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Grenzübergang Durankulak–Vama Veche

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Der Grenzübergang Durankulak–Vama Veche (bulgarisch ГКПП Дуранкулак–Вама Веке / GKPP Durankulak–Vama Veche bzw. lang Granitschen Kontrolno Propuskwatelen Punkt Durankulak–Vama Veche) liegt an der Europastraße 87 zwischen Bulgarien und Rumänien. Er ist einer von fünf Landübergängen; alle weiteren Grenzübergänge zwischen den beiden Staaten führen über die Donau.

Grenzübergang Durankulak–Vama Veche (2014)

Lage

Der Grenzübergang befindet sich in der Landschaft Dobrudscha knapp 6 Kilometer nordöstlich des bulgarischen Dorfes Durankulak und rund 25 Kilometer nördlich der Stadt Schabla. Auf rumänischer Seite ist das Dorf Vama Veche 2 Kilometer nordöstlich der Grenze und rund 7 Kilometer südlich von Mangalia die nächstgelegene Ortschaft.[1]

Straßenverbindung

In Bulgarien führt die Republikstraße I-9 von Warna kommend zur Grenze, welche in Rumänien als Drum național 39 nach Constanta fortgesetzt wird. Beide sind Teil der Europastraße 87.[1]

Der Grenzübergang wird von rumänischen, moldauischen und ukrainischen Touristen (bis 2022 auch von solchen aus Belarus und Russland) bevorzugt genutzt, da er in unmittelbarer Nähe zu den Badeorten an der nördlichen Schwarzmeerküste sowie zu den rumänischen Schwarzmeerorten Neptun, Olymp, Venus und Mamaia liegt. Nach der Eröffnung der Autostrada Soarelui Bukarest–Constanta und der Sanierung der E 87 auf bulgarischer Seite hat sich die Belastung am Grenzübergang Durankulak–Vama Veche vervielfacht. In der Sommersaison bilden sich aufgrund unzureichender Kapazitäten der technischen Ausstattung und des Grenzpersonals lange Fahrzeugschlangen.

Geschichte

Der Grenzübergang Durankulak–Vama Veche wurde als Alternative zum bereits bestehenden Übergang in Kardam–Negru Vodă, der rund 34 Kilometer westlich liegt, als kürzeste Verbindung zwischen den Badeorten am Schwarzen Meer unmittelbar an dessen Küste gebaut und am 1. Mai 1967 eröffnet. Er war ab seiner Eröffnung bis Dezember 2006 ausschließlich für Pkw und Busse zugänglich und galt als rein touristischer Grenzübergang. Am 30. Dezember 2006, im Zuge des Beitritts Bulgariens zur Europäischen Union, wurden die Pass- und Visakontrollen auf rumänisches Gebiet verlegt und Schwerverkehr wurde zugelassen. Die Kontrollen in Vama Veche (deutsch Alter Zollort) wurden gemeinsam von bulgarischen und rumänischen Grenzpolizisten durchgeführt.

Nach dem Beitritt Bulgariens zum Schengen-Raum am 1. Januar 2025 wurden die Grenzkontrollen nach Rumänien vorübergehend für weitere sechs Monate aufrechterhalten.[2] Seit Juli 2025 werden nurmehr stichprobenartige Kontrollen durchgeführt, Fahrzeuge können ohne Anhalten und Dokumentenkontrolle passieren, jedoch nur mit geringer, durch die Beschilderung vorgegebener Geschwindigkeit. Gebäude und Infrastruktur bleiben erhalten, um bei Bedarf wieder in Betrieb genommen werden zu können.

Einzelnachweise

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