Gauliga Westmark 1943/44

dritte Spielzeit der Gauliga Westmark im Fußball From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Gauliga Westmark 1943/44 war die dritte Spielzeit der Gauliga Westmark im Fußball und gleichzeitig die letzte, in der ein Meister ermittelt wurde. Die Spielzeit war stark geprägt von kriegsbedingt schwierigen äußeren Bedingungen und dem zunehmenden Spielermangel bei den Vereinen. Bereits vor der Saison hatten sich der Vorjahresmeister FV Saarbrücken mit dem SC Altenkessel, die TSG 1861 Ludwigshafen mit der TSG Oppau sowie der Neuling VfL 1847 Speyer mit dem MSV Pioniere notgedrungen zu Kriegsspielgemeinschaften zusammengeschlossen, im Jahr 1944 bildeten auch der 1. FC und der VfR Kaiserslautern eine gemeinsame Mannschaft. Die Saarbrücker Mannschaft setzte sich in der Meisterschaftsrunde schließlich ohne Niederlage durch, erreichte die letzte Endrunde um die deutsche Meisterschaft und erreichte dort das Viertelfinale. Für die Spielzeit 1944/45 war eine Aufteilung der Spielklasse in zwei Staffeln vorgesehen, zu einem geregelten Spielbetrieb kam es aber offenbar nicht mehr.

Schnelle Fakten
Gauliga Westmark 1943/44
Logo der Gauligen
MeisterKSG Saarbrücken (1)
Mannschaften10
Spiele90  (davon 90 gespielt)
Tore379  4,21 pro Spiel)
Gauliga Westmark 1942/43
Gauliga Westmark 1944/45
Bezirksligen ↓
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Spielorte der Gauliga Westmark 1942/43

Abschlusstabelle

Weitere Informationen Pl., Verein ...
Pl. Verein Sp. S U NTore Quote Punkte
1. KSG Saarbrücken a 18 12 6 0 052:120 4,33 30:60
2. FV Metz 18 9 5 4 047:260 1,81 23:13
3. VfR Frankenthal 18 7 5 6 042:370 1,14 19:17
4. Borussia Neunkirchen 18 7 3 8 043:360 1,19 17:19
5. TuRa Ludwigshafen 18 5 7 6 032:390 0,82 17:19
6. TSG Saargemünd 18 7 3 8 035:550 0,64 17:19
7. KSG Ludwigshafen b 18 6 4 8 033:310 1,06 16:20
8. TSG Merlenbach (N) 18 6 4 8 035:450 0,78 16:20
9. KSG VfL/MSV Pioniere Speyer (N) 18 5 6 7 029:480 0,60 16:20
10. 1. FC Kaiserslautern 18 3 3 12 031:500 0,62 09:27
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  • Gaumeister
  • (N)Aufsteiger aus der Bezirksliga

    Literatur

    • Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 250.

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