Gaëlle Thalmann

Schweizer Fussballspielerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Gaëlle Thalmann (* 18. Januar 1986 in Riaz) ist eine ehemalige Schweizer Fussballspielerin.

Schnelle Fakten Personalia, Juniorinnen ...
Gaëlle Thalmann
Gaëlle Thalmann (2014)
Personalia
Geburtstag 18. Januar 1986
Geburtsort Riaz, Schweiz
Grösse 169 cm
Position Tor
Juniorinnen
Jahre Station
1997–2000 FC Bulle
2000–2002 FC Riaz
2002–2003 FC Vétroz
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2003–2004 FC Rot-Schwarz Thun
2004–2006 FFC Zuchwil 05
2006–2008 SC LUwin.ch Luzern
2008–2009 1. FFC Turbine Potsdam 3 (0)
2009–2010 Hamburger SV 3 (0)
2010–2011 Grasshopper Club Zürich
2011–2012 1. FC Lokomotive Leipzig 2 (0)
2012–2014 ASD Torres
2014–2015 MSV Duisburg 8 (0)
2015 MSV Duisburg II 2 (0)
2015–2016 FC Basel
2016–2017 ASD AGSM Verona CF
2017–2018 ASC Mozzanica
2018–2019 US Sassuolo Calcio
2019–2021 Servette FC Chênois Féminin 41 (0)
2021–2023 Betis Sevilla 45 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007–2023 Schweiz 109 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Ende Saison 2022/23

2 Stand: 5. August 2023

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Karriere

Vereine

Gaëlle Thalmann begann ihre Karriere im Alter von elf Jahren beim FC Bulle. Danach spielte sie für den FC Riaz und den FC Vétroz. Ihre erste Station im Seniorenlager war der FC Rot-Schwarz Thun. Nach nur einem Jahr folgte der Wechsel zum DFC Zuchwil (heute: FFC Zuchwil 05), mit dem sie 2006 Vizemeisterin und Ligacupsiegerin wurde. Es folgte der Wechsel zum SC LUwin.ch Luzern. Nach einem Probetraining beim 1. FFC Turbine Potsdam unterzeichnete sie am 8. Januar 2008 dort einen Vertrag bis zum 30. Juni 2009.[1] Ihr erstes Bundesligaspiel absolvierte sie am 24. Februar 2008 beim Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV. 2009 gewann sie mit ihrer Mannschaft den DFB-Hallenpokal und die deutsche Meisterschaft. Zur Saison 2009/10 wechselte sie zum Hamburger SV. Nach dem Abstieg des 1. FC Lokomotive Leipzig im Mai 2012 wechselte Thalmann zum italienischen Serie-A-Verein ASD Torres.[2] Im Sommer 2014 folgte der Wechsel zum MSV Duisburg. Nach dem Abstieg des MSV Duisburg in die zweite Liga kehrte Thalmann in die Schweiz zurück und unterschrieb beim FC Basel.[3] 2016 wechselte sie in die italienische Liga zur ASD AGSM Verona CF.

Anfang Juli 2023 gab Thalmann ihren Rücktritt nach Ende der Weltmeisterschaft 2023 bekannt. Seit dem 1. September 2023 war sie beim FC Lugano als Verantwortliche für den Frauenfussball tätig und betreut als Trainerin die Torhüter des Teams Ticino.[4] Am 6. Dezember 2024 gab sie die Funktion als Verantwortliche für den Frauenfussball ab und konzentriert sich seither auf ihre Rolle als Goalietrainerin des Teams Ticino. Zusätzlich wurde sie auf den 1. Januar 2025 zur «Brand Ambassador» ernannt.[5]

International

Am 17. Juni 2007 gab sie ihr Debüt im Tor der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Zuvor nahm Thalmann mit der U-20-Nationalmannschaft an der Weltmeisterschaft in Russland teil. Sie gehörte (trotz einem im November 2014 erlittenen Kreuzbandriss) auch zum Kader der Schweizerinnen für die WM 2015 in Kanada. Sie nahm an der Fussball-Europameisterschaft der Frauen 2022 teil und stand in allen drei Gruppenspielen im Tor der Schweizerinnen. Die Schweiz schied nach der Vorrunde aus. Sie nahm auch an der Weltmeisterschaft 2023 teil und stand in allen vier Spielen im Schweizer Tor. Die Schweiz schied im Achtelfinal aus. In der Vorrunde kassierte Thalmann kein einziges Tor. Im zweiten Gruppenspiel gegen Norwegen konnte sie sich durch mehrere Paraden auszeichnen und wurde zur Spielerin des Spiels gewählt. Nach der WM trat sie vom Spitzensport zurück.

Erfolge

Privat

Thalmann studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und Hamburg. Ab 2011 folgte ein CAS in Sportmanagement an der Universität Freiburg.[6]

Einzelnachweise

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