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Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025

14. Europameisterschaft im Frauenfußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (offiziell 2025 UEFA Women’s Championship; häufig auch als UEFA Women’s Euro 2025 bezeichnet) war die 14. Austragung des europäischen Kontinentalwettbewerbs im Frauenfußball.[1] Die Schweiz war Gastgeberin des Turniers,[2] das vom 2. bis 27. Juli 2025 stattfand.[3]

Schnelle Fakten
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
UEFA Women’s Euro 2025
Anzahl Nationen 16 (von 51 Bewerbern)
Europameister England England (2. Titel)
Austragungsort Schweiz Schweiz
Eröffnungsspiel 02. Juli 2025
Turnierende 27. Juli 2025
Spiele 31
Tore 106 (⌀: 3,42 pro Spiel)
Zuschauer 657.291 (⌀: 21.203 pro Spiel)
Torschützenkönigin Spanien Esther González
Beste Spielerin Spanien Aitana Bonmatí
Beste junge Spielerin England Michelle Agyemang
Gelbe Karten 78 (⌀: 2,52 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten 3 (⌀: 0,1 pro Spiel)
Rote Karten 3 (⌀: 0,1 pro Spiel)
← EM 2022
EM 2029 →
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England wurde mit dem Sieg im Elfmeterschießen über Spanien Europameister und verteidigte damit den Titel von 2022 erfolgreich.

Vergabe

Bewerbung

Das Interesse zur Ausrichtung musste bis zum 28. Oktober 2021 bekundet werden. Die Anforderungen an die Bewerber wurden durch die UEFA im Vergleich zur 13. Austragung 2022 angepasst. So wurden acht Stadien mit Kapazitäten von über 15.000 bis über 30.000 Zuschauern empfohlen.[1] Die interessierten Verbände konnten bis zum 23. März 2022 eine offizielle Bewerbung abgeben, und die weiteren Unterlagen mussten bis zum 12. Oktober 2022 eingereicht werden.

Folgende Verbände hatten sich um die Ausrichtung beworben:

Abstimmungsergebnis

Weitere Informationen Bewerber, 1. Runde ...
Bewerber1. Runde2. Runde3. Runde
Schweiz Schweiz469
Skandinavien444
Polen Polen43–
Frankreich Frankreich1––
Gesamt131313
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Diesem Abstimmungsergebnis folgend vergab das UEFA-Exekutivkomitee am 4. April 2023 den Zuschlag zur Austragung des Turniers an die Schweiz.[4]

Qualifikation

Von den 55 Mitgliedsländern der UEFA nahmen 51 an der Qualifikation teil. Russland wurde aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine vom Wettbewerb ausgeschlossen. Die Fußballverbände von San Marino, Gibraltar und Liechtenstein hatten ihre Frauen-Teams nicht angemeldet. Die Schweiz war als Ausrichterin des Wettbewerbs direkt qualifiziert, nahm aber dennoch am Qualifikationswettbewerb teil. Die Auslosung der Nationalteams zu den Qualifikationsgruppen erfolgte am 5. März 2024. Die folgenden sechzehn Mannschaften qualifizierten sich für das Turnier:

Weitere Informationen Nation, Qualifikation ...
Nation Qualifikation Topf FIFA-
Rang
 (1)
Endrundenteilnahmen
als am Anzahl (2) zuletzt
Schweiz SchweizGastgeber4. Apr. 2023123022022
Deutschland DeutschlandGruppensieger Gr. A44. Juni 2024103112022
Spanien SpanienGruppensieger Gr. A24. Juni 2024102042022
Island IslandGruppenzweiter Gr. A412. Juli 2024213052022
Danemark DänemarkGruppenzweiter Gr. A212. Juli 2024212122022
Frankreich FrankreichGruppensieger Gr. A312. Juli 2024111072022
England England (TV)Gruppenzweiter Gr. A316. Juli 2024204072022
Italien ItalienGruppensieger Gr. A116. Juli 2024214112022
Niederlande NiederlandeGruppenzweiter Gr. A116. Juli 2024310042022
Portugal PortugalPlayoff-Sieger3. Dez. 2024422022022
Norwegen NorwegenPlayoff-Sieger3. Dez. 2024315122022
Finnland FinnlandPlayoff-Sieger3. Dez. 2024425042022
Polen PolenPlayoff-Sieger3. Dez. 202442800Debüt
Schweden SchwedenPlayoff-Sieger3. Dez. 2024306132022
Belgien BelgienPlayoff-Sieger3. Dez. 2024320022022
Wales WalesPlayoff-Sieger3. Dez. 202443100Debüt
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(1) 
Stand: 6. März 2025.
(2) 
Ohne EM 2025.

Mannschaftsquartiere

Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
Belgien Saillon
DanemarkDänemarkNorwegen Neuchâtel
FinnlandPortugalPortugal Genf
Schweiz Thun
DeutschlandDeutschlandEnglandEngland Zürich
FrankreichFrankreich Heiden
Island Gunten
ItalienItalien Weggis
NiederlandeNiederlande Spiez
Polen Unterägeri
SchwedenSchweden Cham
SpanienSpanien Lausanne
Wales Lipperswil
Mannschaftsquartiere bei der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
Weitere Informationen Team, Unterkunft ...
TeamUnterkunftOrtKantonTrainingsanlageTrainingsortKanton
BelgienLes Bains de Saillon HôtelSaillonVS-Kanton WallisStade Saint-LaurentSaillonVS
DänemarkHôtel Beaulac NeuchâtelNeuchâtelNE-Kanton NeuenburgStade des BuchillesBoudryNE
DeutschlandFIVE ZürichZürichZH-Kanton ZürichSportzentrum BuchlernZürichZH
EnglandThe Dolder GrandZürichZH-Kanton ZürichSportanlage AuOpfikonZH
FinnlandInterContinental GenèveGenfGE-Kanton GenfCentre Sportif de VersoixVersoixGE
FrankreichHotel HeidenHeidenAR-Kanton Appenzell AusserrhodenSportanlage BützelStaadSG
IslandParkhotel GuntenGuntenBE-Kanton BernSportplatz ZelgliThunBE
ItalienCampus Hotel HertensteinWeggisLU-Kanton LuzernThermoplan ArenaWeggisLU
NiederlandeBelvédère StrandhotelSpiezBE-Kanton BernStadion LachenThunBE
NorwegenBeau-Rivage Hôtel NeuchâtelNeuchâtelNE-Kanton NeuenburgStade des ChézardsColombierNE
PolenSeminarHotel am ÄgeriseeUnterägeriZG-Kanton ZugStadion Herti AllmendZugZG
PortugalGeneva Marriott HotelGenfGE-Kanton GenfStade des ArbèresMeyrinGE
SchwedenOn Your MarksChamZG-Kanton ZugEizmoosChamZG
SchweizHotel Seepark ThunThunBE-Kanton BernFC DürrenastThunBE
SpanienRoyal Savoy Hôtel & Spa LausanneLausanneVD-Kanton WaadtStade Juan-Antonio-SamaranchLausanneVD
WalesWellnesshotel GolfpanoramaLipperswilTG-Kanton ThurgauSportanlage GüttingersreutiWeinfeldenTG
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Spielorte

Acht Stadien wurden für das Turnier ausgewählt. Das Eröffnungs- sowie das Endspiel wurden im Basler St. Jakob-Park ausgetragen. Neben dem Eröffnungsspiel fanden alle K.-o.-Spiele in den vier größten Stadien der Titelkämpfe (Basel, Bern, Genf und Zürich) statt. Die beiden Halbfinalpartien waren in Genf und Zürich geplant.[5] Die Auslosung der vier Endrundengruppen fand am 16. Dezember 2024 im SwissTech Convention Centre (STCC) in Lausanne statt.[6] Die angegebenen Stadionkapazitäten entsprachen jenen, die von der UEFA für die EM 2025 genehmigt wurden.[7] Bei den 31 Spielen waren die Stadien durchschnittlich zu 99 % ausgelastet.[8] Beim Viertelfinalspiel Frankreich gegen Deutschland im Basler St. Jakob-Park wurde erstmals eine Mehrheit (52 %) weiblicher Fans im Stadion registriert.[9]

Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025 (Schweiz)
Spielorte der Fußball-Europameisterschaft der Frauen 2025
Weitere Informationen Ort, Stadion ...
Spielorte und Stadien[10]
OrtStadionKapazitätAnzahl der SpieleFoto des Stadions
Basel, BSSt. Jakob-Park34.2503 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
Finale
St. Jakob-Park
Bern, BEStadion Wankdorf29.8003 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale
Stadion Wankdorf
Genf, GEStade de Genève26.7503 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
1 Halbfinale
Stade de Genève
Luzern, LUAllmend Stadion Luzern14.3503 GruppenspieleStadion Luzern
Sitten, VSStade de Tourbillon7.7503 GruppenspieleStade de Tourbillon
St. Gallen, SGArena St. Gallen16.3003 GruppenspieleStadion St. Gallen
Thun, BEArena Thun8.1003 GruppenspieleArena Thun
Zürich, ZHStadion Letzigrund22.7003 Gruppenspiele,
1 Viertelfinale,
1 Halbfinale
Stadion Letzigrund
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Vorrunde

Der vorläufige Spielplan wurde am 23. September 2024 veröffentlicht. Die Spiele der Gruppenphase wurden um 18:00 Uhr und 21:00 Uhr (MESZ) angepfiffen. Ab der Finalrunde begannen alle Partien um 21:00 Uhr (MESZ).[11]

Gruppe A

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Norwegen Norwegen  3  3  0  0 008:500  +3 09
 2. Schweiz Schweiz  3  1  1  1 004:300  +1 04
 3. Finnland Finnland  3  1  1  1 003:300  ±0 04
 4. Island Island  3  0  0  3 003:700  −4 00
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Mi., 2. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Island–Finnland0:1 (0:0)
Mi., 2. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Schweiz–Norwegen1:2 (1:0)
So., 6. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Norwegen–Finnland2:1 (1:1)
So., 6. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Schweiz–Island2:0 (0:0)
Do., 10. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Finnland–Schweiz1:1 (0:0)
Do., 10. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Norwegen–Island4:3 (2:1)

Das offizielle Eröffnungsspiel war das erste Spiel des Gastgebers, d. h. Schweiz – Norwegen, nicht die zuvor durchgeführte Partie Island – Finnland. Doris Keller, Turnier-Direktorin der Euro 2025, begründete dies mit den vorgeschriebenen drei Ruhetagen jedes Teams zwischen zwei Spielen, der vorgegebenen Turnierdauer, und letztlich mit dem Umstand, dass Schweiz – Norwegen als wesentlich zuschauerstärkeres Spiel nicht um 18 Uhr stattfinden sollte.[12]

Gruppe B

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Spanien Spanien  3  3  0  0 014:300 +11 09
 2. Italien Italien  3  1  1  1 003:400  −1 04
 3. Belgien Belgien  3  1  0  2 004:800  −4 03
 4. Portugal Portugal  3  0  1  2 002:800  −6 01
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Do., 3. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Belgien–Italien0:1 (0:1)
Do., 3. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Spanien–Portugal5:0 (4:0)
Mo., 7. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Thun (Arena Thun)
Spanien–Belgien6:2 (2:1)
Mo., 7. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Portugal–Italien1:1 (0:0)
Fr., 11. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
Italien–Spanien1:3 (1:1)
Fr., 11. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Sion (Stade de Tourbillon)
Portugal–Belgien1:2 (0:1)

Gruppe C

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Schweden Schweden  3  3  0  0 008:100  +7 09
 2. Deutschland Deutschland  3  2  0  1 005:500  ±0 06
 3. Polen Polen  3  1  0  2 003:700  −4 03
 4. Danemark Dänemark  3  0  0  3 003:600  −3 00
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Fr., 4. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Dänemark–Schweden0:1 (0:0)
Fr., 4. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
Deutschland–Polen2:0 (0:0)
Di., 8. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Deutschland–Dänemark2:1 (0:1)
Di., 8. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Polen–Schweden0:3 (0:1)
Sa., 12. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Schweden–Deutschland4:1 (3:1)
Sa., 12. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Polen–Dänemark3:2 (2:0)

Gruppe D

Weitere Informationen Pl., Land ...
Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Frankreich  3  3  0  0 011:400  +7 09
 2. England England  3  2  0  1 011:300  +8 06
 3. Niederlande Niederlande  3  1  0  2 005:900  −4 03
 4. Wales Wales  3  0  0  3 002:130 −11 00
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Sa., 5. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Luzern (Allmend Stadion Luzern)
Wales–Niederlande0:3 (0:1)
Sa., 5. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
Frankreich–England2:1 (2:0)
Mi., 9. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
England–Niederlande4:0 (2:0)
Mi., 9. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
Frankreich–Wales4:1 (2:1)
So., 13. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
Niederlande–Frankreich2:5 (2:1)
So., 13. Juli 2025 um 21:00 Uhr in St. Gallen (Arena St. Gallen)
England–Wales6:1 (4:0)

Finalrunde

Übersicht

Viertelfinale Halbfinale Finale
Schweden Schweden 2 (2)
England England E2 (3)E
England England V2V
Italien Italien 1
Norwegen Norwegen 1
Italien Italien 2
England England E1 (3)E
Spanien Spanien 1 (1)
Frankreich Frankreich 1 (5)
Deutschland Deutschland E1 (6)E
Deutschland Deutschland 0
Spanien Spanien V1V
Spanien Spanien 2
Schweiz Schweiz 0

V Sieg nach Verlängerung
E Sieg im Elfmeterschießen

Viertelfinale

Mi., 16. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
Norwegen Norwegen–ItalienItalien Italien1:2 (0:0)
Do., 17. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
SchwedenSchweden Schweden–EnglandEngland England2:2 n. V. (2:2, 2:0), 2:3 i. E.
Fr., 18. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Bern (Stadion Wankdorf)
SpanienSpanien Spanien–Schweiz Schweiz2:0 (0:0)
Sa., 19. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
FrankreichFrankreich Frankreich–DeutschlandDeutschland Deutschland1:1 n. V. (1:1, 1:1), 5:6 i. E.

Halbfinale

Di., 22. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Genf (Stade de Genève)
EnglandEngland England–ItalienItalien Italien2:1 n. V. (1:1, 0:1)
Mi., 23. Juli 2025 um 21:00 Uhr in Zürich (Stadion Letzigrund)
DeutschlandDeutschland Deutschland–SpanienSpanien Spanien0:1 n. V.

Finale

So., 27. Juli 2025 um 18:00 Uhr in Basel (St. Jakob-Park)
EnglandEngland England–SpanienSpanien Spanien1:1 n. V. (1:1, 0:1), 3:1 i. E.

Die Spielpaarung des Finales entsprach jener der Weltmeisterschaft von 2023. Spanien gewann damals 1:0. Bei den Herren war es im Finale der Europameisterschaft 2024 ebenfalls zu diesem Duell gekommen, das Spanien mit 2:1 gewinnen und damit erstmals seit der Europameisterschaft 2012 wieder Europameister werden konnte.

Beste Torschützinnen

Weitere Informationen Rang, Spielerin ...
RangSpielerinToreVorlagenSpielzeit
01 Spanien Esther González40387
02 Spanien Alexia Putellas34550
03 Schweden Stina Blackstenius31363
04 Italien Cristiana Girelli30362
05 Schweden Kosovare Asllani23284
06 England Alessia Russo23507
07 Frankreich Delphine Cascarino22209
08 Frankreich Marie-Antoinette Katoto22224
09 Norwegen Signe Gaupset22225
10 Spanien Clàudia Pina22343
11 England Ella Toone22427
12 Deutschland Jule Brand22508
13 Spanien Mariona Caldentey22511
14 Niederlande Victoria Pelova21269
15 Spanien Athenea del Castillo21280
16 Schweden Lina Hurtig20106
17 England Michelle Agyemang20138
18 Deutschland Lea Schüller20231
19 Norwegen Ada Hegerberg20254
20 Norwegen Frida Maanum20274
21 Frankreich Grace Geyoro20308
22 Deutschland Sjoeke Nüsken20377
23 England Lauren James20391
24 England Georgia Stanway20519
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Hinzu kamen 50 Spielerinnen mit je einem Tor und drei Eigentore der Finnin Eva Nyström im Spiel gegen Norwegen, der Französin Selma Bacha im Spiel gegen die Niederlande und der Schweizerin Julia Stierli im Spiel gegen die Norwegen.

Torschützenköniginnen des Gesamtwettbewerbes mit jeweils 9 Treffern wurden die Norwegerin Frida Maanum und die Slowenin Lara Prašnikar, wobei diese ihre Tore ausschließlich in der Qualifikation erzielte.

Mannschaft des Turniers

Von den Technischen Beobachtern der UEFA wurde folgende Mannschaft des Turniers gewählt:[13]

Weitere Informationen Tor, Abwehr ...
TorAbwehrMittelfeldAngriff
England Hannah Hampton England Lucy Bronze
Spanien Irene Paredes
Italien Elena Linari
Deutschland Franziska Kett
Spanien Patricia Guijarro
Spanien Aitana Bonmatí
Spanien Alexia Putellas
Deutschland Jule Brand
England Alessia Russo
England Chloe Kelly
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Spieloffizielle

Hauptschiedsrichterinnen

Am 31. März 2025 gab die UEFA die 13 Hauptschiedsrichterinnen nebst 26 Assistentinnen für die Spiele der EM-Endrunde bekannt. Darunter befand sich im Rahmen eines Kooperationsabkommens mit der CONMEBOL auch ein brasilianisches Trio. Zudem wurden drei Unterstützungsschiedsrichterinnen benannt, die ausschließlich als Vierte Offizielle eingesetzt wurden.[14] Zwischen Bekanntgabe der Nominierungen und Turnierbeginn verletzten sich die beiden Assistentinnen Paulina Baranowska aus Polen und Ainhoa Fernández (Andorra) und kamen daher nicht zum Einsatz.

Die ursprünglich lediglich als Vierte Offizielle eingeplante Spanierin Rivera Olmedo kam auch zu einem Einsatz als Hauptschiedsrichterin.

Weitere Informationen Schieds­richterin, Spiele ...
Schieds­richterin Spiele Spiele
als 4. Off.
Assis­tentinnen Begegnungen
Vorrunde Finalrunde
Danemark Frida Klarlund 2 2 0 0 1 Danemark Fie Bruun
Finnland Heini Hyvönen
Wales WAL – Niederlande NED, 5.7.
England ENG – Wales WAL, 13.7.
Frankreich Stéphanie Frappart (b) (d) 4 10 0 0 1 Frankreich Camille Soriano
England Emily Carney /
Litauen Irina Pozdejeva /
Schweiz Susanne Küng /
Italien Francesca Di Monte
Deutschland GER – Polen POL, 4.7. (1)
Finnland FIN – Schweiz SUI, 10.7. (1)
Norwegen NOR – Italien ITA, 16.7. (1)
England ENG – Spanien ESP, 27.7. (1)
Italien Maria Sole Ferrieri Caputi (b) 2 7 0 1 3 ItalienItalien Francesca Di Monte
EnglandEngland Emily Carney
Polen POL – Schweden SWE, 8.7. Spanien ESP – Schweiz SUI, 18.7.
Italien Silvia Gasperotti 2 2 0 1 1 Niederlande Franca Overtoom /
ItalienItalien Francesca Di Monte
Osterreich Amina Gutschi
Norwegen NOR – Finnland FIN, 6.7. (2)
Schweden SWE – Deutschland GER, 12.7. (2)
Kroatien Ivana Martinčić (a) (b) 3 10 1 0 2 Kroatien Sanja Rođak-Karšić
Slowenien Staša Špur
Portugal POR – Italien ITA, 7.7.
Niederlande NED – Frankreich FRA, 13.7.
England ENG – Italien ITA, 22.7.
Portugal Catarina Campos 1 2 0 0 1 Portugal Andreia Sousa
Portugal Vanessa Gomes
Deutschland GER – Danemark DEN, 8.7.
Rumänien Iuliana Demetrescu (a) 2 1 0 0 1 Rumänien Mihaela Țepușă
OsterreichÖsterreich Amina Gutschi/
NiederlandeNiederlande Franca Overtoom
Spanien ESP – Portugal POR, 3.7. (3)
Italien ITA – Spanien ESP, 11.7. (3)
Rumänien Alina Peșu 2 4 1 0 1 Rumänien Daniela Constantinescu
Ukraine Switlana Hruschko
Schweiz SUI – Norwegen NOR, 2.7.
Norwegen NOR – Island ISL, 10.7.
Schweden Tess Olofsson (a) (b) 3 12 0 1 2 Schweden Almira Spahić
Norwegen Monica Løkkeberg
Frankreich FRA – England ENG, 5.7.
Portugal POR – Belgien BEL, 11.7.
Frankreich FRA – Deutschland GER, 19.7.
Schweiz Désirée Grundbacher 2 8 0 0 3 Schweiz Susanne Küng
Schweiz Linda Schmid
Belgien BEL – Italien ITA, 3.7.
Wales WAL – Frankreich FRA, 9.7.
Spanien Marta Huerta de Aza (a) (b) 2 7 0 0 1 Spanien Guadalupe Porras Ayuso
Spanien Eliana Fernández
Schweiz SUI – Island ISL, 6.7. Schweden SWE – England ENG, 17.7.
Spanien Olatz Rivera Olmedo (e) 1 2 0 0 3 SpanienSpanien Eliana Fernández
EnglandEngland Emily Carney
Polen POL – Danemark DEN, 12.7.
Ungarn Katalin Kulcsár (c) 2 5 1 0 3 Ungarn Anita Vad
Litauen Irina Pozdejeva
Island ISL – Finnland FIN, 2.7.
Spanien ESP – Belgien BEL, 7.7.
Brasilien Edina Alves Batista (b) 3 6 0 0 0 Brasilien Neuza Back
Brasilien Fabrini Bevilaqua Costa
Danemark DEN – Schweden SWE, 4.7.
England ENG – Niederlande NED, 9.7.
Deutschland GER – Spanien ESP, 23.7.
Summe31783323
Schließen
(a) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2022.
(b) 
bereits Schiedsrichterin bei der WM 2023.
(c) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2013 und EM 2017.
(d) 
bereits Schiedsrichterin bei der EM 2017 und EM 2022.
(e) 
Rivera Olmedo wurde ursprünglich als Vierte Offizielle nominiert und eingesetzt, kam jedoch im Turnierverlauf statt Huerta de Aza als Hauptschiedsrichterin zum Einsatz.
(1) 
Bei der Partie Deutschland – Polen wurde Carney als zweite Assistentin eingesetzt, bei der Partie Finnland – Schweiz Pozdejeva, bei der Partie Norwegen – Italien Küng und bei der Partie England – Spanien Di Monte.
(2) 
Bei der Partie Norwegen – Finnland wurde Overtoom als erste Assistentin eingesetzt, bei der Partie Schweden – Deutschland Di Monte.
(3) 
Bei der Partie Spanien – Portugal wurde Gutschi als zweite Assistentin eingesetzt, bei der Partie Italien – Spanien Overtoom.

Unterstützungsschiedsrichterinnen

Video-Schiedsrichter

Wie bereits bei der vorangegangenen EM-Endrunde kam auch bei dieser EM-Endrunde der Videobeweis zum Einsatz. Dafür nominierte die UEFA 16 Offizielle, darunter vier Frauen.[14]

Weitere Informationen Land, Schiedsrichter ...
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Spielbälle

Einer von mehreren XXL-Fussbällen in Basel

Bei der Europameisterschaft 2025 kam als offizieller Spielball der adidas „Konektis“ zum Einsatz.[15] Der Name ist abgeleitet vom Esperanto-Wort für „verbunden“.

Mit ihm wurde erstmals bei einer Frauen-EM ein Ball mit inertialer Messeinheit eingesetzt, welche in einer kleinen Plastikkugel im Zentrum der Blase aufgehängt ist, die Bewegung des Balls aufzeichnet und mit den Daten den Schiedsrichterinnen schnelle Entscheidungen bei strittigen Spielsituationen ermöglichen sollte.

Das Design möchte die Topografie der Schweizer Berge sowie grafische Elemente der acht Austragungsstädte aufgreifen. Die Außenhülle mit speziellen Prägerillen soll für eine verbesserte Aerodynamik sorgen. Ab dem Halbfinale wurde ein farblich angepasster Ball verwendet, der mit Rot, Weiß und Silber gestaltet war.[16]

Übertragung

In Deutschland sicherten sich ARD und ZDF die Übertragungsrechte für sämtliche Spiele des Turniers.[17] Der Streamingdienst DAZN erwarb eine Sublizenz von ARD und ZDF und übertrug ebenfalls alle Partien.[18] Für ARD und ZDF kommentierten unter anderem mit Bernd Schmelzer, Stephanie Baczyk und Christina Graf (ARD) sowie Oliver Schmidt, Gari Paubandt und Claudia Neumann (ZDF) bekannte Kommentatoren die Spiele.

Mit einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 10,70 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 52,2 % war die vom ZDF übertragene Viertelfinalpartie Frankreich – Deutschland das EM-Spiel mit der bislang zweithöchsten TV-Quote.[19] Das Halbfinale gegen Spanien verfolgten 14,26 Millionen Personen, was eine Sehbeteiligung von 57,6 % bedeutete.[20]

In Österreich waren trotz der verpassten Qualifikation der österreichischen Nationalmannschaft sämtliche Spiele im ORF zu sehen.[21]

In der Schweiz wurden sämtliche Spiele auf Sendern der SRG übertragen.[22] Mit Rachel Rinast wurden in der Schweiz einige Spiele erstmals von einer Frau kommentiert.[23]

Prognosen

Statistiker der TU Dortmund und der Universität Innsbruck hatten im Vorfeld des Turniers die Gewinnwahrscheinlichkeiten aller Mannschaften ermittelt. Demnach lag die Gewinnwahrscheinlichkeit für Spanien bei 27,2 Prozent, für Deutschland bei 23,0 Prozent, für Frankreich bei 17,6 Prozent und für England bei 17,2 Prozent.[24] Grundlage der Analyse waren statistische Modelle auf Basis von Spieldaten aus der Vergangenheit und aktuellen Wettquoten, auf deren Basis das Turnier über 100.000 mal simuliert wurde.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

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Timelines

Top Qs

Fact Checks