ski- und Rodelhang mit Flutlicht. Außerdem gibt es einen Erlebnisspielplatz, Wanderwege, Radwege, Liegewiesen, Grillplätze und Aussichtspunkte. Im Winter 2004 wurde die erste Skatebahn abgebaut und durch eine Halfpipe aus Plastikmaterial ersetzt. Dieses Material ist zu temperaturanfällig, bei Wärme dehnt es sich aus und es bilden sich Wölbungen in der Bahn. Die Nutzung ist damit stark eingeschränkt.

Einzelnachweise

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