Frühjahrsparade (Operette)

Operette mit der Musik von Robert Stolz nach einem Libretto von Ernst Marischka, Ernst Neubach und Hugo Wiener (1964) From Wikipedia, the free encyclopedia

Frühjahrsparade ist ein Operettenfilm (1934) und eine Bühnen-Operette (1964) in zwei Akten mit der Musik von Robert Stolz nach einem Libretto von Ernst Marischka, Ernst Neubach und Hugo Wiener.

Entstehung und Aufführungsgeschichte

In Ungarn erfolgte bereits am 20. September 1934 die Uraufführung als Filmoperette. 1955 wurde das Sujet neuerlich verfilmt, diesmal unter dem Titel Die Deutschmeister mit Romy Schneider.

Stolz entschied sich dann jedoch, die Operette für den Theatergebrauch umzuarbeiten, und das Werk wurde in dieser Form am 5. März 1964 in der Volksoper Wien uraufgeführt.

Rollen

  • Kaiser Franz Joseph
  • Obersthofkämmerer von Laudegg
  • Klothilde von Laudegg, seine Gemahlin
  • Oberleutnant Gustl von Laudegg
  • Marika, ein ungarisches Mädl
  • Theresa Hübner, ihre Tante, eine Bäckerin
  • Willi, Korporal und Musiker im Deutschmeisterregiment Nr. 4
  • Fritz, ein Bäckerlehrling
  • Hansi Gruber, eine Sängerin
  • Swoboda, Friseur
  • Hofrat Neuwirth
  • Mittermeyer, ein Feldwebel
  • Adjutant des Kaisers
  • Ein Wirt

Handlung

Die Ungarin Marika wechselt nach Wien, als Gehilfin ihrer Tante in einer Bäckerei. In Wien will sie auch den Mann ihres Lebens kennenlernen und betrachtet den jungen Deutschmeister Willi als solchen. Marika verliebt sich auf der Stelle in den Musiker. Ein von diesem verfasster Marsch soll bei einer festlichen Gelegenheit, einem Empfang im Militärkasino erstmals erklingen. Der Marsch wird jedoch zum falschen Zeitpunkt dargeboten und stört das vorgesehene Protokoll. Die Frau des Obersthofkämmerers, Klothilde von Laudegg untersagt, dass der Marsch zum wiederholten Male gespielt werden darf, es sein denn auf ausdrücklichen Befehl des Kaisers. Marika entschließt sich, die Melodie in die Salzstangerl, die in der Bäckerei der Theresa Hübner für den Kaiser gebacken werden, einzulegen. Im Schloss Schönbrunn darf sie an einer Audienz des Kaisers teilnehmen. Dort erwirkt sie von Franz Joseph I. persönlich die Zustimmung nicht nur für das Erklingen des Marsches, sondern auch für ihre Ehe mit dem Korporal Willi.

Orchestrierung

Folgende Instrumente zog Stolz für seine Orchestrierung heran: Flöten I, II, Oboen I, II, Klarinetten I, II, Fagotte I, II, Hörner I, II, III, IV, Trompeten I, II, III, Posaunen I, II, III, IV, Tuba, Pauken, Schlagzeug, Harfe, Gitarre, Akkordeon, Harmonium, Celesta, Klavier, Streicher.

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