Giro d’Italia 2019/Etappen

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Dieser Artikel beschreibt den Verlauf und die Ergebnisse der Etappen des Giro d’Italia 2019.

1. Etappe

BolognaSantuario della Madonna di San Luca, Einzelzeitfahren, 8 km

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Der im Vorfeld als Mitfavorit auf den Tages- und Gesamtsieg gehandelte Roglič setzte sich, früh gestartet, mit 19 Sekunden Vorsprung auf Simon Yates und derer 23 auf Vincenzo Nibali durch und erzielte damit seinen zweiten Giro-Etappensieg nach 2016, als er ebenfalls ein Zeitfahren gewann. Zudem wurde er am Ende der Etappe erster slowenischer Träger der Maglia Rosa.[1]

2. Etappe

BolognaFucecchio, Hügelige Etappe, 205 km

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Grand-Tour-Debütant Ackermann siegte im ersten Massensprint des Giro d’Italia 2019 vor Elia Viviani und Caleb Ewan. Es war gleichzeitig sein vierter Saisonsieg.[2]

3. Etappe

VinciOrbetello, Flachetappe, 220 km

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Dem ursprünglichen Erstplatzierten im Massensprint, Elia Viviani, wurde sein Sieg nach Entscheidung der Jury wegen regelwidrigen Verhaltens im Zielsprint aberkannt und der Zweitplatzierte Gaviria nachträglich zum Sieger der dritten Etappe erklärt.[3] Viviani wurde an das Ende der ersten Gruppe im Ziel auf Platz 73 zurückgesetzt.

4. Etappe

OrbetelloFrascati, Flachetappe, 235 km

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Durch einen Massensturz sechs Kilometer vor dem Ziel der bis dahin unauffällig verlaufenden Etappe wurde das Peloton geteilt und es verblieb eine etwa zehnköpfige Gruppe um den Gesamtführenden Roglič an der Spitze. Der Tagessieger Carapaz attackierte in der Schlusssteigung nach Vorarbeit des Teams UAE Emirates um Ulissi 400 Meter vor dem Ziel und erreichte seinen zweiten Giro-Tageserfolg nach 2018. Da sich außer Roglič keine anderen Gesamtklassements-Favoriten in der ersten Gruppe befanden, konnte der Slowene seinen Vorsprung gegenüber Simon Yates auf 35 Sekunden ausbauen. Tom Dumoulin, der Gesamtsieger von 2017 und vor der Etappe in der Gesamtwertung aussichtsreich auf Platz fünf gelegen, verletzte sich während des Massensturzes am Knie und erreichte das Ziel mit etwa vier Minuten Rückstand gegenüber Carapaz.[4][5]

5. Etappe

FrascatiTerracina, Flachetappe, 140 km

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Pascal Ackermann gewann im Massensprint der verregneten 5. Etappe seinen zweiten Tagesabschnitt, obwohl er, um eine Kollision mit dem ausscherenden Jacopo Guarnieri, dem Anfahrer des Tagesdritten Arnaud Démare, zu vermeiden, neu antreten musste.[6] Der Sieger von 2017 und Vorjahreszweite Tom Dumoulin musste das Rennen nach seinem Sturz auf der 4. Etappe aufgeben.[7]

6. Etappe

CassinoSan Giovanni Rotondo, Hügelige Etappe, 238 km

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Die beiden Tagesersten Fausto Masnada und Valerio Conti setzten sich 29 Kilometer vor dem Ziel aus einer dreizehnköpfigen Fahrergruppe ab, die durch die Mannschaft des Gesamtführenden Primož Roglič nicht ernsthaft verfolgt wurde. Nachdem zunächst der Angriff aufgrund einer Uneinigkeit der Fahrer zu scheitern drohte, einigten sich die Fahrer, vermittelt durch die Sportlichen Leiter, auf eine Zusammenarbeit und dem Aufteilen der Erfolge dahingehend, dass Masnada die Etappe gewinnt und Conti dank der seiner Mitarbeit das Maglia Rosa übernimmt.[8]

7. Etappe

VastoL’Aquila, Hügelige Etappe, 185 km

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Nach belebtem Beginn formiere sich erst rund 100 Kilometer vor dem Ziel die dreizehnköpfige Spitzengruppe des Tages, aus der sich heraus Pello Bilbao durch eine Attacke am Schlussanstieg den Tagessieg sicherte. Zwischenzeitlich übernahm José Joaquín Rojas die virtuelle Gesamtführung. Der Vorsprung der Spitzengruppe sank aber, nachdem das Team des Gesamtführenden Contis, UAE Team Emirates, durch Trek-Segafredo Unterstützung bei der Verfolgung erhielt, sodass Conti seine Maglia Rosa verteidigte.[9]

8. Etappe

Tortoreto LidoPesaro, Hügelige Etappe, 239 km

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An der letzten Bergwertung 24 Kilometer vor dem Ziel setzte sich der Bergwertungsführende Giulio Ciccone nach einem Angriff von Louis Vervaeke ab, dem auch François Bidard folgte. Das Trio wurde durch die Zusammenarbeit der Sprinterteams sechs Kilometer vor dem Ziel eingeholt. Der von seinem Bora-hansgrohe-Team pilotierte Pascal Ackermann lancierte den Sprint nach der letzten Kurve, wurde aber von Caleb Ewan und Elia Viviani übersprintet.[10]

9. Etappe

RiccioneSan Marino, Einzelzeitfahren, 34,8 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ITA Valerio Conti pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungUAE Team Emirates36 h 08 min 32 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 1 min 50 s
3. FRA Nans Peters weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAG2R La Mondiale+ 2 min 21 s
4. ESP José Joaquín Rojas Movistar Team+ 2 min 33 s
5. ITA Fausto Masnada Androni Giocattoli-Sidermec+ 2 min 36 s
6. CRC Andrey Amador Movistar Team+ 2 min 39 s
7. POR Amaro Antunes CCC Team+ 3 min 05 s
8. FRA Valentin Madouas Groupama-FDJ+ 3 min 27 s
9. ITA Giovanni Carboni Bardiani CSF+ 3 min 30 s
10. ESP Pello Bilbao Astana+ 3 min 32 s
Quelle: ProCyclingStats
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Etappensieger des verregneten Zeitfahrens mit einem Anstieg nach San Marino wurde Primož Roglič, der hinter dem weiter Gesamtführenden Valerio Conti (3:34 Minuten Rückstand im Etappenziel) den zweiten Rang der Gesamtwertung übernahm. Etappenzweiter wurde der noch im Trockenen gestartete Stundenweltrekordler Victor Campenaerts mit elf Sekunden Rückstand, der zu Beginn des Schlussanstiegs einen Defekt hatte. Von den Mitfavoriten verloren Bauke Mollema als Dritter eine Minute, Vincenzo Nibali als Vierter 1:05 Minuten Mikel Landa 3:03 Minuten, Simon Yates 3:11 Minuten und Miguel Angel Lopez 3:45 Minuten.[11]

10. Etappe

RavennaModena, Flachetappe, 145 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ITA Valerio Conti pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungUAE Team Emirates39 h 44 min 39 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 1 min 50 s
3. FRA Nans Peters weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAG2R La Mondiale+ 2 min 21 s
4. ESP José Joaquín Rojas Movistar Team+ 2 min 33 s
5. ITA Fausto Masnada Androni Giocattoli-Sidermec+ 2 min 36 s
6. CRC Andrey Amador Movistar Team+ 2 min 39 s
7. POR Amaro Antunes CCC Team+ 3 min 05 s
8. FRA Valentin Madouas Groupama-FDJ+ 3 min 27 s
9. ITA Giovanni Carboni Bardiani CSF+ 3 min 30 s
10. ESP Pello Bilbao Astana+ 3 min 32 s
Quelle: ProCyclingStats
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Arnaud Démare gewann den Massensprint des Pelotons vor Elia Viviani und Rüdiger Selig, dessen Sprintkapitän Pascal Ackermann mit anderen Fahrern an der 1000-Meter-Marke schwer stürzte, aber keine Brüche erlitt.[12] Matteo Moschetti konnte aufgrund der Folgen dieses Sturzes zur 11. Etappe nicht mehr antreten.[13]

11. Etappe

CarpiNovi Ligure, Flachetappe, 221 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ITA Valerio Conti pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungUAE Team Emirates45 h 02 min 05 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 1 min 50 s
3. FRA Nans Peters weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAG2R La Mondiale+ 2 min 21 s
4. ESP José Joaquín Rojas Movistar Team+ 2 min 33 s
5. ITA Fausto Masnada Androni Giocattoli-Sidermec+ 2 min 36 s
6. CRC Andrey Amador Movistar Team+ 2 min 39 s
7. POR Amaro Antunes CCC Team+ 3 min 05 s
8. FRA Valentin Madouas Groupama-FDJ+ 3 min 27 s
9. ITA Giovanni Carboni Bardiani CSF+ 3 min 30 s
10. ESP Pello Bilbao Astana+ 3 min 32 s
Quelle: ProCyclingStats
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Der am Vortag gestürzte Pascal Ackermann eröffnete früh den Sprint um den Etappensieg und wurde durch Caleb Ewan überspurtet. Zweiter vor Ackermann wurde der Vortagessieger Arnaud Démare und übernahm die Maglia ciclamino.[14]

12. Etappe

CuneoPinerolo, Mittelschwere Etappe, 158 km

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Zu Beginn der Etappe bildete sich eine 24-köpfige Spitzengruppe, deren Bestplatzierter Jan Polanc (Tagessechster auf 25 Sekunden) die Gesamtführung von seinem UAE Team Emirates-Kollegen Valerio Conti (10:37 Minuten Rückstand) übernahm. Die Spitzengruppe zerfiel an der Bergwertung der 1. Kategorie 33 Kilometer vor dem Ziel. Nach einem weiteren unkategorisierten steilen Anstieg 2,5 Kilometer vor dem Ziel und der folgenden Abfahrt verblieb eine Fünferspitze übrig, deren Sprint Cesare Benedetti gewann. Aus der Favoritengruppe setzten sich an der letzten Bergwertung Mikel Landa und Miguel Ángel López ab und erreichten das Ziel mit 7:35 Minuten Rückstand auf den Sieger und 28 Sekunden Vorsprung auf die meisten der übrigen Favoriten um Primož Roglič.[15]

13. Etappe

PineroloCeresole Reale, Hochgebirgsetappe, 196 km

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Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. RUS İlnur Zäkärin Katusha-Alpecin5 h 34 min 40 s
2. ESP Mikel Nieve Mitchelton-Scott+ 35 s
3. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 1 min 20 s
4. ECU Richard Carapaz Movistar Team+ 1 min 38 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 1 min 45 s
6. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 2 min 07 s
7. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 57 s
8. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 2 min 57 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 3 min 34 s
10. ITA Davide Formolo Bora-Hansgrohe+ 3 min 50 s
Quelle: ProCyclingStats
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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. SLO Jan Polanc pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungUAE Team Emirates54 h 28 min 59 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 25 s
3. RUS İlnur Zäkärin Katusha-Alpecin+ 2 min 56 s
4. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 3 min 06 s
5. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 4 min 09 s
6. ECU Richard Carapaz Movistar Team+ 4 min 22 s
7. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 4 min 28 s
8. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 5 min 08 s
9. RUS Pavel Sivakov weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungTeam Ineos+ 7 min 13 s
10. COL Miguel Ángel López Astana+ 7 min 48 s
Quelle: ProCyclingStats
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Die erste Hochgebirgsetappe mit Bergankunft des Giro d’Italia 2019 wurde durch eine 27-köpfige Ausreißergruppe bestimmt, der unter anderem der Gesamtfünfte Bauke Mollema angehörten. Aus der Spitzengruppe heraus gewann Ilnur Zakarin heraus mit 35 Sekunden Vorsprung vor Mikel Nieve, den er auf den letzten beiden Kilometern abschütteln konnte. Die Verfolgung wurde insbesondere durch das Team Jumbo-Visma von Primož Roglič kontrolliert. Im auf eine Favoritengruppe verkleinerten Hauptfeld attackierte Mikel Landa 15 Kilometer vor dem Ziel mit Unterstützung seiner aus der Fluchtgruppe zurückgefallenen Mannschaftskollegen und wurde Tagesdritter mit 1:20 Minuten Rückstand. Jan Polanc verteidigte als 15. sein Rosa Trikot, büßte aber fast die Hälfte seines Vorsprungs gegenüber Roglič ein. Giulio Ciccone, der sich in der Spitzengruppe befand und die ersten beiden Bergwertungen des Tages gewann, übernahm die Maglia azzurra nach einem Tag wieder von seinem Teamkollegen Gianluca Brambilla. Pawel Siwakow, der als Tagesneunter ins Ziel kam, wurde neuer Führender in der Nachwuchswertung.[16][17]

14. Etappe

Saint-VincentCourmayeur, Hochgebirgsetappe, 131 km

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Etappenergebnis
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz Movistar Team4 h 02 min 23 s
2. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 1 min 32 s
3. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 54 s
4. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 1 min 54 s
5. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 1 min 54 s
6. COL Miguel Ángel López Astana+ 1 min 54 s
7. RUS Pavel Sivakov weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungTeam Ineos+ 1 min 54 s
8. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 1 min 54 s
9. USA Joseph Dombrowski EF Education First+ 1 min 54 s
10. ITA Damiano Caruso Bahrain-Merida+ 2 min 01 s
Quelle: ProCyclingStats
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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team58 h 35 min 34 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 7 s
3. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 47 s
4. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 2 min 10 s
5. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 2 min 50 s
6. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 2 min 58 s
7. SLO Jan Polanc UAE Team Emirates+ 3 min 29 s
8. RUS Pavel Sivakov weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungTeam Ineos+ 4 min 55 s
9. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 5 min 28 s
10. COL Miguel Ángel López Astana+ 5 min 30 s
Quelle: ProCyclingStats
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Nachdem der letzte Ausreißer des Tages, der Führende in der Bergwertung Giulio Ciccone, eingeholt wurde, attackierte Richard Carapaz 28 Kilometer vor dem Ziel am Colle San Carlo, einem Anstieg der 1. Kategorie. Er hatte im Ziel 1:32 Minuten Vorsprung auf Simon Yates. Die Favoriten Vincenzo Nibali und Primoz Roglic belauerten sich und verloren 1:54 Minuten auf den Tagessieger, der damit die Maglia Rosa übernahm.[18]

15. Etappe

IvreaComo, Mittelschwere Etappe, 232 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team64 h 24 min 00 s
2. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 47 s
3. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 47 s
4. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 2 min 35 s
5. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 3 min 15 s
6. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 3 min 38 s
7. SLO Jan Polanc UAE Team Emirates+ 4 min 12 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 5 min 24 s
9. RUS Pavel Sivakov weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungTeam Ineos+ 5 min 48 s
10. COL Miguel Ángel López Astana+ 5 min 55 s
Quelle: ProCyclingStats
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Die beiden Tagesersten der durch drei kategorisierte Anstiege mit gefährlichen Abfahrten geprägten Etappe, Cataldo und Cattaneo setzten sich bereits nach 23 Kilometern ab und hatten einen Maximalvorsprung von ca. 16 Minuten. Im Ziel hatten sie nur noch 11 Sekunden Vorsprung auf die Verfolge um Nibali und Carapaz, während der Mitfavorit Roglič behindert durch einen Defekt mit Radwechsel und einen Sturz auf einer Abfahrt weitere 40 Sekunden verlor.[19]

16. Etappe

LoverePonte di Legno, Hochgebirgsetappe, 194 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team70 h 02 min 05 s
2. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 47 s
3. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 09 s
4. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 3 min 15 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 5 min 00 s
6. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 5 min 40 s
7. COL Miguel Ángel López weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAstana+ 6 min 17 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 6 min 46 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 7 min 51 s
10. SLO Jan Polanc UAE Team Emirates+ 8 min 06 s
Quelle: ProCyclingStats
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Die Tagesersten Ciccone und Hirt waren die letzten Verbliebenen aus einer ursprünglich 21-köpfigen Spitzengruppe, die sich kurz nach dem Start bildete. Im Favoritenfeld dahinter attackierte Nibali 34 Kilometer vor dem Ziel im Anstieg zum 1.854 Meter hohen Mortirolopass. Seiner Attacke konnte zwar die Maglia Rosa Carapaz folgen, nicht aber Roglic, der 1:23 auf die Gruppe um Nibali verlor und seinen zweiten Gesamtwertungsplatz an Nibali abgeben musste,[20]

17. Etappe

CommezzaduraAntholz, Mittelschwere Etappe, 181 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team74 h 48 min 18 s
2. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 54 s
3. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 16 s
4. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 3 min 03 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 5 min 07 s
6. COL Miguel Ángel López weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAstana+ 6 min 17 s
7. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 6 min 48 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 7 min 13 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 8 min 21 s
10. ITA Davide Formolo Bora-Hansgrohe+ 8 min 59 s
Quelle: ProCyclingStats
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Am ersten größeren Anstieg des Tages löste sich eine 18-köpfige Spitzengruppe mit dem Gesamtzwölften Davide Formolo, aus der sich 15 Kilometer vor dem Ziel Nans Peters lösen konnte. An der Spitze der Favoriten konnten Landa (19. auf 4:27 Minuten) und Carapaz (20. auf 4:39 Minuten) durch Angriffe kurz vor der Bergankunft in Antholz einige Sekunden auf die anderen Gesamtwertungsfahrer gut machen.[21]

18. Etappe

OlangSanta Maria di Sala, Flachetappe, 222 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team79 h 44 min 22 s
2. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 54 s
3. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 16 s
4. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 3 min 03 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 5 min 07 s
6. COL Miguel Ángel López weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAstana+ 6 min 17 s
7. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 6 min 48 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 7 min 13 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 8 min 21 s
10. ITA Davide Formolo Bora-Hansgrohe+ 8 min 59 s
Quelle: ProCyclingStats
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Die letzte Flachetappe wurde durch eine dreiköpfige Spitzengruppe mit dem späteren Tagessieger Damiano Cima, Mirco Maestri (10.) und Nico Denz (11.) bestimmt, die sich nach ca. 50 absetzen konnte. Die Nachführarbeit wurde in erster Linie von Ackermanns Bora-hansgrohe-Team geleistet, die das Ziel verfolgten, Ackermann die zu vergebenden Punkte für die Maglia ciclamino zu sichern. Das Spitzentrio wurde auf der Zielgeraden gestellt; Cima rettete sich jedoch vor Ackermann als Erster in Ziel, der so die Führung in der Punktewertung übernahm.[22]

19. Etappe

TrevisoSan Martino di Castrozza, Mittelschwere Etappe, 151 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team83 h 52 min 22 s
2. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 54 s
3. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 2 min 16 s
4. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 3 min 03 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 5 min 07 s
6. COL Miguel Ángel López weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAstana+ 5 min 33 s
7. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 6 min 48 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 7 min 17 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 8 min 27 s
10. ITA Davide Formolo Bora-Hansgrohe+ 10 min 06 s
Quelle: ProCyclingStats
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Esteban Chavez konnte sich nach mehreren Attacken 2,5 Kilometer vor der Bergankunft aus der Spitzengruppe des Tages absetzen, die sich kurz nach Etappenstart gebildet hatte. Es war sein erster Sieg nach einem Jahr ohne Erfolge aufgrund einer Erkrankung mit dem Pfeiferschen Drüsenfieber. Miguel Ángel López konnte durch einen Angriff auf den letzten Kilometern 44 Sekunden auf die anderen Favoriten herausfahren und wurde 13. mit 5:45 Minuten Rückstand.[23]

20. Etappe

FeltreCroce d’Aune, Hochgebirgsetappe, 194 km

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Gesamtwertung
FahrerTeamZeit
1. ECU Richard Carapaz pinkes Trikot des Führenden der GesamtwertungMovistar Team89 h 38 min 28 s
2. ITA Vincenzo Nibali Bahrain-Merida+ 1 min 54 s
3. ESP Mikel Landa Movistar Team+ 2 min 53 s
4. SLO Primož Roglič Team Jumbo-Visma+ 3 min 16 s
5. NED Bauke Mollema Trek-Segafredo+ 5 min 51 s
6. COL Miguel Ángel López weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungAstana+ 7 min 18 s
7. POL Rafał Majka Bora-Hansgrohe+ 7 min 28 s
8. GBR Simon Yates Mitchelton-Scott+ 8 min 01 s
9. RUS Pavel Sivakov Team Ineos+ 9 min 11 s
10. RUS İlnur Zäkärin Katusha-Alpecin+ 12 min 50 s
Quelle: ProCyclingStats
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Die Bergankunft wurde durch Pelio Bilbao im Sprint einer kleineren Gruppe aus Ausreißern und aufgefahrenen Favoriten Landa, Carapaz und Nibali entschieden. Primož Roglič verlor in der letzten Abfahrt zuvor den Anschluss, kam als 14. mit 54 Sekunden Rückstand ins Ziel und verlor damit seinen dritten Gesamtrang. Miguel Angel Lopez wurde im Schlussanstieg von einem Zuschauer zu Fall gebracht und verlor 1:49 Minuten. Nach seinem Unfall schlug Lopez den Zuschauer.[24]

21. Etappe

Verona – Verona, Einzelzeitfahren, 17 km

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Sieger des abschließenden Einzelzeitfahrens wurde Chad Haga mit vier Sekunden Vorsprung vor dem Stundenweltrekordler und Zeitfahreuropameister Victor Camperaerts. Carapaz sicherte sich als 36. des Tages mit 1:12 Minuten Rückstand die Maglia Rosa vor Nibali (9. auf 23 Sekunden), während Roglič als Tageszehnter auf 26 Sekunden den dritten Gesamtplatz von Landa (21. auf 57 Sekunden) übernahm.[25]

Einzelnachweise

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