Friedrich Alexander Künhold
Dt. Jurist; 1722-1762 Professor in Leipzig
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Friedrich Alexander Künhold (* 9. Dezember 1693 in Gotha; † 21. Juli 1767) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer.
Leben
Künhold absolvierte das Gothaer Gymnasium, kam 1710 zum Studium der Theologie an die Universität Jena, wechselte 1712 zum Studium der Rechtswissenschaft an die Universität Erfurt, erhielt an der Universität Jena den Grad eines Magisters, bevor er an die Universität Leipzig wechselte. Dort wurde er 1718 als Magister anerkannt und 1720 zum Doktor der Rechte promoviert.
Künhold wurde 1722 zum Professor des Naturrechts an der Universität Leipzig ernannt, erhielt 1724 die Professur der Pandekten und wurde außerdem 1726 Domherr in Zeitz. Er erhielt 1756 das Amt eines Decemvir der Leipziger Universität und wurde zugleich Domherr in Merseburg, bevor er 1762 in den Ruhestand trat.
Künhold hinterließ eine größere Zahl an Dissertationen und Programmen. Der Rechtsgelehrte Lüder Mencke, von dem er auch zwei Schriften herausgab, war sein Schwiegervater.
Werke (Auswahl)
- Origines dissensvvm in doctrina ivrisprvdentiae natvralis indagat, Titan, Leipzig 1722.
- De Logomachiis Circa Principivm Ivris Natvrae Oratio, Schedius, Leipzig 1723.
Literatur
- Johann Georg Meusel: Lexikon der vom Jahr 1750 bis 1800 verstorbenen Teutschen Schriftsteller, Band 4, Fleischer, Leipzig 1808. S. 404–407.
- Albert Teichmann: Künhold, Friedrich Alexander. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 17, Duncker & Humblot, Leipzig 1883, S. 380.
Weblinks
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Künhold, Friedrich Alexander |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 9. Dezember 1693 |
| GEBURTSORT | Gotha |
| STERBEDATUM | 21. Juli 1767 |