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George Buta

rumänischer Biathlet und Skilangläufer From Wikipedia, the free encyclopedia

George Răzvan Buta (* 4. Mai 1993 in Brașov, Siebenbürgen) ist ein rumänischer Biathlet und vormaliger Skilangläufer. Er startet seit 2014 regelmäßig im Biathlon-Weltcup, nahm an zwei Olympischen Spielen teil und wurde 2021 im Supersprint Weltmeister im Sommerbiathlon.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
George Buta
Buta 2023 in Nové Město
Voller Name George Răzvan Buta
Verband Rumänien Rumänien
Geburtstag 4. Mai 1993 (33 Jahre)
Geburtsort Brașov
Größe 180 cm
Gewicht 68 kg
Karriere
Beruf Biathlet
Verein CSS Fundata
Debüt im IBU-Cup 13. Dezember 2012
Debüt im Weltcup 30. November 2014
Status aktiv
Medaillenspiegel
SWM-Medaillen 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften
Gold 2021 Nové Město Supersprint
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 71. (2023/24)
Einzelweltcup 43. (2021/22)
Sprintweltcup 88. (2021/22)
Verfolgungsweltcup 74. (2020/21)
IBU-Cup-Bilanz
Gesamt-IBU-Cup 33. (2021/22)
Einzel-IBU-Cup 13. (2021/22)
Sprint-IBU-Cup 38. (2021/22)
Verfolgungs-IBU-Cup 54. (2020/21)
letzte Änderung: 1. April 2026
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Werdegang

George Buta stammt aus Brașov und startet für den Verein CSS Fundata. Ab 2010 bestritt er zunächst Skilanglaufrennen, zuerst Juniorenrennen, später auch Wettkämpfe im Balkancup und bei FIS-Rennen. Höhepunkt in der Sportart war die Teilnahme am Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2011 in Liberec, wo er bei seinen drei Einzelstarts die Ränge 54, 58 und 79 belegte. Zur Saison 2011/12 wechselte er zum Biathlonsport.

Sein internationales Debüt in der neuen Sportart gab Buta bei den Juniorenrennen der Europameisterschaften 2012 in Osrblie, wo ein 34. Platz im Einzel das beste Ergebnis war. Im Dezember des Jahres gab er in Ridnaun seinen Einstand im IBU-Cup, kurz darauf nahm er ohne nennenswerten Erfolg erstmals an Juniorenweltmeisterschaften teil. Erfolgreich schnitt der Rumäne bei den Junioreneuropameisterschaften 2013 in Bansko ab, indem er 17. des Einzels, Fünfter des Sprints, 16. der Verfolgung und Elfter mit der Mixedstaffel wurde. Zum Auftakt der Saison 2014/15 rückte Buta ohne weiteren vorherigen IBU-Cup-Einsatz in die rumänische Weltcupmannschaft auf. Seinen ersten Einsatz hatte er in Östersund in einem Mixedstaffelrennen, das er an der Seite von Réka Forika, Luminița Pișcoran und Cornel Puchianu auf dem 19. Platz beendete. Seine zunächst beste Einzelplatzierung erreichte er als 69. des Sprints in Ruhpolding, in Nové Město na Moravě bestritt er mit Éva Tófalvi das erste jemals im Weltcup ausgetragene Single-Mixed-Rennen und wurde 14. Im Rahmen der Europameisterschaften 2015 belegte Buta unter anderem den 26. Platz im Sprint, seine ersten Weltmeisterschaften endeten mit Rang 55 im Einzel als Höhepunkt. Nur knapp an einer Medaille vorbei lief er bei der Sommerbiathlon-WM desselben Jahres, als er im Verfolger den vierten Platz erzielte.

Zu Beginn des Winters 2015/16 gewann Buta als 33. des saisoneröffnenden Einzels in Östersund seine ersten Weltcuppunkte. In den nächsten Jahren zeigte er zwar immer wieder seine Qualität am Schießstand, konnte diese aber häufig nicht in der Loipe kompensieren und klassierte sich erst Ende 2017 unter den besten 40. Im Februar 2018 nahm der 24-Jährige erstmals an Olympischen Spielen teil und belegte in Pyeongchang Rang 37 im Einzel und Platz 14 mit Remus Faur, Gheorghe Pop und Cornel Puchianu im Staffelwettkampf. Im Rahmen der Weltmeisterschaften 2020 unterbot er mit einem 32. Rang – erneut über 20 Kilometer – erstmals sein bis dahin bestehendes Bestergebnis. Ein großer Erfolg gelang ihm bei den Sommerbiathlon-Weltmeisterschaften 2021, als er im Supersprint als einziger Athlet ohne Fehlschuss blieb und mit 11,7 Sekunden Vorsprung auf Jaroslaw Kostjukow den Titel gewann. Eine weitere Medaille verpasste er mit der Mixedstaffel bei der EM 2022 unglücklich, da beim Wechsel von Anastassija Tolmatschowa auf Jelena Tschirkowa der Körperkontakt in der Wechselzone nicht hergestellt wurde und die Staffel eine zweiminütige Zeitstrafe addiert bekam. Im Februar 2023 lief der Rumäne im IBU-Cup-Sprint von Obertilliach auf Rang sechs und nahm daraufhin an den Weltmeisterschaften in Oberhof teil, bei welchen er dreimal unter die Top-40 lief und dabei durchaus überraschend 23. im Einzel wurde. Gemeinsam mit Dmitri Schamajew, George Colțea und Raul Flore belegte er zudem im Staffelrennen den achten Rang, was mit Ausnahme eines sechsten Platzes bei der WM 1966 die höchste Platzierung der Geschichte darstellte.

Sein bis heute bestehendes Bestergebnis im Weltcup stellte Buta Anfang 2024 in Antholz über die zwanzig Kilometer auf, als er ohne Fehlschuss Position 22 belegte. In den beiden Folgesaisons ließ er regelmäßig Top-60-Platzierungen folgen, ohne aber die Punkteränge anzugreifen. Im Februar 2026 nahm er zum zweiten Mal an Olympischen Spielen teil, bei denen Rang 39 im Einzel das Bestresultat darstellte.

Persönliches

Butas jüngerer Bruder Florin ist ebenfalls als Biathlet aktiv.

Statistiken

Weltcupplatzierungen

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed- und Single-Mixed-Staffeln
Weitere Informationen Platzierung, Einzel ...
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz 
2. Platz 
3. Platz 
Top 1022
Punkteränge7118190
Starts298214 82207
Stand: Saisonende 2025/26
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Weltcupwertungen

Buta während des Single-Mixed-Wettkampfes bei den Weltmeisterschaften 2023 in Oberhof

Ergebnisse bei Biathlon-Weltcups (Disziplinen- und Gesamtweltcup) gemäß Punktesystem:

Weitere Informationen Saison, Einzel ...
Saison Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Gesamt
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2015/1657.8––––––93.8
2017/1857.2––––––98.2
2019/2057.9––––––86.9
2020/2156.6––74.3––88.9
2021/2251.588.6––––90.11
2022/2359.5––––––91.5
2023/2443.19––––––71.19
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Olympische Winterspiele

Ergebnisse bei Olympischen Winterspielen:

Weitere Informationen Einzelwettbewerbe, Staffelwettbewerbe ...
Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Männerstaffel Mixedstaffel
Olympische Winterspiele 2018 Olympische Winterspiele | Korea Sud Pyeongchang 37. – – – 14. –
Olympische Winterspiele 2026 Olympische Winterspiele | Italien Mailand-Cortina 39. 68. – – 20. –
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Weltmeisterschaften

Ergebnisse bei Weltmeisterschaften:

Weitere Informationen Weltmeisterschaften, Einzelwettbewerbe ...
Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Staffelwettbewerbe
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Männerstaffel Mixedstaffel S.-M.-Staffel
2015Finnland Kontiolahti 55. 61. – – 22. 20. nicht ausgetragen
2016Norwegen Oslo 57. 70. – – 18. 22.
2017Osterreich Hochfilzen – 74. – – 17. –
2019Schweden Östersund 81. 53. 52. – 22. 26. –
2020Italien Antholz 32. 53. 53. – 23. 26. –
2021Slowenien Pokljuka 35. 59. 38. – 14. 25. 20.
2023Deutschland Oberhof 23. 38. 33. – 8. 20. 23.
2024Tschechien Nové Město 67. 71. – – 15. 23. –
2025Schweiz Lenzerheide 53. 72. – – 22. – –
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Juniorenweltmeisterschaften

Ergebnisse bei Juniorenweltmeisterschaften:

Weitere Informationen Weltmeisterschaften, Einzelwettbewerbe ...
Weltmeisterschaften Einzelwettbewerbe Männerstaffel
Jahr Ort Einzel Sprint Verfolgung
2013Osterreich Obertilliach 35. 39. 48. 10.
2014Vereinigte Staaten Presque Isle 15. 42. 30. –
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Commons: George Buta – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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