Gola Świdnicka

Dorf in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Gola Świdnicka (deutsch Guhlau, auch Göhlau) ist ein Dorf in der Landgemeinde Marcinowice im Powiat Świdnicki der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.

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Gola Świdnicka
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Gola Świdnicka (Polen)
Gola Świdnicka (Polen)
Gola Świdnicka
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Niederschlesien
Powiat: Świdnicki
Gmina: Marcinowice
Geographische Lage: 50° 54′ N, 16° 41′ O
Einwohner: 405
Telefonvorwahl: (+48) 74
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Kirche St. Martin in Gola Świdnicka
Schloss Guhlau

Lage

Gola Świdnicka liegt etwa 16 km nordöstlich von Świdnica (Schweidnitz) und 38 km südwestlich von Breslau. Nachbarorte sind Krasków (Kratzkau) im Südwesten, Domanice (Domanze) im Nordwesten, Chwałów (Qualkau) im Norden, Szczepanów (Stephanshain) im Süden, Strzelce (Strehlitz) im Südosten und Tworzyjanów (Floriansdorf) im Osten.

Geschichte

Besitzer von Guhlau waren: 1626 George von Ronau, bis 1698 Johann Friedrich Kasimir von Hentschel, 1702 Johann Gottfried Baron von Hentschel und schließlich Ende des 18. Jahrhunderts der königlich preußische Justizrat Baron von Seidlitz auf Girlachsdorf.[1] Die um 1500 erbaute Pfarrkirche von Guhlau wurde während der Reformationszeit protestantisch und nach dem Dreißigjährigen Krieg den Katholiken zurückgegeben. Guhlau war evangelisch nach Girlachsdorf gepfarrt und gehörte zum Amtsbezirk Girlachsdorf.[2] Nach dem Ersten Schlesischen Krieg fiel Guhlau 1741/42 an Preußen. Die alten Verwaltungsstrukturen wurden aufgelöst und Guhlau in den Landkreis Schweidnitz eingegliedert, mit dem es bis zu seiner Auflösung 1945 verbunden blieb. 1785 zählte das Dorf ein Vorwerk, 30 Gärtner, sechs Häusler und 200 Einwohner.

Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Guhlau mit dem größten Teil Schlesiens 1945 an Polen. Nachfolgend wurde es durch die polnische Administration in Gola Świdnicka umbenannt. Die deutschen Einwohner wurden, soweit sie nicht schon vorher geflohen waren, vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner stammten teilweise aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.

Sehenswürdigkeiten

  • Die römisch-katholische Filialkirche St. Martin (Kościół filialny pw. św. Marcina) wurde um 1500 erbaut. Der neugotische Backsteinturm stammt aus der Zeit des 19. bis 20. Jahrhunderts. Zur Ausstattung gehören ein Gemälde des hl. Martin aus dem 17. Jahrhundert, zwei Altäre und eine Kanzel im Stil des Klassizismus.[3]
  • Das Schloss Guhlau (Dwór Gola Świdnicka) wurde 1860 erbaut und 1880 erweitert. Es ist ein zweistöckiges Wohngebäude auf einem rechteckigen Grundriss mit Mansardendach.[4]

Siehe auch

Commons: Gola Świdnicka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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