Gioia de Luca

italienische Klassische Archäologin From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Gioia de Luca studierte an der Universität Genua Klassische Archäologie, Geographie und Sprachen. 1956 wurde sie bei Paolino Mingazzini mit einer Dissertation zur archaischen Plastik promoviert. Anschließend lehrte sie an der Universität Genua, zuletzt als ordentliche Professorin bis zu ihrem Ruhestand 2001.

Ab 1961 nahm sie an der deutschen Ausgrabung in Pergamon teil, zunächst bei den Grabungen am Großen Altar, dann bei denen im Asklepieion. Hier arbeitete sie mit Oskar Ziegenaus zusammen und arbeitete an der Abschlusspublikation für die „Altertümer von Pergamon“ mit. 1994 führte sie mit Wolfgang Radt eine weitere Grabung am Großen Altar durch.

Ihr wissenschaftlicher Schwerpunkt war die Bearbeitung der hellenistischen Reliefkeramik.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • mit Oskar Ziegenaus: Das Asklepieion. Der südliche Temenosbezirk in hellenistischer und frührömischer Zeit (= Altertümer von Pergamon. Bd. XI 1). De Gruyter, Berlin 1968.
  • I monumenti antichi di Palazzo Corsini in Roma. Accademia Nazionale dei Lincei, Rom 1976.
  • Das Asklepieion. Via Tecta und Hallenstraße. Die Funde (= Altertümer von Pergamon. Bd. XI, 4). De Gruyter, Berlin 1984, ISBN 3-11-008911-4.
  • mit Wolfgang Radt: Sondagen im Fundament des grossen Altars (= Pergamenische Forschungen. Bd. 12). De Gruyter, Berlin 1999, ISBN 3-11-016094-3.
  • mit Adolf Hoffmann: Das Asklepieion. Die Platzhallen und die zugehörigen Annexbauten in römischer Zeit (= Altertümer von Pergamon. Bd. XI 5). De Gruyter, Berlin 2011, ISBN 978-3-11-018347-4.
  • Hellenistische Reliefbecher aus Pergamon. Die ›Megarischen Becher‹ von der Akropolis, aus dem Asklepieion, der Stadtgrabung und von weiteren Fundorten (= Pergamenische Forschungen. Bd. 21). Harrassowitz, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-447-11633-6.

Related Articles

Wikiwand AI