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Grotthuß-Mechanismus

Ladungstransport durch Lösen und Binden von Wasserstoffbrücken From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Grotthuß-Mechanismus, beschrieben von Theodor Grotthuß, hat zur Folge, dass Protonen (Wasserstoff-Ionen) und Hydroxid-Ionen in wässriger Lösung im elektrischen Feld vermeintlich schneller „wandern“ als andere Ionen. Somit besitzen sie eine größere Leitfähigkeit als andere Ionen.

Veranschaulichung des Grotthuß-Mechanismus.

Bei diesem Mechanismus handelt es sich um einen Kettenmechanismus: statt Protonen durch die Lösung zu transportieren, werden Bindungen und Wasserstoffbrückenbindungen gelöst und neu geknüpft. Dies ermöglicht, die Bindungen „umzuklappen“ und die Ladung sehr schnell weiterzugeben.

Tabelle zur Mobilität ausgewählter Kationen

Weitere Informationen Kation, Mobilität in cm2/(V·s) ...
KationMobilität in cm2/(V·s)
H+3,62·10−3
NH4+0,763·10−3
K+0,762·10−3
Na+0,519·10−3
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Siehe auch

Literatur

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