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Fußball-Bundesliga 1998/99 (Frauen)

neunte Spielzeit der höchsten Spielklasse im deutschen Frauenfußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Fußball-Bundesliga 1998/1999 war die neunte Spielzeit der Fußball-Bundesliga der Frauen. Zum ersten Mal wurde der 1. FFC Frankfurt, der in der Saison aus der SG Praunheim hervorging, deutscher Meister. Vor dem Beginn der Saison konnte man den spektakulären Wechsel von Birgit Prinz vom Lokalrivalen FSV Frankfurt realisieren. Zusammen mit dem FCR Duisburg 55 dominierte der 1. FFC die Bundesliga. Der entthronte Titelverteidiger erreichte nur den fünften Platz. Insgesamt war die Saison recht ausgeglichen. Mit dem FFC Heike Rheine musste ein Gründungsmitglied der Bundesliga die höchste Spielklasse verlassen. Begleitet wurde Rheine vom Aufsteiger SC Freiburg.

Schnelle Fakten
Fußball-Bundesliga 1998/99 (Frauen)
Meister1. FFC Frankfurt
AbsteigerSC Freiburg
FFC Heike Rheine
Mannschaften12
Spiele132
Tore452  3,42 pro Spiel)
Zuschauer33.525  254 pro Spiel)
TorschützenköniginInka Grings (25 Tore)
Bundesliga 1997/98
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Abschlusstabelle

Fußball-Bundesliga (Frauen) 1998/99
Weitere Informationen Pl., Verein ...
Pl. Verein Sp. S U NTore Diff. Punkte
1.1. FFC Frankfurt  122192196:11+8559
2.FCR Duisburg 55 (P)22182277:14+6356
3.Sportfreunde Siegen22107532:28+437
4.SSV Turbine Potsdam2278741:39+229
5.FSV Frankfurt (M)2278726:31−529
6.WSV Wolfsburg (N)2276939:48−927
7.1. FC Saarbrücken22661021:31−1024
8.TuS Niederkirchen22731226:54−2824
9.Grün-Weiß Brauweiler22651129:51−2223
10.SC 07 Bad Neuenahr2258918:43−2523
11.FFC Heike Rheine  222641229:44−1522
12.SC Freiburg (N)22251518:58−4011
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1 
Die Frauenfußballabteilung der SG Praunheim gründete am 27. August 1998 den 1. FFC Frankfurt und übernahm am 1. Januar 1999 die Bundesligalizenz.
2 
Die Frauenfußballabteilung des FC Eintracht Rheine gründete am 10. März 1999 den FFC Heike Rheine.
  • Deutscher Meister
  • Absteiger in die Regional-/Oberliga 1999/2000
  • (M)Titelverteidiger
    (P)Pokalsieger 1997/98
    (N)Aufsteiger aus der Regional-/Oberliga 1997/98

    Kreuztabelle

    Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der linken Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe.

    1998/99 FFC Frankfurt FCR Duisburg Sportfreunde Siegen SSV Turbine Potsdam FSV Frankfurt WSV Wolfsburg 1. FC Saarbrücken TuS Niederkirchen Grün-Weiß Brauweiler SC 07 Bad Neuenahr FFC Heike Rheine SC Freiburg
    1.1. FFC Frankfurt2:26:03:07:010:04:09:13:01:07:03:1
    2.FCR Duisburg2:01:04:01:23:21:05:06:17:03:15:0
    3.Sportfreunde Siegen0:22:65:22:01:12:02:01:12:03:21:0
    4.SSV Turbine Potsdam4:42:11:11:22:30:02:12:22:24:01:0
    5.FSV Frankfurt0:20:02:22:22:21:12:02:00:03:01:2
    6.WSV Wolfsburg0:50:11:12:32:35:13:37:01:21:02:0
    7.1. FC Saarbrücken0:20:30:10:11:03:00:10:02:21:03:0
    8.TuS Niederkirchen0:40:42:13:33:11:21:22:00:03:03:1
    9.Grün-Weiß Brauweiler1:61:60:32:11:10:01:25:01:21:04:3
    10.SC 07 Bad Neuenahr0:61:50:10:00:01:31:02:01:52:21:0
    11.FFC Heike Rheine0:30:30:02:12:15:12:26:12:04:01:1
    12.SC Freiburg0:70:81:10:70:11:13:30:11:31:13:0

    Statistik

    Torschützenkönigin wurde Inka Grings vom FCR Duisburg 55 mit 25 Toren. Insgesamt fielen 452 Tore, was einem Schnitt von 3,42 entspricht. Marleen Wissink, Torhüterin vom 1. FFC Frankfurt, verwandelte in der Saison zwei Elfmeter. Insgesamt sahen 33.723 Zuschauer die Partien, was einem Schnitt von 255 entspricht. Es kamen damit ca. 3.300 Zuschauer weniger als im Vorjahr.

    Torschützenliste

    Torschützenkönigin Inka Grings

    Zuschauer

    Weitere Informationen Platz, Verein ...
    Platz Verein 1998/99
    Spiele Schnitt Max Min Summe
    1.1. FFC Frankfurt115321.5002005.852
    2.FCR Duisburg 55115166253705.676
    3.TuS Niederkirchen112403601402.640
    4.Grün-Weiß Brauweiler11220420502.420
    5.FFC Heike Rheine112103501502.310
    6.SSV Turbine Potsdam112083001202.288
    7.FSV Frankfurt112005001202.200
    8.SC 07 Bad Neuenahr112004201002.200
    9.WSV Wolfsburg111922501202.112
    10.SC Freiburg111903001002.090
    11.1. FC Saarbrücken111713001001.881
    12.Sportfreunde Siegen11162230301.782
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    33.525 Zuschauer sahen die 132 Bundesligapartien der Saison. Dies entspricht einem Schnitt von 253. Das bestbesuchte Spiel war die Partie zwischen dem 1. FFC Frankfurt und dem FCR Duisburg 55. 1.500 Zuschauer sahen das 2:2 am letzten Spieltag. Der 1:0-Sieg der Sportfreunde Siegen gegen den SC Freiburg sahen nur 30 Zuschauer.

    Die Meistermannschaft

    1. FFC Frankfurt
    Tor: Nicole Koch, Marleen Wissink
    Abwehr: Nadine Hagmann, Karina Sefron, Hanja Serocka, Wiebke Werlein, Tina Wunderlich, Anja Zorn
    Mittelfeld: Sigrid Baumann, Doris Fitschen, Katrin Kliehm, Nia Künzer, Katharina Lindner, Renate Lingor, Pia Wunderlich
    Sturm: Bianca Feuerbach, Monika Meyer, Claudia Müller, Birgit Prinz
    Trainerin: Monika Staab, Co-Trainer: Ralph Höhn

    Aufstiegsrunde

    Die grün markierten Mannschaften schafften den Aufstieg in die Bundesliga.

    Gruppe Nord

    Weitere Informationen Pl., Verein ...
    Pl. Verein Sp. S U NTore Diff. Punkte
    1. SG Hillen
    (Vizemeister Regionalliga West)
    6 5 0 1 019:500 +14 15
    2. Hamburger SV
    (Meister Regionalliga Nord)
    6 4 1 1 013:700 +6 13
    3. SpVgg Oberaußem-Fortuna
    (Meister Regionalliga West)
    6 2 1 3 010:100 ±0 07
    4. Hertha Zehlendorf
    (Meister Regionalliga Nordost)
    6 0 0 6 004:240 −20 00
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    Gruppe Süd

    Weitere Informationen Pl., Verein ...
    Pl. Verein Sp. S U NTore Diff. Punkte
    1. 1. FC Nürnberg
    (Meister Bayernliga)
    6 6 0 0 024:500 +19 18
    2. FSV Schwarzbach
    (Meister Hessenliga)
    6 2 1 3 009:130 −4 07
    3. TSV Crailsheim
    (Meister Oberliga Baden-Württemberg)
    6 2 0 4 006:120 −6 06
    4. TuS Ahrbach
    (Meister Oberliga Südwest)
    6 1 1 4 010:190 −9 04
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    Literatur

    • Carsten Töller (Hrsg.): Frauen-Fußball in Deutschland. Eigenverlag, Mettmann 2010, S. 22.

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