Gothic Remake

Computerspiel aus dem Jahr 2026 From Wikipedia, the free encyclopedia

Gothic Remake (bzw. Gothic 1 Remake) ist ein von Alkimia Interactive entwickeltes und im Jahr 2026 durch THQ Nordic veröffentlichtes Remake des gleichnamigen Computerspiels aus dem Jahr 2001. Das Rollenspiel ist für die Systeme Microsoft Windows, PlayStation 5 und Xbox Series ausgelegt.

EntwicklerAlkimia Interactive
Leitende EntwicklerReinhard Pollice (Game Director und Producer),
Nicolas Samuel Lietzau-Schreiber (Lead Writer),
Javi Untoira (Lead Game Designer),
Daniel Candil (Art Director)
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Gothic Remake
Entwickler Alkimia Interactive
Publisher THQ Nordic
Leitende Entwickler Reinhard Pollice (Game Director und Producer),
Nicolas Samuel Lietzau-Schreiber (Lead Writer),
Javi Untoira (Lead Game Designer),
Daniel Candil (Art Director)
Komponist Kai Rosenkranz
Veröffentlichung 5. Juni 2026
Plattform Windows, PlayStation 5, Xbox Series
Spiel-Engine Unreal Engine 5
Genre Computer-Rollenspiel
Thematik Mittelalter-Fantasy
Spielmodus Einzelspieler
Sprache Deutsch, Englisch, Polnisch, Russisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 16 freigegeben
USK ab 16 freigegeben
PEGI
PEGI ab 18
PEGI ab 18
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt, Schimpfwörter
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Das Remake erhielt unterschiedliche bzw. gemischte Bewertungen und verkaufte sich innerhalb der ersten Woche nach Veröffentlichung eine halbe Million Mal.

Hintergrund, Entwicklung und Gameplay

Im Mai 2019 kaufte der österreichische Computerspiele-Publisher THQ Nordic das deutsche Entwicklungsstudio Piranha Bytes, das sowohl Urheber als auch Rechteinhaber des Computerspiels Gothic war. Diese Besitz- und Eigentumsrechte gingen an THQ Nordic über.[1]

Im Dezember 2019 veröffentlichte die spanische Dependance von THQ Nordic, THQ Barcelona, mit dem Gothic Playable Teaser eine Demo und startete zeitgleich eine öffentliche Umfrage, um aus der Gothic-Community bzw. Fangemeinschaft Rückmeldungen zur Demo und ein Stimmungsbild zur Idee eines Remakes zu erhalten.[2][3] Die Resonanz darauf war mit über 180.000 Downloads der Demo[4] und über 30.000 Rückmeldungen,[5] die dementsprechend unterschiedlich ausfielen, relativ hoch.[6][7] Im Februar 2020 gab THQ Nordic die Entscheidung zur Produktion bekannt. Es hatten sich dem Publisher zufolge über 90 % der Spieler für die Produktion eines Remakes ausgesprochen.[4] Außer bestimmten Grafiken, die aus dem Playable Teaser stammen, hat es laut Alkimia Interactive nach der Community-Rückmeldung, bei der sich für ein originalnahes Remake ausgesprochen worden sei, einen „kompletten Neustart“ beim Spieldesign gegeben.[5][8]

Alkimia Interactive war vor Produktionsbeginn, im Mai 2020, eigens für die Entwicklung eines Gothic-Remakes in Barcelona gegründet worden.[9] Allen kreativ Beteiligten wurde vor Produktionsbeginn angeraten, den Originaltitel gespielt zu haben.[10] Piranha Bytes selbst hatte gegenüber THQ Nordic angegeben, dass ihre eigene Motivation in der Spieleentwicklung nicht bei einem weiteren Gothic-Spiel, sondern in der Entwicklung von anderen Titeln, wie ELEX, liegt.[9] Infolge der Schließung von Piranha Bytes im Winter 23/24 schlossen sich jedoch Mitarbeiter jenes Teams der Entwicklung des Remakes an.[11][12] Auch Personen, die am ersten Gothic-Teil mitgewirkt hatten, aber bereits länger nicht mehr Mitarbeiter von Piranha Bytes gewesen waren, wurden für die Entwicklung gewonnen.[13]

Eigener Aussage zufolge war das „Herzstück“, auf das sich Alkimia Interactive in der Produktion konzentrierte, die KI. So entscheide ein Algorithmus bei dem Spiel, welche Animationssequenzen bei der Steuerung abgerufen werden bzw. aufeinanderfolgen, damit Bewegungen des Spielercharakters („namenloser Held“) und NPC realistisch wirken. Als Vorgaben dienen dem Algorithmus bzw. der KI 20- bis 30-minütige Motion-Capture-Aufnahmen, die in einzelne Sequenzen unterteilt und kategorisiert wurden, was als Motion-Magic bezeichnet wird. Der Iteration sei diesbezüglich viel Arbeitszeit zugutegekommen. Auch „Steuerung und UI“ seien „zwei große Punkte“, um das Spiel „zugänglicher [als das Original] zu machen“. Laut Reinhard Pollice, dem leitenden Entwickler von Alkimia Interactive, orientiert sich das Kampfsystem im Remake, im Gegensatz zum Playable Teaser, am Original. Auch das Skillsystem soll wieder „sehr nahe am Original sein“.[5][8] Getreu dem Spiel von 2001 beginnt der namenlose Held untrainiert und ohne jegliche Fähigkeiten.[14] Das Prinzip, die Welt ohne Minimap zu erkunden und sich ohne dieser in ihr zurechtzufinden, blieb ebenfalls erhalten.[15] Das Schlösserknacken werde ein ähnliches System wie im Original aufweisen, jedoch nach Angaben von Alkimia Interactive anders präsentiert. Aufgrund gestiegener Gestaltungsmöglichkeiten seit 2001 und der damit verbundenen höheren Detaildichte werde die Spielwelt, die dem Original nachempfunden ist, generell um 10–30 % größer ausfallen. Wurden manche Orte in der originalen Spielwelt nicht zu Ende designt, sei versucht worden, solche „Potenziale aufzugreifen“.[5][8] So wurden Ideen, die Piranha Bytes bei der Entwicklung des Originals aufgrund mangelnden Budgets und mangelnder Zeit nicht habe umsetzen können, aufgegriffen.[16] Deswegen weisen manche Orte eine höhere Vergrößerung auf als andere.[10] Gegenüber dem Original hat das Remake durch die Einbindung einzelner neuer Orte mehr Quests, die sich an der Lagerzugehörigkeit ausrichten, weil es dem Original mit zunehmendem Spielverlauf an solchen Quests mangelte.[17] Quests aus dem Original wurden mitunter um weitere Handlungsoptionen und Handlungsstränge ergänzt.[18] Habe die Handlung des Originals „Plotholes“ [Lücken] aufgewiesen, wolle man im Remake besser erklären.[5][17] Ein inhaltlich-narrativer Unterschied ist, dass das Remake mehr Inhalt und Lore zu den Orks und ihrer Kultur bietet und dass der Spieler darüber entscheiden kann, wie er sich zu ihnen verhält.[14] Auch wurde unter Hinzuziehung eines Linguisten die Sprache der Orks ausgebaut und professionalisiert.[18] Weitere Neuerungen gegenüber dem Original sind die Einstellbarkeit des Kamerawinkels der Third-Person-Perspektive und die Anpassbarkeit der Game Balance (Schwierigkeitsoptionen).[19] Rätsel seien um „neue Interaktionen“ überarbeitet worden.[5] Betrug die Spielzeit des Originals zwischen 23 und 38 Stunden,[20] kann das Remake etwa 10 Stunden (nach anderer Aussage bis 20 Stunden[21]) länger dauern.[19][22] Bei Alkimia Interactive waren im Jahr 2023 etwa 45[5][17] und im Jahr 2024 über 50 Mitarbeiter mit der Produktion des Remakes beschäftigt.[14]

Für das Design von Rüstungen und NPCs wurde das in Sarajevo liegende THQ-Schwesterstudio Gate21 beauftragt. Rüstungen der NPCs werden im Gegensatz zum Gothic des Jahres 2001 nicht punktgenau einheitlich aussehen, sondern sich in Details unterscheiden, sodass von jedem Rüstungsmodell Variationen vorhanden sind.[10] Der Held bzw. Spielercharakter soll im Remake die Wertigkeit seiner Rüstung durch Modifikationen per Crafting verbessern können, was wiederum die Optik der Rüstung gering beeinflusst. Die Waffenschmiedekunst und das Nahrungsmittel- bzw. Kochsystem ist für das Remake ausgebaut worden.[23][24] Um den Arbeitsprozess zu erleichtern und zu beschleunigen, wird bei der Erstellung von Gesichtern von NPCs auf Deep-Learning-KI zurückgegriffen.[5] Die Gesichterentwicklung der NPCs war ein mehrjähriger Prozess, an dessen Anfang die Gesichter manuell gestaltet wurden. Um bei etwa 600 Charakteren im Spiel nicht sich wiederholende Gesichter zu haben (wie es im Original der Fall war), morphten die Entwickler Gesichtermodelle miteinander, um neue Gesichter entstehen zu lassen.[24]

Die Entwicklung endete nicht mit der Veröffentlichung des Spiels; eine Woche nach Veröffentlichung erschien ein Patch.[25][26]

Engine und Mod-Support

Das Spiel wird aus organisatorischen Gründen mit der Unreal Engine entwickelt.[10] Während der Entwicklung stieg Alkimia Interactive von Version 4 auf Version 5.4 um.[8][27] Um Performanceproblemen zuvorzukommen, die auf UE 5.4 basierende Spiele mitunter haben, verwendet das Remake das PSO Precaching System der Unreal 5.7.[27]

Auf die Frage, ob es für das Remake einen Mod-Support geben wird, erklärte das Entwicklungsstudio, das teils selbst aus Mitgliedern besteht, die an Mods zu Gothic I und Gothic II mitgewirkt hatten (darunter auch Chefentwickler Pollice),[28][10] dass Modder AngelScript nutzen können. Diese Skriptsprache verwendete Alkimia eigener Aussage zufolge „bereits intensiv für viele Spielmechaniken“ bei der Entwicklung des Remakes. Die Unreal Engine sei „nicht ideal für Modding“, da Unreal „eine strikte Trennung zwischen den Daten, die ausgeliefert werden, und den Daten, die bearbeitet werden können, aufrechterhält“.[29]

Soundtrack, Dialoge, Synchronisation und Sprachausgabe

Weitere Informationen Charakter (Auswahl), deutschsprachigerSynchronsprecher im Remake ...
Charakter

(Auswahl)

deutschsprachiger
Synchronsprecher
im Remake[30][31]
deutschsprachiger
Synchronsprecher
in Gothic (2001)[31]
Namenloser Held Christian Wewerka Christian Wewerka
Diego Matthias Keller Uwe Koschel
Xardas Bodo Henkel Bodo Henkel
Lester Toni Sattler Peter Heusch
Gorn Stéphane Bittoun Helge Heynold
Milten Felix Mayer Dieter Gring
Lares Toni Sattler Uwe Koschel
Lee Vlad Chiriac Hans-Jörg Karrenbrock
Thorus Tobias Brecklinghaus Helge Heynold
Gomez Daniel Welbat Uwe Koschel
Mud Christian Olah Joachim Pütz
Cor Kalom Uve Teschner Michael Deckner
Cor Angar Patrick Giese Hans-Jörg Karrenbrock
Y’Berion Aart Veder Aart Veder
Saturas Thomas Balou Martin Bodo Henkel
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Kai Rosenkranz, der bereits Komponist des titelgebenden Originals war, war ebenfalls für den Soundtrack des Remakes verantwortlich. Der Originalsoundtrack wurde von Rosenkranz neu interpretiert und um weitere Musikstücke erweitert.[10][32] Für die Organisation und Implementierung der Soundtracks nutzte er FMOD.[33]

Dialoge wurden, wo nötig, umgeschrieben bzw. angepasst[14] und um weitere, neu Geschriebene, ergänzt.[5][8] Wie im Original kann die Wahl einer Dialogoption den Verlauf und Ausgang eines Gesprächs bestimmen.[34]

Für das Spiel wird es eine Sprachausgabe in Deutsch und Englisch und wegen der ausgeprägten Beliebtheit der Gothic-Spieleserie in Polen und Russland auch in den entsprechenden Landessprachen, Polnisch und Russisch geben. Geplant sind auch textbasierte Lokalisierungen für Chinesisch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Spanisch.[35] Bei der Erstellung der deutschen Sprachausgabe bezieht Alkimia Interactive Synchronsprecher mit ein, die am Original beteiligt waren.[5] Wo sich Stimmen zu sehr veränderten bzw. alterten, wird davon abgesehen.[14] Bei der deutschen Vertonung des NPCs Diego ließ Alkimia Interactive die Öffentlichkeit darüber abstimmen, welche Stimme verwendet wird.[36] Die englische Textlokalisierung wurde komplett überarbeitet, da Alkimia kritisierte, dass die ursprüngliche englische Lokalisierung nicht die Stimmung vermittelte, die sie wie die deutsche, polnische und russische Version hätte tun sollen.[37]

Marketing, Demo und Verkaufsversionen

Im August 2022 wurde ein erster Trailer veröffentlicht.[38] Seit Januar 2023 werden vereinzelt Artworks und Screenshots des Remakes über die Verkaufsplattform Steam veröffentlicht.[39][40] Im August 2023 wurde ein zweiter Trailer veröffentlicht.[41] Ein Jahr später wurde ein dritter Trailer, der Spielszenen enthielt, veröffentlicht.[42] Auf der Gamescom wurde im selben Monat eine Demo vorgestellt, die sich aber hinsichtlich Gameplay und Setting (bspw. kein Schnellspeichern-Modus, anderer Spielercharakter) vom fertigen Remake unterscheidet.[43][44][45] Im Rahmen des Steam Next Fest 2025 wurde die als „Nyras Prologue“ betitelte Demo über Steam veröffentlicht.[46][47] Nach der Veröffentlichung der Demo nahmen 15.000 Spieler an einer Umfrage teil.[48] Anfang August 2025 wurde ein vierter Trailer vorgestellt.[49] Im Februar 2026 wurde ein sechster Trailer veröffentlicht.[50] Mit der Veröffentlichung des Remakes erschien ein weiterer Trailer.[51] Außerdem sind bis zur Veröffentlichung des Spieles sechs Making-Of-Videos über Youtube publiziert worden.[52]

Es gibt eine Standard-Edition und eine Collectors Edition als Verkaufsversion. Im Falle einer Vorbestellung enthält die Standard-Edition für PC neben dem Spiel auch den Soundtrack. Vorbesteller der Standard-Edition für Konsolen erhielten statt des Soundtracks Gothic Classic (d. h. das Gothic-1-Originalspiel als Konsolenversion). Die Collectors Edition, die auf 7.500 Exemplare limitiert war, beinhaltet neben dem Spiel auf DVD eine als Wanddekoration konzipierte sogenannte Schläfermaske mit Wandhalterung, ein Notizbuch und ein Armband (jeweils aus Echtleder) und den Soundtrack des Spiels auf CD.[53][54][55]

Das auf physischen Datenträgern erworbene Spiel ist nicht ohne einmalige Verbindung zum Internet bzw. Download/Patch spielbar, da sich nicht das komplette Spiel auf den DVDs befindet.[56]

Veröffentlichung

Im Februar 2023 mochte sich Alkimia Interactive, das eigenen Angaben zufolge „mitten in der Produktion und damit perfekt im Zeitplan“ steckt, nicht auf einen Veröffentlichungstermin festlegen.[5] Im März 2023 nannte das Studio das Jahr 2024 als „realistischen Release-Zeitraum“.[17] Publisher THQ Nordic wollte im selben Monat eigener Aussage nach „keinen finalen Release-Zeitraum des Gothic-Remakes benennen“.[57] Im August 2023 wurde vermeldet, dass das Spiel in der zweiten Jahreshälfte 2024 erscheinen soll.[8] Im Zuge der Gamescom wurde im September 2024 berichtet, dass die Veröffentlichung auch im 1. Quartal 2025 erfolgen könnte.[58] Ende 2024 wurde berichtet, dass das Remake sehr wahrscheinlich 2025 auf den Markt kommt, aber auch erst im 1. Quartal 2026 veröffentlicht werden könnte.[59] Anfang August 2025 wurde das erste Quartal 2026 als Veröffentlichungszeitraum bekannt gegeben.[60] Im Februar 2026 gab THQ Nordic den 5. Juni 2026 als Veröffentlichungsdatum des Remakes bekannt.[50]

Rezeption

Weitere Informationen Metawertungen, Datenbank ...
Metawertungen
DatenbankWertung
Metacritic74/100 (PC)[61]
63/100 (PS5)[62]
OpenCritic71/100[63]
Wertungsspiegel
PublikationWertung
4P.de9/10[64]
Eurogamer3/5[65]
Game Informer8/10[66]
GamePro65/100[67]
GameStar76/100[68]
PC Gamer60/100[69]
PC Games8/10[70]
IGN Deutschland6/10[71]
IGN USA7/10[72]
Nutzer auf Steam85 %[73]
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Rezensionen

Die PC-Version erhielt laut Wertungsaggregator Metacritic gemischte oder durchschnittliche Wertungen bei einem Metascore von 74.[61] OpenCritic kam zu einem Wertungsschnitt von 71 von 100 Punkten und ermittelte, dass 50 % der Kritiker das Spiel empfehlen würden.[63]

Über Steam erhielt das Spiel die Bewertung „Sehr positiv“; 85 % der 15.000 Nutzerrezensionen sprachen in der ersten Woche nach der Veröffentlichung eine Empfehlung für das Spiel aus.[73]

Dem Redakteur von PC Games zufolge versprühe die Spielwelt „Gothic-Feeling“, sodass kleinere Schwächen verziehen werden könnten.[70] Zwar sei das Kampfsystem gewöhnungsbedürftig, doch die Atmosphäre überzeuge. Das fertige Spiel habe ihn positiv überrascht.[70]

„Gothic Remake ist eine tolle, stimmungsvolle Neuauflage, die dem Original mehr als gerecht wird.“

Carlo Siebenhüner: PC Games[70]

GameStar kritisierte zu Release fehlende Features der Review-Version sowie einen selbst für Gothic-Verhältnisse hohen Schwierigkeitsgrad. Jedoch bestätigte man auch hier, dass das alte „Gothic-Gefühl“ zurück sei. Zudem fügten sich die sinnvollen Neuerungen harmonisch in das Spiel ein. Lob gab es des Weiteren für den motivierenden Fortschritt, bei dem der Held als Niemand starte.[74][68] Das Konsolenmagazin GamePro gab zu Veröffentlichung eine Wertungstendenz von 70–76 von 100 Punkten an. Gelobt wurden Quests, Erkundung und Charakterentwicklung. Kritik gab es für Balancing, Kampfsystem, Steuerung und Technik.[75] In der darauffolgenden Woche vergab die Redaktion schließlich 65 von 100 Punkten für die PlayStation-5-Fassung. Bugs und Performanceprobleme führten zu einer Abwertung von fünf Punkten.[67] Das IT-Magazin Golem lobte Atmosphäre, Erkundung und Fortschritt, kritisierte aber technische Schwächen.[76] Beim Onlinemagazin 4Players schrieb man von einem „Freudenfest für Action-Rollenspieler“. Kritik gab es auch dort an der Technik. Die Vorlagentreue könne man auch negativ auffassen.[64] Eurogamer.de kritisierte einige Punkte, die auch im Originalspiel schon vorhanden waren.[65] IGN Deutschland hob die Optik bzw. Grafik und Originaltreue positiv hervor, während es „technische Probleme und Aussetzer in der KI“ bemängelte, die nach Veröffentlichung noch zu beheben seien.[71]

Verkaufserfolg

Innerhalb einer Woche nach Veröffentlichung wurden plattformübergreifend 500.000 Kopien des Spiels verkauft.[73]

Einzelnachweise

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