Gerard Naddaf

kanadischer Philosoph und Philosophiehistoriker From Wikipedia, the free encyclopedia

Gerard Naddaf (* 6. Dezember 1950) ist ein kanadischer Philosoph und Philosophiehistoriker auf dem Gebiet der antiken Philosophie.

Leben

Nach einem Diplom an der École pratique des hautes études im Jahr 1980 und einem Diplôme d’études approfondies an der Universität Paris IV im darauffolgenden Jahr erreichte Naddaf 1986 ebenda die Promotion. Seither war Naddaf im Department of Philosophy der York University in Toronto, Kanada, angestellt, zuletzt als Professor. Nunmehr ist er emeritiert.

Naddaf arbeitet zur antiken griechischen Philosophie, insbesondere zu deren Ursprüngen, zu den Vorsokratikern (besonders Anaximander) und Platon sowie Aristoteles.

Schriften (Auswahl)

  • mit Dirk L. Couprie und Robert Hahn (Hrsg.): Anaximander in Context: New Studies in the Origins of Greek philosophy. SUNY Press, New York 2012.
  • The Greek concept of nature. Anthony Preus, Albany 2005.
    • Le concept de nature chez les présocratiques. Klincksieck/Les Belles Lettres, Paris 2008.
  • (Hrsg.): Luc Brisson, Plato the Myth Maker. Translated, edited, and with an introduction by Gerard Naddaf. University of Chicago Press, Chicago 1999.
  • L’origine et l’évolution du concept grec de „physis“. Edwin Mellen Press, Lewiston/Lampeter 1992.
  • Persönliche Seite an der York University (enthält ein vollständiges Schriftenverzeichnis)
  • Weitere Seite an der York University (enthält ein Schriftenverzeichnis neuerer Titel und eine Photographie)
  • Naddaf bei yorku.academia.edu

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