Gangdisê
Gebirgszug
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Der Gangdisê[1] ist ein rund 1000 Kilometer langes Gebirge in Tibet. Gemeinsam mit der östlich anschließenden Nyainqêntanglha-Gebirgskette bildet er das Transhimalaya-Gebirgssystem.
| Gangdisê | ||
|---|---|---|
| Der heilige Berg Kailash im Gangdisê-Gebirge | ||
| Höchster Gipfel | Loinbo Kangri (7095 m) | |
| Lage | Tibet (VR China) | |
| Teil des | Transhimalaya | |
| Koordinaten | 30° N, 85° O | |
| Tibetische Bezeichnung |
|---|
| Tibetische Schrift: གངས་ཏི་སེ |
| Wylie-Transliteration: gangs ti se |
| Offizielle Transkription der VRCh: Gangdisê |
| THDL-Transkription: Gangtise |
| Andere Schreibweisen: — |
| Chinesische Bezeichnung |
| Traditionell: 岡底斯山 |
| Vereinfacht: 冈底斯山 |
| Pinyin: Gāngdǐsī Shān |
Lage und Landschaft
Die Gangdisê-Kette ist der westliche Teil der seit Sven Hedin im Westen Transhimalaya genannten Gebirgszüge. Sie bildet teilweise die Wasserscheide zwischen den nach Indien entwässernden Strömen Indus, Sutlej, Karnali und Yarlung Zangbo (Brahmaputra-Oberlauf) und dem Nu Jiang (Saluen). Diese Flüsse entspringen alle im Westen des Gebirges. Nach Norden hin läuft der Gangdisê in die weitläufigen alpinen Steppen des Changthang aus.
Gipfel
Der bedeutendste, wenn auch nicht höchste Berg ist der 6738 m hohe heilige Berg Gang Rinpoche, der in Indien und im Westen Kailash genannt wird. Die tibetische Bezeichnung „Gangdisê“ wird häufig nicht nur für den gesamten Gebirgszug verwendet, sondern auch für den heiligen Berg selbst. Der höchste Berg des Gangdisê ist der Loinbo Kangri (7095 m).

