Grocott-Färbung
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Die Grocott-Färbung (auch Grocott-Gömöri-Färbung, Grocott-Methenamin-Silberfärbung, GMS) ist eine histologische Färbung aus der Gruppe der Silberfärbungen.

Eigenschaften
Die Grocott-Färbung wird vor allem zum Nachweis von Pilzen und als Endosporenfärbung eingesetzt. Die Proben werden zunächst mit Chromsäure oxidiert, wodurch an den Polysacchariden der Zellwand Aldehydgruppen entstehen. Anschließend lagern sich die Silberionen in die argentaffine Zellwand ein und werden zu elementarem Silber reduziert.[1] Als typische Silberfärbung erzeugt sie eine braun-schwarze Färbung. Es existieren Varianten ohne Chromsäure.[2]
Mit der Grocott-Färbung können Pilze der Gattungen Histoplasma capsulatum,[3] Candida,[4] Cryptococcus,[5] Pneumocystis,[6][7] und Mucor,[8] aber auch Bakterien wie Mycobacterium.[9][10] Darüber hinaus können manche Parasiten und Einschlusskörper per Grocott-Färbung nachgewiesen werden.[11]
Geschichte
Die Grocott-Färbung wurde 1955 von Robert G. Grocott publiziert.[12] Sie basiert auf der Variante der Silberfärbung von György Gömöri.