Gimenez-Färbung
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Die Gimenez-Färbung ist eine histologische Färbung zur Darstellung von Bakterien in tierischen Geweben, insbesondere Rickettsien,[1] Legionellen,[2] Bartonellen[3] und Coxiella burnetii.[4]

Eigenschaften
Die Gimenez-Färbung wird zum Nachweis von bakteriellen Infektionen eingesetzt.[1] Die Färbelösung enthält basisches Fuchsin in wässriger Lösung mit Phenol und Ethanol (dann als Karbolfuchsin bezeichnet). Durch das Fuchsin werden Gram-positive und Gram-negative Bakterien rot, magenta oder rosa angefärbt. Eine blaugrüne Gegenfärbung des Gewebes wird durch den Zusatz von Malachitgrün zur Färbelösung erreicht,[5] alternativ durch eine Gegenfärbung mit Safraninen.[6] Als Alternativen zur Färbung von Rickettsien wird die May-Grünwald-Färbung und teilweise die Macchiavello-Färbung (nicht zur Färbung von R. tsutsugamushi geeignet) verwendet.[7]
Geschichte
Die Gimenez-Färbung wurde erstmals 1964 von Domingo F. Giménez als Methode zur Färbung von Rickettsien in Dottersack-Kulturen beschrieben.[1]