Friedhofskreuz (Waldfenster)
Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Corpus aus Kunststein, Schaftkreuz Sandstein, bezeichnet „1881“
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Das Friedhofskreuz Waldfenster befindet sich auf dem Friedhof in Waldfenster, einem Gemeindeteil im Markt Burkardroth im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen in der Nähe der Schlingenstraße.

Das Kreuz gehört zu den Baudenkmälern von Burkardroth und ist unter der Nummer D-6-72-117-109 in der Bayerischen Denkmalliste registriert.
Beschreibung
Das 560 cm hohe Friedhofskreuz besteht aus rotem und gelbem Sandstein und entstand im Jahr 1881.
Das Kreuz besteht aus elf Teilen: Stufe, Sockel (Architektur) und Schaftkreuz zusammengesetzt. Auf dem versenkten Fundament befinden sich eine Stufe mit den Abmessungen 120 cm × 35 cm und ein 128 cm hoher Tischsockel, eine Basisplatte mit den Abmessungen 102 cm × 102 cm, ein 105 cm hohes Prisma mit den Abmessungen 95 cm × 95 cm und eine Abschlussplatte mit den Abmessungen 115 cm × 115 cm und darauf das Kreuz. Der 95 cm hohe Schaftsockel hat die Abmessungen 39 cm × 39 cm, der 315 cm hohe Kreuzschaft die Abmessungen 25 cm × 25 cm. Die Querbalken sind jeweils etwa 60 cm lang. An dem Kreuzstamm befinden sich eine INRI-Inschrifttafel und ein von vier Nägeln gehaltener Korpus aus Kunststein, dessen Füße parallel nebeneinander liegen.
Die Inschrift an der Schauseite des Sockels lautet in gotischen Groß- und Kleinbuchstaben:
„Siehe oh Lamm Gottes welches
hinwegnimmt die Sünden der Welt ... Joh. 1.29“
Links steht die Inschrift:
„Gestiftet
von
Joh. Müller
und dessen Ehefrau
Christ. Müller
1881.“
Literatur
- Renate Koberger: Die religiösen Male westlich Bad Kissingen, Zulassungsarbeit 1976, S. 51
- Josef Wabra: Die Flurdenkmale im Landkreis Bad Kissingen, Band 2, Eigenverlag des Landkreises Bad Kissingen 1996, S. 263f.
Weblinks