Giro d’Italia 2024/13. Etappe

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Die 13. Etappe des Giro d’Italia 2024 fand am 17. Mai 2024 statt. Sie führte die 107. Austragung des italienischen Etappenrennens weg von der Küste ins Landesinnere der Emilia-Romagna. Der Start erfolgte in Riccione, ehe die 179 Kilometer lange Etappe in Cento zu Ende ging. Nach der Etappe hatten die Fahrer insgesamt 2142,6 Kilometer zurückgelegt, was 64,59 % der Gesamtdistanz entspricht. Die Organisatoren der Rundfahrt bewerteten die Schwierigkeit der Etappe mit einem von fünf Sternen.

Schnelle Fakten
13. Etappe der Giro d’Italia 2024
Allgemeines
Etappe13. Etappe، Giro d’Italia 2024
StreckentypFlachetappe Flachetappe
Datum17. Mai 2024
Etappenlänge179 km
LandITA Italien
StartRiccione
ZielCento
Durchschnitts­geschwindigkeit44,37 km/h
Höhenmeter150 m
Ergebnis
1. ITA Jonathan Milan4 h 02 min 03 s
(Lidl-Trek)
2. POL Stanisław Aniołkowski+ 0 s
3. GER Phil Bauhaus+ 0 s
CombativeITA Andrea Pietrobon
(Team Polti Kometa)
Stand in der Gesamtwertung
FührenderSLO Tadej Pogačar49 h 24 min 38 s
(UAE Team Emirates)
2. COL Daniel Felipe Martínez+ 2 min 40 s
3. GBR Geraint Thomas+ 2 min 56 s
weitere Wertungen
PunktewertungITA Jonathan Milan
(Lidl-Trek)
BergwertungSLO Tadej Pogačar
(UAE Team Emirates)
NachwuchswertungITA Antonio Tiberi
(Bahrain Victorious)
ZwischensprintsITA Andrea Pietrobon
(Team Polti Kometa)
AusreißerwertungITA Andrea Pietrobon
(Team Polti Kometa)
TeamwertungFRA Decathlon-AG2R La Mondiale
12. Etappe14. Etappe
Dokumentation
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Den Etappensieg sicherte sich der Italiener Jonathan Milan (Lidl-Trek) im Massensprint vor Stanisław Aniołkowski (Cofidis) und Phil Bauhaus (Bahrain Victorious). Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) verteidigte die Maglia Rosa.

Streckenverlauf

Der neutralisierte Start erfolgte in Riccione auf dem Piazzale Roma Riccione vor dem Fontana Bosco della Pioggia. Über die Viale Dante und Viale Gabriele D’Annunzio führte die Strecke im Anschluss in Richtung Norden, ehe das Rennen nach 3500 Metern auf Letzter nahe der Colonia Marina Bolognese freigegeben wurde.

Kurz nach dem offiziellen Start führte die Strecke vorbei an Rimini ins Landesinnere. Über Santarcangelo di Romagna ging es nach Cesena, ehe kurz nach Forlì in Villanova der erste Zwischensprint bei Kilometer 65,8 erfolgte. Auf weiterhin flachen Straßen wurde nun Faenza durchfahren, bevor der zweite Zwischensprint nach 95,1 Kilometern in Lugo ausgefahren wurde. Wenig später erfolgte der dritte Zwischensprint bei Kilometer 113,3 in Conselice. Im Finale gelangten die Fahrer über Molinella, Baricella, Altedo, San Pietro in Casale und Pieve di Cento nach Cento. Zwei Kilometer vor dem Ziel wurde die Ponte Vecchio überquert, ehe die kurvenreiche Via I Maggio erreicht wurde. Rund 500 Meter vor dem Ziel bogen die Fahrer rechts auf die Via Ferrarese ab, auf der sich der Zielstrich befand.[1]

Weitere Informationen Ort, Kilometer ...
Streckenführung
Ort Kilometer
neutralisierter Start Riccione (Piazzale Roma Riccione) −3,5
offizieller Start Martinsicuro (Viale Gabriele D’Annunzio) 0
Zwischensprint (S) Villanova 65,8
Zwischensprint (I) Lugo 95,1
Zwischensprint (S) Conselice 113,3
Ziel Francavilla al Mare 179
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Rennverlauf

Unmittelbar nach dem Start setzten sich mit  Alessandro Tonelli, Manuele Tarozzi (beide VF Group-Bardiani CSF-Faizanè) und Andrea Pietrobon (Polti Kometa) drei Fahrer vom Hauptfeld ab. Das Trio fuhr einen maximalen Vorsprung von rund drei Minuten heraus. In Villanova setzte sich Andrea Pietrobon beim Zwischensprint vor seinen beiden Begleitern durch, ehe Jonathan Milan (Lidl-Trek) die meisten Punkte im Hauptfeld vor Filippo Fiorelli (VF Group-Bardiani CSF-Faizanè) und Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck) holte. Beim zweiten Zwischensprint war es Kaden Groves, der sich als Vierter aus dem Peloton die meisten Punkte im Peloton sicherte, während Jonathan Milan punktelos blieb. Manuele Tarozzi überquerte den Intergiro Sprint als Erster, ehe Andrea Pietrobon über den dritten Zwischensprint führte.

Rund 60 Kilometer vor dem Ziel nutzten sie Ineos Grenadiers die starken Seitenwind-Verhältnisse, um das Peloton in zwei Gruppen zu teilen. Während der gesamtführende Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) stets Teil der ersten Gruppe war, wurde Jonathan Milan abgehängt. Nach rund 20 Kilometern schlossen sich die beiden Gruppen jedoch wieder zusammen. Die Tempoverschärfung hatte jedoch dazu geführt, dass die Ausreißergruppe bereits 50 Kilometer vor dem Ziel eingeholt worden war, weshalb es erneut zu Angriffen im Hauptfeld kam. Mit Dries De Pooter (Intermarché-Wanty) und Matteo Marcellusi (VF Group-Bardiani CSF-Faizanè) setzten sich zwei Fahrer vom Peloton ab, die jedoch 15 bzw. 9 Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt wurden. Im Hauptfeld kam es zu einem Massensturz, in den auch Filippo Zana (Jayco AlUla), Esteban Chaves (EF Education-EasyPost) und Nairo Quintana (Movistar) verwickelt waren. Alle gestürzten Fahrer konnten das Rennen jedoch fortsetzen. Im Massensprint setzte sich schlussendlich Jonathan Milan vor Stanisław Aniołkowski (Cofidis) und Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) durch.

In der Gesamtwertung kam es zu keinen nennenswerten Veränderungen. Tadej Pogačar (UAE Team Emirates) verteidigte das Rosa Trikot und lag weiterhin zwei Minuten und 40 Sekunden vor Daniel Felipe Martínez (Bora-hansgrohe). Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) wies als Gesamtdritter einen Rückstand von zwei Minuten und 56 Sekunden auf. Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) verteidigte seine Führung in der Nachwuchswertung und Tadej Pogačar führte weiterhin die Bergwertung an. In der Punktewertung baute Jonathan Milan (Lidl-Trek) seine Führung mit seinem dritten Etappensieg auf über 100 Punkte aus. In der Mannschaftswertung verteidigte das Decathlon AG2R La Mondiale Team die erste Position. Alle 154 Starter erreichten das Ziel.[2][3]

Ergebnis

Gesamtstände

Weitere Informationen Gesamtwertung, Fahrer ...
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Weitere Informationen Nachwuchswertung, Fahrer ...
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Weitere Informationen Mannschaftswertung, Team ...
Mannschaftswertung
TeamZeit
1. FRA Decathlon-AG2R La Mondiale 148 h 27 min 57 s
2. GBR Ineos Grenadiers + 2 min 13 s
3. GER Bora-Hansgrohe + 20 min 31 s
4. KAZ Astana Qazaqstan Team + 25 min 22 s
5. UAE UAE Team Emirates + 27 min 10 s
6. ITA VF Group-Bardiani CSF-Faizané + 40 min 21 s
7. USA EF Education-EasyPost + 47 min 16 s
8. ESP Movistar Team + 48 min 02 s
9. BRN Bahrain Victorious + 48 min 29 s
10. NED Team dsm-firmenich PostNL + 50 min 27 s
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Einzelnachweise

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