Giarapony

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Das Giarapony (italienisch: Cavallini della Giara, Giara-Pferdchen, auch Giara-Pferd, Achettapony) ist eine verwilderte Kleinpferderasse, die ausschließlich auf Sardinien vorkommt. Der Begriff Achettapony entspringt der Bezeichnung der sardischen Hirten für die Rasse is achettas (sardisch: achèta, weibliches Fohlen; achétu, männliches Fohlen).[1]

Schnelle Fakten Wichtige Daten ...
Giarapony
Giara-Pferde auf der Giara di Gesturi

Giara-Pferde auf der Giara di Gesturi

Wichtige Daten
Ursprung: Sardinien
Stockmaß: 120–140 cm
Farben: Rappen, Dunkelbraune, Braune
Haupteinsatzgebiet: Reit-, Pack- und Arbeitspony, Fleisch, Beweidung
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Exterieur

Typisch für die Rasse sind große Mandelaugen, Mähne und Schweif sind stark ausgeprägt. Das Giarapony hat ein Stockmaß von etwa 120 bis 140 cm. Bei den Farbschlägen überwiegen Rappen, Dunkelbraune und Braune.[2]


Verbreitung und Nutzung

Lebensraum dieser Pferderasse ist die Giara di Gesturi, eine Hochebene, auf der das Giarapony in kleinen Familienverbänden lebt. Zum Bestand der Rasse werden etwa 500 bis 800 Tiere gezählt. Der Ursprung der Rasse ist unklar; häufig wird angeführt, die Punier hätten die Pferde mit nach Sardinien gebracht.

Bedingt durch die verwilderte Lebensweise erfolgt praktisch keine Nutzung der Rasse durch den Menschen. Jeweils vor der Sommerdürre werden die Pferde zusammengetrieben und zur Bestandsregulierung teilweise eingefangen. Eingefangene Fohlen, die in menschlicher Obhut aufgezogen werden, können später als Reit-, Zug- oder Lastenpferd verwendet werden. Giaraponys dienen aber auch als Fleischlieferanten.

Im Jahr 1996 wurde die „XXV Comunità Montana della Giara“ gegründet. Diese soll die Interessen der verwilderten Pferde vertreten und sich um die Arterhaltung und die Bestandssicherung kümmern.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

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